HSK 22 – Diogenes 4: Da isser wieder

Ladies and Gentlemen, Boys and Girls, Children of all ages! Lange musstet ihr warten, doch da ist er wiedet: Det allseits beliebte LIVETICKER.

Nachdem unser Team letzte Runde in der Erwartung eines 1:7 ersatzgeschwächt ein 5:3 geholt hat – ich sollte öfter urlauben – konnte ich heute das 1:0 erzielen. Vermutlich war mein Auftritt so furchteinflößend, das mein Gegner gar nicht antrat.

20:13: Johann wehrt sich bislang ganz gut gegen das gegnerische Bauernopfer, Ramona steht ausgeglichen, Klaus gerät leicht unter Druck. Yannik hat einen Springer gpr 3 Bauern und einen offenen König gegeben, Bryan steht etwas offen, Fritzi muss für seinen Mehrbauern etwas Druck ertragen, und Jason hat einen gesunden Mehrbauern.

20:45: Jason erzielt das 2:0. Was für ein Einstand. Und bei Johann müsste eigentluch bald der dritte Sieg kommen. Allerdings steht Bryan schlecht.

21:04: TOOOOORRR für den SC Dioogenes.  Torschütze mit der Nummer 34 nach einem schönen Opferangriff Jooohannn Schwank. Neuer Spielstand: Diogenes Drei HSK NULLLL. Hummel Hummel. Mors Mors.

21:17: Klaus litt anscheinend noch unter seinem Bezirksligaeinsatz. In einer durchgehend langweiligen Partie remisierte er.  Aber was ist das? Fritzi bricht auf der f-Linie durch. Wird das das 4:0?

21:25:  Ja, das war der Siegtreffer.

22:13: Und jetzt doch der erste Treffer gpr den HSK. Bryan konnte den gegnerischen Freibauern nicht mehr aufhalten. Yannik wird auch nicht mehr lange spielen. Im Moment hat er nur noch 2 Bauern für den Springer, aber irgendwie riecht es nach Sieg. Ramona steht wohl etwas besser, aber das dauert.

22:19: So kann man dich täuschen – Yannick hat in ein Rndsoiel mit D+4B gegen D+S+3B abgewickelt und der Geruch ist verflogen.

22:40: Jetzt muss auch Yannik die Waffen strecken.

22:58: In beiderseitiger Zeitnot hat Ramona wohl überzogen und jetzt 2 Bauern gegen 2 Qualitäten.

23:28: Ist das jetzt verloren oder Remis?

23:53: Remis und damit 5:3.

Bezirksliga: Auswärtssieg! Und dem Hamburger Schachverband sei es geklagt!

Knapp mit 4:3 konnten wir uns gestern bei der Zweiten von Blankenese durchsetzen. Seltsamerweise kippte flüchtig betrachtet keine einzige Partie – insofern war auch der stundenlange Rückstand garnicht so problematisch. Probleme machte allerdings wieder mal die Anfahrt: da man um irgendwann nach 23:30 Uhr kaum noch mit dem HVV zuverlässig zur eigenen Haustür kommt, entschieden wir uns wie auch schon in Richtung Wedel fürs Auto … die katastrophale Verkehrslage im Westen Hamburgs führte zu ca. 70 Min. Stop & Go zwischen Berliner Tor und Flottbek. Etwa die Hälfte der Beteiligten (auch des Heimteams) kam z. T. erheblich zu spät. Und der nächtliche Taxidienst endete um 0 Uhr 50!

BLA2-DIO3

Damit sind wir auf einen Punkt an den Tabellenführer herangerückt! Bisher größte DWZ-Gewinner sind Aaron und Hans-Werner (je ca. +50)!

Hallo Hamburger Schachverbandwann wacht Ihr endlich auf? Das sind Spielzeiten die mit Beruf, Familie und anderen Dingen nur für die Wenigsten akzeptabel sind und eure Argumente für die Erhaltung der aktuellen Bedenkzeit, die ich hier sinngemäß widergebe, sind aus ganz dünnem Holz geschnitzt:

A) Man kann ja freitags spielen.

Nein! 1.) man hat auch Auswärtskämpfe. 2.) es gibt jede Menge Menschen, die nicht regelmäßig Freitagstermine haben möchten und 3.) möchten auch am Samstagmorgen viele was Sinnvolles tun und rechtzeitig aufstehen (und manche müssen sogar arbeiten).

B) Man muss ja nicht bis zum Kampfende bleiben.

Doch! Oder wer räumt dann also auf? – Und: das wichtgste Verbandsturnier ist ein MANNSCHAFTsturnier.

C) Die Spielzeit 90 + 30s/Zug für die gesamte Partie (Partiende in aller Regel vor 23 Uhr!) führt eventuell zu sehr langen nicht einheitlichen Spielzeiten.

Nein! Bei 120 Zügen mit voller Ausnutzung der Bedenkzeit dauert die Partie … na? … Ja: genau die 5 Stunden, die wir jetzt haben. Jeder möge nun seine erlebten Partien von dieser Länge an den Fingern einer Hand abzählen!

