HSK 21 – Diogenes 4: “Spitzenspiel” mit Anlaufschwierigkeiten

Gestern stand das Spitzenspiel beim HSK 21 an. Vor dem Spiel lagen wir einen Brettpunkt hinter dem HSK, daher war es schon ganz wichtig, mit einer vernünftigen Aufstellung anzutreten. Bis 18:50 war ich da ganz optimistisch, dann empfing mich Kai mit der Nachricht, dass einer unserer Spieler am MCG gehört hat, dass ein anderer der vorgesehenen Spieler nicht kommen würde. Interessant, wenn man sowas keine 10 Minuten vor Kampfbeginn erfährt. 15 Minuten und einige Telefongespräche später stand fest, dass der vorgesehene Spieler (dem ich unsere Aufstellung drei Tage vorher geschickt hatte) nicht kommen würde und auch die kurzfristig angerufenen Ersatzspieler nicht einspringen konnten. Also wurde die Aufstellung schnell umgeschmissen und Fabian an 4 als kampflose Verlustpartie eingesetzt.

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Diogenes 4 bei den Schachfreunden – auch Pflichtsiege müssen geholt werden

Rein von den Zahlen betrachtet war der Kampf bei unseren Parknachbarn eine klare Sache: wir sind mit 2 Siegen in die Saison gestartet, die Schachfreunde mit 2 klaren Niederlagen. Auch der Blick auf die Zahlen war vielversprechend, zumal wir trotz der Sperren von Kai und mir eine recht schlagkräftige Mannschaft zusammen stellen konnten, die bereits 4 Tage vor dem Anpfiff vollständig bereit stand. Und so waren wir auch von den Zahlen an 6 Brettern klarer Favorit. Nur Tom durfte sich ein wenig über die kuriose Ersatzspielerrangliste der Schachfreunde ärgern, die der Einfachheit halber alphabetisch sortiert war. Dadurch spielte der mit 200 DWZ-Punkten Abstand beste Schachfreund an Brett 8.
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SC Diogenes 4 – NTSV 2: Saisonabschluß

Lange musstet ihr darauf warten, doch da ist er wieder: Der allseits beliebte LIVETICKER.

Da NTSV einen kurzfristigen Ausfall hat, darf ich mich auf die Rolle des Korrespondenten konzentrieren – 1:0 in der ersten Spielminute.

Zu den Aufstellungen: während beim NTSV vergleichbar viele Spieler fehlen – nur 5 aus der regulären Aufstellung, das ist Saisonrekord – sind wir relativ dicht an der Stammbesetzung der letzten Wochen. Achim, Johann, Ramona, Klaus, dazu der sechste Einsatz von Felix und der siebte von Friedrich. An Sieben springt Albinot ein, während es für Jason der vierte Einsatz in Folge ist.

19:35: Soeben ist Markus vorbei gekommen. Sein Expertenurteil: im Moment stehen wir etwas schlechter – oder auch nicht, einer der Gegner verzichtete wohl auf den Figurengewinn.

20:15: Das erste Remis. Bei Klaus kam es zu dreifacher Stellungswiederholung. Doch der Ausgleich liegt in der Luft, da Albinot Figur und Bauer weniger hat.

20:50: Aufgrund des Fußballspiels habe ich irgendwie den Sieg von Jason verpasst. Und da er danach verschwunden ist, muss ich ihm auf diesem Weg gratulieren.

21:00: Jetzt geht es Schlag auf Schlag. Felix remisierte, und Friedrich hatte 2 Mehrbauern, als sein Gegner in eine Springergabel lief – 4:1, das heißt, Platz 3 ist gesichert.

21:12: Jetzt ist es doch passiert – Albinot hat verloren. 4:2

22:00: Noch immer spielen Johann und Ramona. Johann hat wohl Aktivitätsvorteil, muss aber auf seinen Isolani achten. Ramona hat einen Bauern weniger, kann den aber wohl zurück gewinnen, wenn sie auf das Läuferpaar verzichtet.

22:20: Irgendwie schreit Ramonas Stellung nach einem Opferangriff:

22:30: …und da ist der Siegtreffer durch Ramona: 5:2

22:55: Und Johann hat es auch noch geschafft – 6:2.

