Start der Offenen Clubmeisterschaft 2019

Wieder haben wir ein kleines nettes Turnier zusammen! Und die 1. Runde ist gespielt – mit Ausnahme einer Nachholpartie der Betriebssportler Ralf und Christian. Die großen Überraschungen blieben zunächst aus – wenn man den Teilerfolg von Lukas gegen Altmeister Gerd als eine kleine wertet – aufgrund der Trends beider Spieler.

Einige organisatorische Infos:

– Die Karenzzeit beträgt 1 Stunde!

– Die C-Kategorie beginnt mir freundlichem Einverständnis von Hans-Werner und Sven schon < 1700 DWZ, damit für einen spannenden Kampf gesorgt ist.

– Verlegungen initiiert Ihr am besten über mich (Thomas – vorstand@scdiogenes.de oder 0176 490 712 75), da ich die Kontaktdaten der Spieler habe.

Die folgenden Tabellen bitte anklicken, damit Ihr sie erkenenn könnt!

Ergebnisse der Runde 1                                                          Begegnungen für Runde 2:

VM19-R1-Erg                   VM19-R2-Par

Teilnehmerliste

VM19-Teiln

Tschüs bis Montag!

Außerordentliche Jahreshauptversammlung am Mo. 23. September 2019 um 18:30

Hallo liebe Mitglieder,

Ihr seid herzlich eingeladen zu unserer außerordentlichen Jahreshauptversammlung am 23. September 2019 um 18:30 in unserem Spiellokal! Hier ist die Einladung einschließlich eines Anhangs zur vom Vorstand beantragten Satzungsänderung:

Einladung AO JHV 1908

Anschließend wollen wir über die Aufstellung unserer 2. ,3. und 4. Mannschaft sprechen und zur Saisoneröffnung einen kleinen Imbiss nehmen!

 

Bezirksliga: Knappe Niederlage gegen den Tabellenführer

Gerade waren wir noch froh, dass Ramona den Minusbauern zurückgewann – zum remisen Turmendspiel, da war es doch noch passiert: Wiederum war Sven der letzte Kämpfende – und leider wiederum mit einem Einsteller in der 5. Stunde in einigermaßen ausgeglichener Position. Seine Zeitnot vor dem 40. Zug hat er in dieser Saison besser im Griff aber ab 23 Uhr ist die Konzentration weg. Und so wie die Ergebnisse unserer Dritten ausfallen (4 +/- 0,5 Punkte) ist man dann auch immer Zünglein an der Waage. Die bisher etwas einseitige Bilanz ist niemandem zu gönnen, zumal die alle wissen, dass Sven immer alles gibt.
Ein 4:4 hatte ich in den Begrüßungsworten angepeilt – allerdings auch das ungute Gefühl gespürt, dass an Brett 6 etwas schief läuft, da Yannik normalerweise pünktlich ist … Tatsächlich kam auch die telefonische Erinnerung nicht durch – so dass wir wieder einmal mit 0:1 kampflos hinten lagen. Jeder weiß, dass das ein leicht beunruhigendes Gefühl aufs eigene Spiel überträgt und damit die Konzentration stört. Ich muss als MF die möglicherweise „kritischen Fälle“ noch besser erkennen – auf der anderen Seite sollte das eigene Team einen Eintrag im Kalender wert sein.
Ansonsten lief der Kampf normal: die Favoriten auf beiden Seiten setzten sich durch und die etwa gleich Starken remisierten, Sasel konnte also den DWZ-Vorsprung in einen knappen Sieg ummünzen. So gesehen sind die nun auf den ersten Blick vielleicht enttäuschenden 5:7 Punkte normal, denn wir gingen in der sehr ausgeglichenen Bezirksliga bisher nur einmal als DWZ-Favorit in einen Kampf.
Nun geht es also nur noch gegen HSK … aber 3 Mal! Und für das Ziel, die Bezirksliga zu sichern, werden wir auch wieder Ersatzleute brauchen, da weiterhin Spieler an die 1. und 2. Mannschaft abgegeben werden müssen.
Viele interessante Zahlen gibt es bekanntermaßen hier:

https://www.hamburger-schachverband.de/hmmprog/hmmstatistik.php?j=2019

Dio3-SFS

HPMM – 1. Runde – und Tschüs!