D) Die aktuelle Bedenkzeit ist traditionell und gewährleistet eine höhere Qualität der Partien.

Mag sein – aber: sind wir in der Bezirksliga auf den Spuren Laskers? Wir patzen doch alle regelmäßig in der Zeitnotphase – das machts ja sogar spannend! Schach ist ohne Fehler sowieso sinnlos. Wir üben einen Sport aus, der wie andere auch erfordet, gute Entscheidungen in einer überschaubaren Zeit zu treffen! “Wem das  Niveau nicht reicht, der kann ja ab Landesliga aufwärts spielen” wäre im übrigen ein mit A) vergleichbares Argument … Aber nein, den Nachweis bringen seit Jahren viele internationale Turniere und auch unsere Clubmeisterschaft: diese Bedenkzeit ist absolut tauglich und die Schachspieler gewöhnen sich zudem an Bedenkzeiten; und nebenbei wird noch die Zeitnotphase entschärft.

E) – Integration?

Unausgesprochen wird völlig ignoriert: noch nicht volljährige Spieler, ältere Spieler und gehandicapte Spieler, für die es eine besondere Last ist, nachts durch die Stadt zu reisen und dabei oft auf den ÖPNV angewiesen zu sein, werden nicht ermutigt mitzuspielen!

Oberliga Runde 9 – Entscheidung

Gestern empfingen wir zum Saisonabschluss Königsspringer.

Situation eindeutig, wir mussten für den Klassenerhalt aus eigener Kraft punkten um nicht auf andere Kämpfe angewiesen zu sein. Für Königsspringer ging es um nichts mehr.

Zu Kampfbeginn war ich eigentlich recht optimistisch. Wir mussten zwar wie die gesamte Saison auf Almar verzichten und auch Axel fiel erneut aus (dafür spielten Thomas und Oguz), aber bei Königsspringer fehlten auch nicht weniger, sodass wir zwar nach wie vor nomineller Außenseiter waren, ich mir aber durchaus Hoffnungen machte.

In der Eröffnungsphase änderte sich daran wenig, nur bei Christian hatte ich das Gefühl, dass das eigentlich nicht ganz richtig sein konnte, sonst war überall alles in Ordnung und sowohl bei Stefan als auch bei mir wähnte ich eher uns im Vorteil.

Im weiteren Kampfverlauf musste Christian ein Figurenopfer über sich ergehen lassen, dass innerhalb kürzester Zeit mit Zinsen Material zurückbrachte, der Rückstand. Anschließend genehmigte Tom sich einen Bauern am Damenflügel, wofür sein Gegner wiederum Angriff am Königsflügel bekam, der letztendlich durchschlug, 0:2. Dann passierte eine Weile nicht allzu viel, bis Roman sich in einem Endspiel mit Minusbauern fand, woraus das 0:3 resultierte. Den Anschluss erzielte Oguz, der in vermutlich besserer Stellung (habe ich nicht so genau gesehen) auf Zeit gewann. Beim Stand von nun 1:3 war eigentlich fast klar, dass wir den Kampf wohl verlieren würden, und unser Spiel half da nicht weiter. Im weiteren Verlauf übersah Fabian eine vermeintliche Remisabwicklung und musste sich wenig später geschlagen geben. Auch Thomas verlor irgendwie, wobei ich auch hier das ganze nicht so genau mitbekommen hatte, wobei ich eigentlich immer wenn ich geguckt hatte meinte, dass das ganze zumindest nicht schlimm sei. Meine Wenigkeit bekam eine Eröffnung vorgesetzt, in der mein Gegner einen Bauern für etwas Aktivität anbot. Ich kannte die Eröffnung und wusste auch, dass man den Bauern nehmen darf und dann mit Schwarz bei korrektem Spiel keinerlei Probleme hat, ärgerte mich allerdings, dass ich leider nicht mehr wusste, wie dieses korrekte Spiel aussieht. Nach rund 20 Minuten entschied ich mich dazu den Bauern zu nehmen. In der Folge entwickelte sich eine interessante Partie, in der ich die Möglichkeit hatte klaren Vorteil zu bekommen und das zwar sah, aufgrund eines Gespenstes aber verwarf, was mir nur noch mehr Vorteil eingebracht hatte. Stattdessen wählte ich eine Abwicklung, die ausgeglichen war, woran sich auch in den folgenden 15 Zügen nichts änderte, bis ich einfach so eine Figur einstellte. Positiv zu nennen ist an dieser Stelle Stefan, der mit einer schönen Partie Ergebniskosmetik betrieb und zuerst einen Bauern gewann, irgendwann einen zweiten bekam und dann die Partie gewann.

Insgesamt haben wir also 2:6 verloren. Eindeutig zu hoch, aber nicht zu Unrecht verloren. Damit rutschten wir auch in der Tabelle noch ab, da der SKJE gegen den HSK gewann und uns überholte. Trotzdem reicht es für uns zum Klassenerhalt, da Marmstorf gegen Preetz verlor, dadurch hinter uns blieb und neben Bargteheide den Gang in eine Liga tiefer antreten muss. Bei einem Marmstorfer Sieg wären wir abgestiegen.