Diogenes 4: Zu viel gemüllert

Letzten Freitag bestand nochmals die Gefahr, dass wir doch noch aufsteigen könnten – mit einem Sieg bei HSK21 hätten wir zumindest nach Mannschaftspunkten mit unserem Gegner gleichziehen können, auch wenn die 9 Brettpunkte Rückstand noch immer relevant gewesen wären. Da der HSK aber in der letzten Runde noch nach Langenhorn musste, hätte uns bei einem Sieg ein unentschieden gegen NTSV vermutlich für Platz 4 gereicht.

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Update: DSAM-Cup – Wer ist Deutscher Meister? Jo-Jo-Jo-Johann Schwank

Update: SC Diogenes ist die Amateur-Nummer-Eins in Hamburg. St. Pauli hat bei 4 Teilnehmern nichts geholt  Der HSK hat in der A-Gruppe Platz 5 und 6 geholt –  aber wir haben 1 und 2 geholt.

Das Daumen drücken hat zumindest auf einer Seite geholfen. Johann konnte auch in Runde 5 auf den ersten Blick souverän gewinnen und ist damit mit 5/5 Mr. Einhundert Prozent und damit DEUTSCHER SCHACH AMATEUR MEISTER 2018 IN DER E-GRUPPE – Herzlichen Glückwunsch.

Bei Albert hat es leider nicht ganz gereicht. Nachdem er ich meine bereits im 5. Zug eine Figur weggestellt hatte, kämpfte er sich am Spitzenbrett wieder zurück ins Spiel, hatte irgendwann T + 6B gegen T + L + 4B, und als sein Gegner dann im 42 . Zug mit T +   4 B gegen T + 3 B den Turm gegen einen Bauern einstellte, sah es tatsächlich nach einem Doppeltitel aus. Leider spielte Albert das Endspiel nicht optimal und konnte den gegnerischen Randbauern nur noch per Turmopfer aufhalten, so dass es letztlich nur ein Remis wurde. Nun denn, wenn an Tisch 2 kein Wunder mehr passiert und der Spieler mit 2 Minusbauern noch gewinnt, reicht es bei Albert für Platz 2.

Der Rest war nicht mehr so entscheidend, ich gab meiner Gegnerin in aus meiner Sicht leicht schwächerer, laut Fritz leicht besserer Stellung das gewünschte Remis, durch den sie den Frauentitel in der D-Gruppe holen konnte, und Bryan holte doch noch einen Sieg. Und heute Abend wird gefeiert, die Schwanks müssen jetzt wohl vor lauter Hotelgutscheinen ihre Urlaubsplanung überdenken.

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DSAM-Cup Finale – Runde 4: Jetzt heißt es Daumen drücken

Über die Runde 4 muss man gar nicht so viele Worte verlieren. Mein Gegner (Lennart Grabbel vom HSK) wirkte trotz seines Sieges am Vormittag irgendwie nicht richtig motiviert – zumindest kam ich in einer recht schnell gespielten Eröffnung relativ schnell in Vorteil und nach nicht mal einer Stunde holte ich endlich wieder einen Sieg. Vor der letzten Runde stehe ich auf Platz 13 – um noch in die Preise zu kommen, muss aber wohl schon ziemlich viel zusammen laufen.

Im Pokal holte Leon sein erstes Remis, Bryan setzte ja aus, und Clemens kassierte seine erste Niederlage. Aber was war bei unseren beiden Hoffnungsträgern?

Nun ja, die Faboulous Schwank Brothers konnte heute Nachmittag ihren jeweils vierten Sieg einfahren. Und diesmal ging es nicht um Glück, beide Siege waren durchaus verdient. Johann steht damit sogar als einziger Mr. Einhundert Prozent an Platz 1 der Rangliste, so dass ein Remis morgen mindestens für Platz 2 reichen würde. Selbst bei einer Niederlage ist zumindest Platz 7 und damit ein Gutschein sicher. Und auch Albert spielt morgen an Brett 1 – allerdings gibt es hier noch 3 Spieler mit 4 Punkten und er steht auf Platz 2 der Tabelle. Aber auch er dürfte kaum noch aus den Preisrängen zu schießen sein. Beide Schwanks könnt ihr morgen ab 10 live auf der Turnierseite verfolgen. Also – Computer an und Daumen drücken!!!

