Dankert-Turnier 2017

Am 17.06.17 fand bei den Schachfreunden ein extrem stark besetztes Dankert-Schnellturnier um die HHer Schnellschachmeisterschaft statt.

Gewinner, HHer Schnellschachmeister und Vertreter bei den Deutschen Schnellschachmeisterschaften wurde Dimitri Kollars mit 7/9 vor Ilja Schneider ebenfalls mit 7/9. Danach ein Pulk von Leuten mit 6/9, in den ich mich einreihen konnte. Thomas mit 5,5/9 sehr stark, Ralf, Peter, Tom und Christian K. im Mittelfeld. Leider war aus der ersten Mannschaft keiner dabei.

Die Bedenkzeit mit 20 Minuten ohne Inkrement sorgte für diverse Zeitnotschlachten, zumal Reklamieren auf Zeitspiel nicht erlaubt war. Ich habe den Schachfreunden den Vorschlag unterbreitet, nächstes Jahr lieber 15 Minuten + 2 Sek Inkrement zu spielen. Da allesamt elektronische Uhren vorhanden sind, sollte das kein Problem sein und das Ganze sich dann wirklich ‘Schnell’- und nicht ‘Blitz’-Schach nennen. Mal sehen, was draus wird.

Die Endtabelle findet ihr hier:

http://www.dankert-turnier.de/

 

Bericht bei den Schachfreunden hier:

http://www.schachfreunde-hamburg.de/dankert-turnier-2017

DEM U14 und HEM, Endstand!

DEM U14

Tom holte nach mäßigem Start und exzellentem Endspurt bei der Deutschen Jugendeinzelmeisterschaft U14 mit 5,5/9 einen guten 12.Platz. Frederik Svane gewann mit 7/9.

http://www.deutsche-schachjugend.de/2017/dem-u14/tabelle/

 

HEM

Bei der Hamburger Einzelmeisterschaft (HEM) holte Robert mit 3/9 einen Platz im hinteren Mittelfeld  in der Meisterklasse und Stefan H. mit 4/9 im  Mittelfeld der Meisterkandidatenklasse. Hamburger Meister mit 7,5/9 wurde der Favorit Malte Colpe.

http://www.hamburger-schachverband.de/hem2017/hem17-9.htm

Deutsche Jugendeinzelmeisterschaften

Heute beginnen in Willingen die Deutschen Jugendeinzelmeisterschaften.

Für uns Diogenesen ist sicherlich Tom in der U14 am Interessantesten, aber auch Florian vom HSK in der U12 ist MCG-Schüler und regelmäßig in unserer AG vor Ort.

Alle Infos/Ergebnisse/Live-Partien gibt es unter http://www.deutsche-schachjugend.de/termine/2017/dem/.

Wir wünschen allen Hamburger Spielern und Betreuern viel Spaß und drücken die Daumen!

Deutsche Schulschachmeisterschaften 2017

Dieses Wochenende fanden die deutschen Schulschachmeisterschaften statt.

In der WK M (18.-21.5. in Berlin) belegte das von Kai betreute CPG mit Vivien Leinemann, Diana Garbere, Feiya Zheng, Vicky Nguyen und Edwina Kort mit 9-5 MP einen sehr guten 7. Platz bei 26 Mannschaften (Startranglistennummer 12). Besonders schön aus Diogenessicht ist sicherlich das Ergebnis von Vicky (Jahrgang 2006), die nach zwei Startniederlagen 5 Punkte aus 5 Partien holte.

In der WK IV (18.-21.5. in Bad Homburg) belegte das von Fabian betreute MCG mit Florian von Krosigk, Gerrit Freitag, Jason Parindra, Max Lüthje und Felix Schröter mit 9-9 MP einen guten 18. Platz bei 36 Mannschaften (Startranglistennummer 24).

In der WK II (19.-22.5. in Grömitz) belegte das von mir betreute MCG mit Tom Woelk, Johann Schwank, Fritzi Müller und Nikolas Schenk mit 7-7 MP einen guten 11. Platz bei 18 Mannschaften (Startranglistennummer 15). Hervorzuheben ist dabei, dass wir mit einer sehr jungen Mannschaft fuhren, alle wären auch noch in der WK III spielberechtigt gewesen und dürfen damit auch in 2 bzw. 3 Jahren noch in der WK II antreten. Dabei wurde in den ersten 6 Runden nur gegen höher gesetzte Mannschaften gespielt. Im Nachhinein war vor allem der Start vielversprechend. In den ersten 3 Runden konnte gegen Mannschaften, die am Ende unter den ersten 5 standen, 4-2 MP gewonnen werden.

Für mich war die Reise insgesamt eine schöne Erfahrung, wobei ich an dieser Stelle doch anmerken muss, dass der Spielort/die Unterkunft für mich keinen geeigneten Ort darstellen, um eine Meisterschaft auszuspielen. Zum einen ist die Erreichbarkeit bzw. die Anbindung nicht ganz einfach und stellt für Mannschaften mit weiterem Weg durchaus eine Herausforderung dar, zum anderen ist auch das Spielen im Speisesaal mit dem dadurch nötigen mehrfachen Auf- und Abbau des Materials sicherlich keine Ideallösung. Was mich aber wesentlich mehr gestört hat ist, dass der normale Aufenthalt bei schlechtem Wetter ein kleiner Albtraum geworden wäre. Nur ein Beispiel dafür: Unsere Jugendlichen hatten einen Weg von mindestens 100m durchs nicht überdachte Freie bis zur nächsten richtigen Toilette. Dank des allerdings hervorragenden Wetters konnten wir über Dinge dieser Art lächeln und unsere Freizeit auf dem Bolzplatz oder dem direkt beim Camp befindlichen Strand verbringen.