Wir beenden die Saison mit 5:13 MP auf dem 8. Platz. 5 Mannschaftspunkte sind nicht viel und nach Brettpunkten wären wir hinter den Marmstorfern auf einem Abstiegsplatz. So können wir glücklich sein, dass wir unsere beiden Siege gegen die beiden Absteiger geholt haben und dadurch die zum Teil hohen Niederlagen ausgleichen konnten. Wir dürfen also auch im kommenden Jahr in der Oberliga antreten!

 

Ich möchte an dieser Stelle gerne noch ein klein wenig über die Saison im Allgemeinen sagen. Zunächst möchte ich mich bei all denjenigen bedanken, die gespielt haben. Auch wenn es schachlich keine besonders erfolgreiche Saison war, so war es für mich ganz eindeutig die einfachste Saison als Mannschaftsführer überhaupt. Bei gleich 7 Spielern mit mindestens 8 Einsätzen kann ich diesbezüglich wirklich nicht meckern. Dazu war es überhaupt kein Problem für irgendwelche organisatorischen Dinge wie beispielsweise das Aufbauen vorm Kampf vertreten zu werden, wenn es bei mir aus irgendeinem Grund nicht so gut passte. Das einzige, was ich mir wirklich noch wünsche ist, dass alle von uns immer zum Rundenbeginn da sind. Wenn also die Partie um 11 Uhr startet möchte ich, dass im Normalfall auch alle um 11 Uhr am Brett sitzen, und nicht um 11:05 Uhr.

Ansonsten war diese Saison lange nicht so ausgeglichen wie manch andere Oberligasaison, es gab viel weniger enge Kämpfe als sonst. Lübeck, Schwerin und Königsspringer waren einfach besser, während die Mannschaften in der unteren Hälfte, uns eingeschlossen, teilweise zu wenig Gegenwehr boten. Schade finde ich immer wieder, wenn irgendwo Titelträger vorne eingesetzt werden, die dann nur in wenigen Kämpfen womöglich noch nur gegen die direkte Konkurrenz spielen. Auch wenn man dagegen nicht allzu viel tun kann und es den Regularien nach legitim ist, möchte ich meine Meinung dennoch kund tun.

Insgesamt aber war es doch eine schöne Saison mit Höhen und auch Tiefen. Ich freue mich auf die nächste Saison und hoffe in einer Liga, in der die allermeisten Schach als Hobby betreiben, auf Fairness aller Beteiligten Spieler und Vereine.

Jugendlandesliga: Glückliches Unentschieden sichert Aufstiegschancen

Frischer Wind wehte am letzten Sonntag durch das Spiellokal beim Königsspringer Hamburg. Neben dem Temperaturanstieg von fast 20° im Gegensatz zum Mannschaftskampf zwei Wochen zuvor, stieg auch der DWZ-Schnitt unserer ersten Jugendmannschaft um ca. 200 Punkte. Denn unterstützt wurden wir an diesem sonnigen Spieltag erstmalig von Fabian und Colin an den Brettern 4 und 6, sowie von Jason an Brett 7. Somit gingen wir verstärkt mit 6 Etatmäßigen Spielern als leichter Favorit in die Partien, da wir beinahe an jedem Brett einen DWZ-Vorteil hatten. Lediglich an Brett 1 waren wir schwächer besetzt. Wobei von `schwach` eigentlich nicht die Rede sein konnte, da hier Tom auf Jakob Pfreundt traf. Es zählte somit nur ein Sieg, um uns vor dem entscheidenden letzten Spieltag Anfang Juni den Hauptverfolger SKJE vom Leib zu halten.

Zwar startete der Kampf regulär um 11 Uhr, vollzählig waren wir jedoch erst gegen 11:45 Uhr, da sich die Spieltagsstätte des KSH zu großer Überraschung nicht in der Hafencity, sondern in Schnelsen befand…

Am besten sah es zunächst bei Colin aus, der seinen Gegner schon nach dem 6. Zug mit schwarz (!) unter Bedrängnis setzte und auf Siegkurs war. Dazu kam ein Zeitvorteil von 80 Minuten nach dem insgesamt 15. Zug. Das sah schon mal gut aus. Noch besser wurde es durch den schnellen Sieg durch Friedrich nach knapp 1 ½ Stunden, wobei die Euphorie dann ein wenig durch die Niederlage von Jason gedämpft wurde. Wichtiger waren jedoch die Bretter 2 bis 6, wo es die Bigpoints zu sammeln gab.

Ich selber spielte gegen Finn-Thore Lenz, mal wieder ein bekanntes Gesicht aus früheren Jugendjahren. Es entwickelte eine relativ entspannte Partie für mich, die mit weißen Bauern auf d4, e5, f4 und schwarzem König auf e7 aus der Schottischen Eröffnung ging. Es galt also ‚nur’ noch diesen Vorteil ins Ziel zu bringen, genug Zeit also, sich den anderen Partien zu widmen.