Erstmals wurde der Hamburger Mannschaftspokal dezentral und mit leicht verkürzter Bedenkzeit ausgetragen (90m + 30s)/40 Züge + (15 m + 30s)/Rest. Unsere Mannschaft spielte am letzten Donnerstag in Eimsbüttel und hatte zunächst Lospech: mit SKJE zogen wir wohl den stärksten Gegner auch wenn Union 1 ebenfalls recht gut besetzt war (und mit Union 3 auch ein dusseliges Los zog), während eine HSK-Team mit Freilos wieder nach Haus fuhr. Ich bin ja der Meinung, man sollte alle Teilnehmer auslosen und dann ganz normal der erstgenannten Mannschaft das Heimrecht inklusive 2 Terminvorschlägen innerhalb von 3 Wochen zubilligen – und zwar montags bis freitags, Bedenkzeit (90m + 30s)/Partie, Halbfinale plus Finale am Ende als Doppelrunde an einem Samstag bei einem der Vereine – so gehts: Schach als Sport und nicht als unzeitgemäßer langsamer Brüter!

Es entwickelte sich jedenfalls eigentlich nur eine spannende Partie, nachdem Stefans Partie schon während der Eröffnung verflachte aber immerhin ausgeglichen blieb und Ralf und ich ein paar Eröffnungsprobleme überstehen mussten, was mir gelang, ihm leider nicht. Ca. um 22 Uhr stand es 1,5:1,5 mit Vorteil für uns, weil wir am höheren Brett gewannen. Klar war natürlich, dass Can Ertan mit Weiß auf Fabian herumspielen würde. Fabian kämpfte, soweit ich es beobachten konnte, eigentlich die gesamte Zeit um Ausgleich, stand angeblich zwischdrin mal auf Verlust (Zuschauermeinung) aber wir hatten immer Hoffnung, dass es zum notwendigen Remis reichen kann – das hat er sich in dieser Saison nämlich erspielt, dass wir ihm vertrauen, auch wenn es mit Schwarz gegen einen Spieler mit IM-Stärke geht! Der hatte ein Läuferpaar gegen L + S, Spiel auf 2 Flügeln und einen Randfreibauern – das war schwer zu halten.

Heraus kam meiner und Stefans Meinung nach ein Endspiel für unsere Meistertrainer: “Ich habe mir jetzt auch das Endspiel einmal angesehen – mit Komodo 12 – und es ist tatsächlich die Frage, ob Schwarz mit Kg3 (+= 0.66 mit Tiefe 44) eine Blockade einleiten kann. Allerdings als praktisches Endspiel mit geringer Zeit ist das kein Vergnügen …”

Ertan-SchulenburgF

Can Erkan – Fabian Schulenburg

Fabian spielte Kg3 und versuchte mit der Bauernumwandlung zu arbeiten – dabei gingen Bauer und Partie auf die Dauer, die sich bis 23:45 hinzog, verloren.

1) Erkan (w) – Schulenburg, F 1-0

2) Zart – Gottuk   1/2

3) Dumjahn – Rieling 0-1

4) Wirthgen (w) – Hein 1-0

 

Abstiegsgefahr auf Platz 2 ?!

Nach dem wiedermal bis Mitternacht spannenden Kampf – gegen den zuvor Tabellenvorletzten aus Bergstedt – zeigt sich wie verrückt die Bezirksliga D in diesem Jahr ist: Erstens ist Bergstedt durchaus kein klarer Abstiegskandidat, sondern eines der vielen Teams mit einem DWZ-Schnitt von 1750 +/- 3%, zu denen unsere Dritte auch gehört – wenn auch mit ungewöhnlich großer Streuung der Einzelwerte. Zweitens war man trotz der 3,5:4,5-Niederlage rechnerisch kurz auf Platz 2 (mit 5:5 MP und 20:20 BP) geklettert, weil die Konkurrenz noch nicht am Zug war. Drittens täuscht der 3-Punkte-Vorsprung auf Platz 9 Sicherheit vor, die ein dünnes Brett ist, denn durch den zu erwartenden Erdrutsch aus der Landesliga könnte auch noch der 8. absteigen – und der liegt nur einen Punkt zurück. Viertens spielt Sven auffallend oft am längsten und wird sich am längsten an vertane Chancen erinnern, während andere Partien auch ohne Peters Mitwirken (R.I.P.) schneller entschieden sind als die Karenzzeit abläuft (Dominik gegen die französische Abtauschvariante(!)).

Wir machen es aber auch spannender als es sein müsste: Zwei von 5 Kämpfen konnten nicht vollständig bestritten werden. Grund sind einerseits sehr kurzfristige Krankheitsausfälle andererseits aber auch die aus meiner Sicht als MF teilweise träge und komplizierte Haltung zu einer spontanen Partie als Ersatzspieler. Das ist mir aus anderen Spotarten fremd und passt nicht astrein zu einer aktiven Mitgliedschaft im Sportverein. Abgesehen davon ist natürlich klar, dass genau deswegen niemand MF sein möchte bzw. kann, der tagsüber einer geregelten Tätigkeit nachgeht – und Frührentner haben wir leider keine.