DSAM-Cup Finale – Runde 3

Ich bin ja nun wirklich niemand, der sich über glückliche Siege aufregt. ABER: Was sich Johann in Runde 3 an Brett 1 der E-Gruppe geleistet hat, wäre mit dem Begriff Glück wirklich extrem schmeichelhaft beschrieben. Die komplette Partie ist unter https://www.dsam-cup.de/live/index.html?runde=3 zu finden – hier nur eine kurze Beschreibung:

Nach dem 20. Zug von Weiß ist Johanns Stellung – sagen wir mal – absolut grottig. Es folgt 20. …, Txc2+ 21. Kxc2 Lxb5 22. Sc3?? b6 23. Dxb5 axb5 24. Sxb5 Dd5

12 Züge später hatte er ein klar besseres Endspiel mit D + 5 B gegen T + S + 5B – eigentlich gewonnen, aber man muss es erst mal hinbekommen. Oder auch nicht, denn seine Gegner stellte auch noch den Springer mit, und nach 14 weiteren Zügen hatte er die 3/3 voll. Zur “Belohnung” spielt er z.Zt. wieder live im Internet an Tisch 1.

Albert brauchte nur ein wenig Glück. Er hatte zwar lange Zeit einen Bauern wenig, der wurde aber durch seine Angriffsmöglichkeiten kompensiert. Und dann kam da eine Situation, wo es einen verführerischen Opfer-Mattangriff gab, aber er sah die gegnerische Verteidigung und opferte nicht. Dadurch hatte sein Gegner aber eigentlich ausreichendes Gegenspiel, das mMn mindestens zum Remis hätte führen müssen. Statt dessen versuchte er etwas viel und dann ging der Mattangriff in etwas anderer Form doch noch. Auch hier 3/3, aber zum Sprung an Tisch 1 hat es noch nicht gereicht.

Bryan hatte eigentlich ein ausgeglichenes Doppelturmendspiel mit je 5 Bauern, aber irgendwie hat er wieder ungenau gespielt und verloren. In Runde 4 setzt er wegen eines Konzerts aus.

Und ich? Ich misshandelte erneut meine Eröffnung und hatte schon nach 9 Zügen eine Stellungsbewertung von -2,29. Zum Glück spielte mein Gegner nicht ganz optimal und ermöglichte mir aktives Gegenspiel. Mit optimalen Spiel wäre vielleicht sogar noch ein Sieg drin gewesen, aber mit dem Remis kann ich durchaus leben. 1,5/3 ist dennoch unbefriedigend.

Im Pokal musste Leon leider eine weitere Niederlage einstecken. Und Clemens Mix hat bislang 3 Remis aufzuweisen.

 

DSAM-Cup Finale – Runde 2

Nach dem guten Auftakt mussten wir am Nachmittag zum Teil der Leipziger Hitze Tribut zollen – wobei man den ausgezeichneten, gut klimatisierten Spielsaal loben muss.

Noch ist es nicht im Netz, aber meines Wissens hat Leon auch die zweite Runde im Pokal verloren. Nicht viel besser lief es bei Bryan, der nach seinem Auftakt-Remis eine Niederlage in Runde 2 einstecken musste. Und auch ich muss nach Runde 2 das Spitzenbrett verlassen – nach einem glücklichen Auftaktsieg spielte ich mit Weiß eine unglaublich schwache Partie, die sich ganz Mutige auf der Turnierseite ansehen können – morgen geht es weiter an Brett 9 gegen einen Nachwuchsspieler, der vermutlich besser ist als seine 1661 DWZ-Punkte.

Noch voll im Rennen sind aber die Schwänke, ähm, Schwank-Brothers. Beide konnten heute 2 Siege einfahren, wobei Alberts Gegner anscheinend seine Eröffnungen nicht kennen (seine 2. Partie war recht amüsant), und auch Johann zeigte eine recht schöne Angriffs-Partie, auch diese ist auf der Turnierseite einsehbar. Und so bleibt er an Tisch 1 und kann morgen ab 10 wieder live beobachtet werden: https://www.dsam-cup.de/live/

Wo wir bei den Live-Partien sind: ausgesprochen hübsch fand ich die Partie in Runde 2 an Brett 1 der C-Gruppe (Schumann – Lange) – Weiß hätte gerne auf der h-Linie Matt gesetzt, aber leider stand der weiße König die ganze Zeit der eigenen Dame im Weg.