 A. Bernstengel (1728) – F. Lenz (1752)  JLL 2018

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nach 16. h4

 Fabian erwischte leider einen schwarzen Tag, und kam mit selbiger Farbe nach 1. e4 g6 leider überhaupt nicht ins Spiel und musste sich gleich einem starken Königsangriff mit nicht vorhandenem Gegenspiel erwehren. Bei Tom und Leon an 1 und 2 sah es indes noch relativ ausgeglichen aus. Johann hatte mal wieder eine sehr abwechslungsreiche Partie mit vielen Initiativwechseln auf dem Brett. Leider ließ er sich dann von einem fragwürdigen Leichtfigurenopfer beeindrucken und verlor dann durch die drohende Niederlage durch Zeitüberschreitung total den Faden und dann die Partie. Zwar sind seine Partien immer sehr gut anzusehen da sehr spannend, jedoch fehlt hier ein wenig die Konstanz auch gegen nominell schwächere Gegner zu bestehen.

So standen wir also nach der abzusehenden Niederlage von Fabian nach 4 Partien mit 1:3 mit dem Rücken zur Wand, ähnlich wie zwei Wochen zuvor was für mich jedoch ziemlich unerwartet kam. Wir ließen den Kampfgeist vermissen, über den wir am letzten Spieltag unseren DWZ-Nachteil kompensierten. Hatten wir den Gegner unterschätzt? Es schien so…

Ich selber konnte meine Partie dann kurz und schmerzlos nach knapp 3 Stunden gewinnen und auf 2:3 verkürzen, was auch nötig war. Denn mit Erstaunen stellte ich fest, wie Colin seine so sicher geglaubte Partie aus den Händen glitt. Maßgeblich dafür war der Versuch, seinen Gegner über die Zeit zu heben; eigentlich ein Kardinalsfehler vor allem wenn die eigene Uhr noch über eine Stunde anzeigt. Sowas kann und darf gegen einen deutlich spielschwächeren Gegner eigentlich nicht passieren. Kurz und knapp: Sein Gegner rettete sich über die erste Zeitnotphase in ein remises K+S+6B gegen K+L+6B und bot folgerichtig auch mehrmals Remis an, welches Colin jedoch ablehnte. Er schien wohl noch Gewinnpotenzial zu sehen

Wir brauchten also in den restlichen drei Partien einen Sieg mehr als der Gegner um etwas Zählbares aus Schnelsen zu entführen. Aber auch bei Tom sah es, von der Zeit genötigt, nicht nach einem Sieg aus. Jedoch schaffte er es sich trotz nur noch knapp 30 Sekunden auf der Uhr nach dem 30. Zug mit zehn schnellen Zügen in den Bonus zu retten, mit K+4B gegen K+5B. Der Bauer weniger fiel nicht ins Gewicht, da es sich um einen isolierten und blockierten Doppelbauern handelte. Leon stand parallel mit Mehrbauern auf Gewinn, zwei Remisen würden also zum Punktgewinn reichen. Jedoch wollte Colin wohl zu viel und stand dann klar auf Verlust nachdem sein Gegner den Springer für zwei Bauern gab. Es folgte dann jedoch der kampfentscheidene Fehler, da sein Gegner den relativ simplen Gewinnzug übersah.

Indes war klar, dass Leon seine Partie gewinnen und somit seinen ersten Sieg diese Jugendsaison wird einfahren können. Tom gelang zum Schluss noch ein beachtliches Remis gegen den stärksten Spieler der ganzen Liga, das Maximum was man vorher erwarten durfte.

Am Ende also wieder glücklich, aber nicht ganz so befriedigend wie beim letzten Sieg spielten wir also 4:4, was unsere Chancen im Rennen um den Aufstieg zwar weiterhin am Leben hielt, aber wohl ein Warnschuss für die letzte Runde ist, dass wir uns eben doch keine individuellen Aussetzer erlauben können, auch wenn wir die vermeintlich bessere Mannschaft sind. Denn parallel gewann der SKJE mit 7:1 und ist uns in den Brettpunkten weit voraus und in der letzten Runde wiederum gegen Königsspringer favorisiert. Wir sind also zum Siegen verdammt gegen die zwar noch Sieg- und Punktlosen, aber nicht minder zu unterschätzende dritte Mannschaft vom HSK, gegen die ein Sieg zum Gewinn der Liga reichen würde.

Garant für unser gutes Abschneiden sind vor allem die ersten drei Bretter, an denen wir über die gesamte Saison gesehen insgesamt 9,9/12 Punkte holten. Aber auch den jüngeren Spielern ist für ihren Einsatz ein Lob auszusprechen, der durch Absagen meist kurz vorher bekannt wurde und durch zahlreiche guten Leistungen bestätigt wurde.