Alle Ergebnisse zu den deutschen Schulschachmeisterschaften finden sich auf http://www.deutsche-schachjugend.de/2017/dsm/.

 

SC Diogenes 3: Desolater Auftritt bei Bille

Wer sich an die Hamburger Vereine in der Hinrunde der Fußball Bundesliga erinnert, dürfte eine ungefähre Vorstellung des Auftritts von Diogenes 3 gestern Abend bei Bille 2 haben. Die Ausgangssituation war eigentlich klar: aufgrund der kuriosen Tabellensituation ist es durchaus nicht unwahrscheinlich, dass 7 Punkte nicht  zwingend für den Klassenerhalt reichen, denn sollte Marmstorf in Runde 8 bei Barmbek (bislang 3 Punkte) gewinnen und wir gegen Bille verlieren, würde Bille mit 7 Punkten in der Tabelle vor uns stehen und am letzten Spieltag bei Marmstorf (dann 6 Punkte) antreten – ein nicht ganz unrealistisches Szenario. Sollte dazu HSK13 aus den Spielen gegen die Schachfreunde und die, in diesem Szenario dann schon abgestiegenen Barmbeker, noch einen Mannschaftspunkt holen, würden wir gegen mindestens einen Mannschaftspunkt für den Klassenerhalt benötigen – dann ohne Michael, den wir der unterbesetzten 1. Mannschaft zur Verfügung gestellt haben (für die Niederlage gegen Lübeck), damit die zweite Mannschaft ungeschwächt die Landesliga sichern kann – bis hierhin also ein super gelaufener Plan. … Mehr lesen

Auf Wiedersehen Landesliga!

Witzige Freistoßgeschenke, Ausgleich in der Nachspielzeit, Eckball-Tor-Aus … das nötige Spielglück, das manche umläuft, hatte unsere Landesligamannschaft am Wochenende nicht. Sowohl im Samstagsmatch gegen Königsspringers Zweite (3,5:4,5) als auch gegen St. Pauli II (3:5) sahen die Kämpfe nach 2 bis 3 Stunden vielversprechend aus, doch dann wurden je einmal die Zeit durchlaufen gelassen, mehrere Endspiele mit Mehrbauern nicht gewonnen und vermeintlich sichere Remistellungen noch versiebt, was natürlich auch an den Spielstärkeverhältnissen liegt – beide Gegner waren nominell besser bis deutlich besser besetzt.
Befremdlich war auch St. Paulis Herangehensweise: nur zu sechst antretend drängten sie am Samstag unserem Konkurrenten SKJE II den Außenseitersieg geradezu auf. Wir konnten die Chance bei nur einem Kampflosgeschenk und stärkerer Besetzung dann am Sonntag nicht nutzen. Insgesamt ist das eine Art Wettbewerbsverzerrung (insbesondere auch gegenüber HSK IV), die vom mittlerweile zum Schachriesen aufgestiegenen FCSP kein gutes Bild abgibt. Wohlbemerkt: unsere Kampflosen in Bezirks- und Kreisliga beruhen darauf, dass wir möglichst allen Spielern Spielmöglichkeiten bieten wollen, leider auch inklusive Organisationsfehlern. Aber eine Landesligamannschaft hat 16-18 Plätze und enthält Leute, die das nicht mehr auf absolutem Hobby- sondern auf Sportniveau betreiben.
Und das i-Tüpfelchen war schon zuvor gesetzt – mit der Ablehnung unseres Antrages durch den Spielausschuss des HHSchV, ausnahmsweise die Sperrung für in der 8. Runde in der Oberliga eingesetzte Landesligaspieler aufzuheben, da diese Spieler aufgrund der zeitgleichen Ansetzung von LL-Runde 7 mit OL-Runde 8 zwangsläufig einmal mehr fehlen (dann hätte Oguz am Samstag an 2 gespielt, was schon erheblichen Einfluss gehabt hätte.)
Aber in Summe sind wir natürlich selbst am meisten „Schuld“: Ohnehin zum dritten Mal in Folge als einer der Top-Abstiegskandidaten ins Rennen gegangen, konnten nur Tom und Ralf ein kleines DWZ-Plus erspielen, während alle anderen unauffällig spielten oder leichte Verluste hinnehmen mussten. D. h. wir haben als Außenseiter normal gespielt, die mehrfachen positiven Ausreißer der vergangenen Jahre blieben aus und so reicht es leider nicht.
Im Großen und Ganzen hatte ich aber den Eindruck, dass alle gern zusammen in der LL gespielt haben, was sich an der sehr hohen Spielbereitschaft erkennen ließ. Nun gilt es, sich sinnvoll neu zu ordnen zwischen Dio 1 und 3 und dann wieder mal die Stadtliga zu rocken – ab und an kann das auch mal Spaß machen – wie wir ja wissen! Und manche Familie freut sich über ein paar zusätzliche gemeinsame Sonntage.

LL16-17

Weitere Zahlen, z. B. DWZ-Statistik, findet Ihr beim Hamburger Schachverband: https://www.hamburger-schachverband.de/