Naja – diejenigen, die dabei sind, scheinen dennoch Spaß zu haben – immerhin. Am Montag hätten wir taktisch nach Yanniks Erkrankung eigentlich Brett 3 freilassen müssen; die Mannschaft entschied sich aus verschiedenen Gründen anders und ging damit zufällig einem -:- an Brett 3 aus dem Wege, dass ein unglückliches 3,5:3,5 ohne MP ermöglicht hätte aber das haben wir ja auch schon mal in der Stadtliga mit Concordia erlebt.

Am 1. 4. kommen die oben schwimmenden SF aus Sasel in den Fahrenkamp – mal sehen in welche Richtung die Saison abbiegt!

Dio3-Bgst

JHV 2019 in Kürze

Bis zu 17 Teilnehmer haben sich am letzten Montag bis 1 h vor Mitternacht um die Zukunft unseres Clubs gekümmert: den alten Vorstand entlastet, den neuen gewählt, eine Satzungsänderung beschlossen, die dem Erhalt der Gemeinnützigkeit dient, über gemeinsame (Jugend +Erwachsene) Veranstaltungen diskutiert sowie über Folgen im Zusammenhang DSGVO und den Kassenbericht verstanden ;-) – eine Beitragserhöhung ist für dieses Jahr nicht erforderlich.

Wiedergewählt wurden:

1. Vorsitzender: Thomas Rieling

2. Vorsitzender: Christian Kalla

Schatzmeister: Klaus Dräger

Schachwart: Dr. Fabian Schulenburg

Bestätigt gemäß Jugendversammlung wurden:

1. Jugendwart: Aaron Bernstengel

2. Jugendwart: Yannik Sagert

1. Jugendsprecher: Bohong Li

2. Jugendsprecher: Kelven Ng

Das Protokoll wird demnächst intern veröffentlicht.

Diogenes 3 – die Mischung machts.

Wie schon bei den Allermeisten angekommen ist, werden in der Oberliga und Landesliga immer wieder Ersatzspieler angefordert, die dann für Mannschaft 3 und 4 gesperrt sind, was teils durch nicht vorhersehbare Lebenssituationen zustande kommt. Vorhersehbar und dennoch unplanbar ist die jährliche Grippewelle, die im aktuellen richtungsweisenden Kampf gegen Bramfeld zu ungewöhnlichen Szenen führte: unser neuer Spieler Michele staunte nicht schlecht über schon wieder unbekannte Gesichter im eigenen Team – Stefan H ist nach langwiweriger Geschichte dem Krankenbett entkommen und war zum ersten Mal dabei in dieser Saison. Dafür erwischte die Grippewelle übers Wochenende gleich 3 andere Mitspieler, die dann kurzfristig eigentlich nicht mehr ersetzt werden konnten, bevor Ersatzmann Klaus zu dem kürzlich aus Berlin zurückgekehrten Alex Kontakt aufnahm, der den schönen Büroabend gegen ein Comeback nach 2 Jahren tauschte, nicht ohne mit einer Belohnungsgerstenkaltschale zu einer erfolgreichen Kurzpartie gelockt worden zu sein … Ungewöhnlich war auch der Einsatz des frisch für die DSAM-Endrunde qualifizierten Johann, der schon lange in der Landesliga festgespielt ist aber in Runde 3 nicht eingesetzt wurde, um (?) nun einen sehr entscheidenen (und souverän im Übergang in ein gewonnenes Endspiel herausgespielten) Sieg einzufahren. So wurden nach 3 Runden schon 15 Spieler*innen eingesetzt! Ich kann nur hoffen, dass dies nicht (wieder) in zuvielen Kampflosen endet, wenn die möglichen Ersatzspielereinsätze zur Neige gehen.

So schlug sich eine DWZ-mäßig ziemlich hingewürfelte Mannschaft dann ganz gut gegen den gleichwertigen Bramfelder SK und gewann am Ende glücklich aber auch verdient mit 3:2 Gewinnpartien, bei 3 eher kurzen aber nicht uninteressanten Remis. Michael und Hans-Werner bleiben trotz ihres diesmal friedlichen Verhaltens unsere besten Scorer und besonders waren je ein Figurenopfer von Michele und Klaus, die genau genommen falsch herum ausgingen: Klaus konnte die sehr konkrete Kompensation technisch nicht nutzen, während Michele mühevoll eine etwas unkonkrete Kompensation aufrecht hielt, was durch einen letztlich groben Schnitzer des Gegners belohnt wurde. (Hier müsste nun ein Diagramm folgen: wie fessele ich einen Läufer mit einem Läufer!?)  – na, kommt vielleicht noch.

Weiter gehts bei den Parknachbarn von Schachfreunde 3 am Do. den 28. 2. um 19 Uhr.

Tabelle zur Linderung der Augenschmerzen anklicken:

BzL-D-3