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Die Tabelle nach 4 von 5 Spielrunden:

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Stadtliga – unter hohem Publikumsandrang zum gewaltigen Erfolg

Dieser Artikel ist eine Gemeinschaftsproduktion von Holger B. und Markus H.:

Holger:

Vorgestern war wieder mal so ein Mannschaftskampf, bei dem ich so gut wie nichts von den anderen 7 Brettern mitbekam. Lange Zeit stand es 0,5 zu 0,5 und am Ende, nachdem meine Partie entschieden war und es 4-3 stand, gab Thomas mit nur noch 6 Sekunden auf der Uhr sein K+S+L Endspiel gegen den blanken K remis. Viel mehr könnte ich nicht berichten, außer ganz vagen Eindrücken (z.B. Du hattest recht schnell eine schöne Angriffsstellung, fand ich und ich fand bemerkenswert, dass sogar einige Zuschauer da waren).

PS: Zu meiner Partie könnte ich natürlich mehr sagen:

Die Eröffnung spielte der Barmbeker MF Sachs (Weiß) merkwürdig: 1. Sc3 c5 2. e4 (nimmt die sizilianische Einladung an – nach 1. Sc3 nicht wirklich konsequent) Sc6 3. Sf3 g6 4. Sd5 ?! e6 5. Se3 mit auch in der Folge ungewohnten Bildern und sehr bequemen Spiel für Schwarz (der später auch ein weißes Remis-Angebot ausschlug). In der ersten Zeitnotphase nutzte Schwarz einige Fehler des Gegners, sodass er schließlich 3 (!) Mehrbauern einheimsen konnte. Die schwarze Gewinnstellung verflüchtete sich dann aber aufgrund der (durch ungenaues Spiel eingeräumten) weißen Figurenaktivität immer weiter, bis für Weiß schließlich sogar der Remishafen erreicht schien. Aber genau dann – mittlerweile war die zweite Zeitnotphase erreicht – kam der spielentscheidende weiße Bock und Schwarz konnte seinen Bauern d3, der auf diesem Feld exakt 50 Züge auf seine Chance gewartet hatte, zur Dame verwandeln und doch noch gewinnen.

Markus:

Danke an die zahlreichen Zuschauer wie Martin, Stefan, Kai, diverse Schachfreunde. Ich reiche dann mal die Ergebnisse nach:

SC Diogenes II     4½-3½  Barmbek
 11  Hochgräfe,M.  1 : 0  Giehring,S.    1 
 12  Neumann,M.    ½ : ½  Becker,N.      3 
 13  Hein,R.       0 : 1  Kuckelkorn,T   5 
 15  Müller,D.     1 : 0  Schroeder,R.   6 
 16  Bartels,H.    1 : 0  Sachs,T.       7 
 18  Hohlfeld,W.   ½ : ½  Schäfer,M.     9 
 21  Rieling,T.    ½ : ½  Bigalke,A.    10 
 28  Böttcher,S.   0 : 1  Rahn,J.       12

Tabelle:
 1. Diogenes II          6 33½  11
 2. Bille SC             6 29½  10
 3. Barmbek              6 29½   9
 4. Großhansdorf II      6 24    6
 5. Concordia            6 25½   5
 6. Hamburger SK VIII    6 21    5
 7. SKJE III             5 15    3
 8. Schachfreunde III    5 13½   3
 9. Hamburger SK VII     5 16½   2
10. Schachelschweine     5 16    2

Pokal und Ostern

Ich habe bei keiner der Veranstaltungen teilgenommen, werde aber kurz dir Ergebnisse posten:

Pokal:

Am 24.03. und 25.03. fanden die ersten beiden Runden Pokal statt. Quantitativ (9 Mannschaften) und qualitativ (keine Mannschaft vom HSK oder Königsspringer) schlecht besetzt.

Dio setzte sich gegen Diagonale durch, bekam am Sonntag ein Freilos und steht jetzt bereits im Halbfinale, am 05.05. gegen die Schachfreunde. Dort hoffentlich etwas freundschaftlicher als beim letzten Oberligakampf. Einzelergebnisse:

4 Diagonale 1 - Diogenes 1 1 – 3
1 Kuberczyk,Christoph - Schulenburg,Fabian ½ – ½
2 Haschimi,Haschem - Schulenburg,Torben 0 – 1
3 Haschimi,Said - Hein,Ralf 0 – 1
4 Jacobsen,Fynn - Hohlfeld,Wofgang ½ – ½

http://www.hamburger-schachverband.de/hpmm2018/hpmm18.htm

 

HSK Osteropen:

Tom nahm als einziger Diogenese die Strapazen auf sich, 7 Runden beim HSK über Ostern zu spielen. Mit 4/7 wird er so semi zufrieden sein. Gewonnen haben die beiden GMs Genov und Gutman mit 6/7:

http://chess-results.com/tnr343214.aspx?lan=0&art=1&rd=7

 

Grenke Open Karlsruhe:

Das stärkste Open Europas fand mit Vincent Kaymer einen Sensationsgewinner! Mit 8/9 war er alleiniger Erster. Roman wurde 550. mit 3,5/9. Leon wurde 669. mit 3/9.

http://www.grenkechessopen.de/de/a-open

Spielbericht Jugendlandesliga Dio-SKJE

Aaron hat einen Bericht für den Jugendlandesligakampf gegen den SKJE geschrieben:

Jugendlandesliga: Mega-Comeback sichert Aufstiegschance

25.03.2018, 15:03 Uhr: Wow war das ein Wahnsinnsende eines schon verloren geglaubten Mannschaftskampfs, und das ausgerechnet gegen den haushohen Favoriten aus Eppendorf! Freude und Erleichterung sind gar keine Ausdrücke für unseren Gefühlszustand nach diesem knapp 4-stündigen, wortwörtlichen, Kampf. Aber mal von Anfang an…

Am vergangenen Sonntag spielte unsere erste Jugendmannschaft in Hamburg höchster Spielklasse gegen die erste Mannschaft des SKJE. Die Ausgangslage war klar: Wollten wir unsere Aufstiegsambitionen weiterhin verfolgen musste ein Sieg gegen den nominell im Schnitt 200 DWZ Punkte stärkeren Gegner her. Leider konnten wir nicht in Bestbesetzung antreten, was ich ziemlich schade finde da wir zu den drei besten Teams der Liga zählen und wir uns berechtigte Hoffnungen auf den Aufstieg in die Jugendbundesliga machen dürfen. Natürlich kann es mal vorkommen, dass etwas dazwischenkommt oder man gesundheitlich angeschlagen ist. Dass man dann jedoch mehr als zehn Absagen bekommt und Spieler aus der dritten Jugendmannschaft, die wohlgemerkt nur in der Bezirksliga spielt, nachnominieren muss ist schon erschreckend. Ein großes Dankeschön möchte ich an dieser Stelle Torben und Jeanette aussprechen, die es trotz dieser Widrigkeiten hinbekommen haben eine Mannschaft aufzustellen.

Die erste Hiobsbotschaft gab es dann jedoch schon vor dem Kampf, da Leon, unser nominelles Brett 2, seine Endrundengrippe noch nicht überstanden hatte und wir somit in Unterzahl mit nur drei etatmäßigen Spielern antreten mussten. Uns gegenüber stand der Topfavorit der lediglich an einem der hinteren Brettern wechseln musste aber ansonsten in voller Stärke antrat, ein schwieriges Unterfangen.

Pünktlich um 11:23 Uhr ging es dann los am MCG … und war nach einer Stunde für Tom auch schon wieder zu Ende, der seinem Gegner wie in den Runden zuvor auch nicht den Hauch einer Chance lies. Er steht nun bei guten 3/3, wobei in der nächsten Runde in zwei Wochen der Königsspringer Jakob Pfreundt wartet, wohl endlich ein Gegner von seinem Kaliber.

  1. Keyser (1994) – Woelk (2098) JLL 2018

Keyser-Woelk

Schwarz am Zug gewinnt

In dessen Abwesenheit verlor Tabellenführer Königsspringer überraschend gegen das Tabellenschlusslicht HSK2, die große Chance also für uns vorbeizuziehen.

Meine Partie mit Schwarz gegen Leonard Killgus, noch bekannt aus Jugendjahren, verlief derweil wie vorbereitet eher ruhig. Dabei sehr geholfen hat mir die Partieanalyse von Markus aus dem HSK Open 2016 gegen Niclas Huschenbeth, da zu erwarten war, dass auf mein Französisch die Tarrasch-Variante folgen würde.

Hier könnt ihr euch seine Partie in der Analyse anschaue:

https://www.youtube.com/watch?v=Qw-Mu6xIxrU

Abgewichen wurde erst im 16. Zug als an Stelle des aktiveren Lxh7+, Se2 folgte und ich den Angebotenen Damentausch annahm, wohl die falsche Entscheidung, wenn ich weiterhin auf Gewinn spielen wollte. Es folgte ein etwas maues herumgeschiebe, in dem keine der beiden Parteien etwas für den Sieg tat (oder es einfach nicht besser wusste).

An den anderen Brettern war zu dem Zeitpunkt noch alles offen, auch die jüngeren, die das erste Mal in der Landesliga spielten, hielten zu dem Zeitpunkt noch gut mit.

Nach knapp 2 Stunden gab es dann erste Tendenzen als Albert an Position 7 ein klar verlorenes Dame + Turm Endspiel auf dem Brett hatte. Die Partie gedanklich schon abgeschrieben, konnten sowohl ich als auch die anderen Beobachter ihren Augen nicht trauen, als sich Alberts Gegner tatsächlich einzügig Matt setzen ließ. Dass dieser die Partie dominierte und bis auf diesen Patzer keinen Zweifel aufkommen ließ diese auch zu gewinnen, geschenkt. Trotzdem ist so ein Fehler auf dem Niveau eher selten, da die Leistungsdichte in der Landesliga doch schon eher hoch ist.

Sein älterer Bruder Johann hatte mit Weiß an Brett 4 einen wahren Schlagabtausch mit seinem Gegner mit offenen Königsstellungen und weißem Bauer auf h7, und das schon kurz nach der Eröffnung; Ausgang jedoch trotzdem noch ungewiss. An den Brettern 5 und 8 mussten unsere jungen Nachrücker Friedrich und Tom gegen deutlich stärkere Gegner dann doch Federn lassen und verloren ihre Partien nach etwa 2 1/2 Stunden. Natürlich überhaupt nicht schlimm und gut für ihre schachliche Entwicklung, schon einmal Landesliga Luft geschnuppert zu haben.

Somit brauchten wir aus den verbleibenden drei Partien noch mindestens zwei Siege und ein Remis für den Mannschaftssieg. Beim Betrachten der beiden übrigen Partien schien es so, als wenn nicht mal mehr einen Sieg drin wäre. Johann stand in späterer Engine Betrachtung sogar 6 Punkte schlechter als sein Gegner, womit er wohl selber nicht mehr mit etwas Zählbaren rechnen konnte. In der anderen Partie stand Bryan zwar recht solide, konnte gegen seinen Mannschaftskampferfahrenen Gegner keinen Druck ausüben. Somit entschied ich in Absprache mit Tom meinem Gegner Remis anzubieten, da die Stellung nichts mehr hergab und wir den Kampf gedanklich schon abschenkten. Aber auch die Engine sah das ähnlich und gab später totalen Ausgleich an.

Als mein Gegner dann jedoch ablehnte mit der Begründung, er wolle noch ein wenig weiterspielen, wunderte nicht nur ich mich, sondern auch der Mannschaftsführer der SKJEler. Denn diese Entscheidung machte sowohl Mannschaftskampf- als auch Stellungstechnisch überhaupt keinen Sinn, da sie so den Kampf so gut wie gewonnen hätten. Die Quittung dafür gab es dann etwas später…

Die letzte halbe Stunde des Kampfes ist dann wirklich nicht in Worte zu fassen. Zunächst schaffte es Bryan durch zwei Motive die wir vorher im Training behandelt hatten seinen Gegner zu bezwingen. Schön wenn es sich dann doch auszahlt die Jungs jede Woche damit zu quälen. Bryan war sowieso einer der ganz großen Gewinner dieses Tages da er es trotz kurzfristigem Einsatz und vorherigem Kirchenbesuchs nebst halbstündiger Verspätung überhaupt noch zum Kampf schaffte. Ansonsten spielte er eine blitzsaubere Partie mit weiß gegen Najdorf die ich in dieser stärke von ihm nicht erwartet hätte. Dass er in letzter Zeit immer häufiger bei den Senioren in der 4. Mannschaft aushilft scheint sich wohl auszuzahlen, Chapeau!

Die Partie von Johann spielte sich genau rechts von mir ab, weswegen ich dann doch immer öfters hinüberschaute, da sein Gegner im Bewusstsein des vorigen Ergebnisses merklich immer nervöser wurde, trotz der deutlich besseren Stellung. Als beide dann noch in Zeitnot gerieten und Johann trotzdem kühlen Kopf behielt war es nur noch eine Frage der Zeit bis sein Gegner einen Fehler machte. Dieser folgte dann auch auf dem Fuße, wodurch Johann durch eine Springergabel die Dame und somit die Partie gewann.

Etwas schade, dass meine eigene Partie noch lief, sodass ich meiner Freude noch nicht richtig Ausdruck verleihen konnte. Aber praktisch zeitgleich gelang es mir in ein gewonnenes Turmendspiel abzuwickeln und dieses für mich zu entscheiden. Wie man jedoch nach einem abgelehnten Remisangebot weiterhin so passiv und siegesmüde weiterspielen kann ist mir dann doch ein Rätsel, aber sei es drum.

Danach war dann natürlich bei Tom, Johann und mir kein Halten mehr ob dieser großen Überraschung. Die Enttäuschung auf Gegnerseite war sichtlich groß, da niemand mehr mit so einem Endspurt rechnete, mich eingeschlossen.

Nun ist ein Aufstieg, den ich mir noch mal als großes persönliches Ziel in meinem letzten Jugendjahr gesetzt habe, in greifbare Nähe gerückt und es liegt an uns diese überragende Leistung vom Sonntag in den letzten beiden verbliebenden Kämpfen zu veredeln. Mit 2 Mannschaftspunkten Vorsprung und machbaren Aufgaben vor der Brust sollte das mit der ein oder anderen Verstärkung machbar sein. Hoffentlich fallen nicht wieder alle Sportturniere Hamburgs, Grippewellen oder Kirchenbesuche auf diesen einen Sonntagvormittag…

Spielbericht SKJE Dio

Die Tabelle nach 3 von 5 Spielrunden:

Tabelle Jugendlandesliga

p.s. Ich wünsche allen Diogenesen schöne Feiertage und ein frohes Osterfest und hoffe, dass euch mein erster Bericht gefallen hat. Ich würde mich über eine Rückmeldung freuen,

Aaron

SCD2 – Nächste Gegnerzerstörung

Am Freitag, den 23.03. spielte SCD2 in der Stadtliga bei den Schachelschweinen in Barmbek. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal Freitag abends eine Partie gespielt habe. Das Anbiente in der Schule mit Holzstühlen war nicht prickelnd. Um 19 Uhr war der Gener nur mit 3 Leuten anwesend. Es füllte sich sehr langsam, erst um 19:45 waren alle Gegner da. Großer Zeitvorsprung und hohe Motivation führten dann zu einem überragenden Sieg. Michael möchte ich besonders hervorheben, denn er schlug mit Schwarz Alexander von Gleich, der nachgemeldet werden durfte. Dominik und ich mussten bis 24 Uhr blitzen. Am Ende ein klarer 6,5:1,5 Sieg! Da Barmbek nur 4:4 spielte, sind wir punktgleich aber mit deutlich höherer Brettpunktzahl (Durchschnittssieg 6:2) Tabellenerster.

Markus

Bezirksliga: Kampf(los)schweine vs. Schachelschweine 4:2

Im gestrigen Heimspiel gingen Robert, Sylvin und Sven wieder über die volle Distanz – das ist insbesondere für diese Drei typisch; mit denen im Team kommst du nie vor Eins ins Bett! Der Kampf war vor der Zeitkontrolle praktisch schon entschieden: Da Hans-Werner wegen Grippe kurzfristig absagen musste und es (mir) nicht möglich war, auf die Schnelle Ersatz zu besorgen, ließen wir Brett 5 frei – der Gegner trugs mit Gleichmut und genehmigte sich ein Feierabendbier. Das ist dennoch nicht unser Ziel.

Aaron schien etwas unterfordert – und machte den Ausgleich in bestem Peter-Timing, bevor das Original ein Endspiel zum Punkt knetete und deutlich später ins Ziel kam. Der einzige Wackelpunkt des Kampfes wurde von Stefans Gegner nicht bemerkt – ein glücklichen Remis – bevor ich meinen Vorteil in wie so oft etwas unübersichtlicher Lage verwerten durfte – Zeitkontrolle – 3,5:1,5.

Die Drei vom langen Ende holten dann noch 1,5 Punkte – es hätten auch 3 sein können, wenn alle ihre Endspielchancen so ruhig und souverän verwertet hätten wie Robert gegen seinen genervt blitzenden Gegner, der scheinbar auf keinen Fall die 30 Minuten Restzeit anbrechen wollte, während Robert seinerseits 29 davon ziemlich sinnvoll nutzte. Doch Sylvin patzte im 40. und konnte sein schwieriges Turmendspiel am Ende nicht halten (ein Fall fürs Karsten-Training am Samstag – 10 Uhr!) anstatt eine Mehrqualität zu verwerten. Und Sven nutzte die unmotivierte Wanderschaft des Königs seiner Gegnerin nicht entschlossen genug aber die erlaubte Spielzeit wie immer voll aus – es würde mich nicht wundern, wenn er nach seinen Partien erstmal unter die Dusche hoppte.

7:3 Punkte – es drohen weder Ab- noch Aufstieg – schöne, entspannte Saison – aber jetzt bitte immer vollständig antreten!

DIO3-SSH2

 

Endrunde 2018

Vom 10.-18. März fanden in Schönhagen die Hamburger Jugendeinzelmeisterschaften statt.

Hier eine kurze Übersicht der für uns besonders interessanten / von uns (mit-)betreuten Spieler (alle Informationen rund um die Endrunde finden sich auf www.endrunde.com):

U20: Tom Woelk (8/11; Platz 3), Leon Apitzsch (4/11; Platz 10 mit zwischenzeitlicher Krankheit)

U16: Johann Schwank (5,5/9; Platz 8)

U14: Florian von Krosigk (HSK-MCG 7/9; Platz 2), Albert Schwank (4,5/9; Platz 14), Gerrit Freitag (HSK-MCG 4/9; Platz 20), Jason Parindra (3/9; Platz 25)

U12: Felix Kort (HSK-MCG 8/9; Platz 1)

M: Vicky Nguyen (5,5/10; Platz 3), Sophia Tavonius (3,5/10; Platz 5)

Als Leiter waren Albetina (Freizeitteam/Redaktion/”Abteilung Gesundheit”), Fabian (Vorbereitung – Analyse/Bulletin) und ich (Vorbereitung – Bulletin/Analyse) dabei.

Auch die Schachfreunde waren vertreten, Clemens Mix wurde in der U16 mit 6/9 Fünfter, Jonas Gremmel gewann die U16 mit 6,5/9. Unterstützt wurden sie dabei ab Dienstag (Runde 5) von Jan-Paul Ritscher, vorher am Rande von uns, sofern die Zeit das zuließ.

Außerdem steht man als Leiter natürlich neben den allgemeinen Pflichten für Anfragen aller Art bereit, zum Beispiel für die konkrete schachliche Betreuung von Jugendlichen, deren Vereine keine eigenen Betreuer dabei haben. Insgesamt hat mir die Woche viel Spaß gemacht, auch wenn sie absolut nicht erholsam war. Auf hoffentlich viele weitere schöne Endrunden!