Diogenes 3 in Volxdorf – ebenso überflüssig wie erwartet

Gestern Abend durften wir bei Volksdorf 1 wieder in der restaurierten, traditionellen Spielstätte antreten. Viel zu erwarten war nicht, denn Volksdorf ist nominell die zweitbeste Mannschaft unserer Staffel und trat auch meist mit einer recht guten Besetzung an. Bei uns war Thomas oberligagesperrt, zudem fehlten wie bislang immer Mike, dazu Ralf. Zumindest waren Robert (erstmals) und Michele dabei, so dass wir zumindest in der oberen Hälfte ungefähr gleichstark waren, in der unteren Hälfte waren wir jeweils über 130 DWZ-Punkte schwächer eingeschätzt. … Mehr lesen

DSAM-Cup in Bergedorf

Letztes Wochenende fand das vierte Qualifikationsturnier der laufenden Saison statt. Aus Vereinssicht war das Turnier eher uninteressant – nachdem sich im Vorjahr noch 3 Diogenesen hier für das Finale qualifiziert hatten, waren diesmal nur 2 Spieler am Start, und einer davon war schon fürs Finale qualifiziert.

Mehr lesen

Mitten inne Stadt: Diogenes 3 mit Auftaktpleite in Barmbek

Nominell als viertbeste Mannschaft der Liga geführt, zeigte unser Saisonauftakt gestern in Barmbek, dass Diogenes 3 erneut vor einer schweren Saison steht. Von den 9 Stammspielern der Vorsaison sind mit Hans-Werner, Sven, Ralf und Michele noch vier übrig geblieben, und in der Mannschaft sind einige Spieler gemeldet, die nicht zwingend als Stammspieler zu erwarten sind. Und so traten wir in Bezug auf den DWZ-Schnitt auch mit einer Mannschaft an, die in der letzten Saison nominell nur in 2 Kämpfen schwächer war. … Mehr lesen

DSAM-Cup: Doppeltes Glücksspiel rund um Weihnachten

Nachdem ich im Vorjahr nach der Neuorganisation des Turniers ausgesetzt habe und nur als Betreuer aufgetreten bin, hatte ich mich für dieses Jahr entschlossen, mal wieder selber anzutreten und dabei ein paar neue Spielorte kennen zu lernen. Und so meldete ich mich sowohl für das Wochenende vor Weihnachten in Düsseldorf als auch für das Wochenende nach Neujahr in Potsdam an. Angesichts der Tatsache, dass ich diesmal wieder in der C-Gruppe ran musste (das D-Finale vor 2 Jahren hat mir zu viele DWZ gebracht, ich muss mal Frank Stolzenwald fragen, wie er es schafft, trotz fast 100, z.T. erfolgreichen Turnierteilnahmen in der G-Gruppe zu bleiben), rechnete ich mir nicht allzu viele Chancen aus, denn beide Turniere hatten einen neuen Teilnahmerekord zu vermelden und nach DWZ lag ich jeweils im unteren Viertel der Rangliste.

Mehr lesen

SC Diogenes 4 – (Schachel)Schwein gehabt

Vor ca. 2 Wochen fand der letzte Mannschaftskampf von Diogenes 4 statt. Wie bereits angekündigt, brauchten wir ein 5,5:2,5 gegen Fischbek, um aus eigener den Aufstieg sicher zu stellen. Und so verpflichteten wir eine relativ starke Mannschaft, da ich lieber auf Party ging und auch Bohong ausfiel, spielten dafür Alex und Fabian mit. Doch auch Fischbek stellte eine recht gute Truppe auf, und so kam es (vermutlich, außer mir schreibt ja keiner) zu einem spannenden Kampf – zumindest, wenn man das Zielergebnis im Auge behielt. Von den Zahlen her holten die meisten unserer Spieler ganz gute Ergebnisse, Albert und Jason gewannen, Bryan trotzte seinem Gegner das zweite Remis der Saison ab. Auch Klaus und Fabian konnten Siege einfahren, ersterer wieder in bekannten Stil. Von den Zahlen etwas überraschend war das Remis von Alex, hier zeigte sich wohl die längere Spielpause, sowie die Niederlage von Kai.

Wer mitgezählt hat, weiß, dass es damit 5:2 stand und nur noch Ramona spielte. Beobachtern zufolge hatte sie die bessere Stellung und auch den Hinweis, dass sie Remis machen durfte. Mit einem Sieg hätte sie allerdings auf 9/12 stellen können, dann unterlief ihr aber ein Fehler und so endete der Kampf 5:3. Dies bedeutete, dass zwei Wochen später beim Duell Schachelschweine 3 gegen HSK 21 ein 4:4 in fast allen Fällen gereicht hätte, damit diese beiden Teams an uns vorbei ziehen würden. Die Schachelschweine wären in diesem Fall mit uns Punkt- und Torgleich gewesen, hätten aber in fast allen 4:4-Varianten eine bessere Berliner Wertung gehabt, und diese zählt faszinierender Weise mehr als der direkte Vergleich, den wir mit 5,5:2,5 gewonnen hatten.

Und das faszinierende an diesem Kampf war, dass beide Mannschaften gewinnen wollten – die Schachelschweine hatten von den Zahlen ihre beste Aufstellung in dieser Saison gewählt (inklusive eines Hongkong- Reimports), und auch der HSK lief mit seiner zweitbesten Aufstellung der Saison auf. Somit war der HSK leichter Favorit, doch das Ergebnis wurde überraschend deutlich – die Schachelschweine gewannen mit 6:2, wurden so Tabellenerster und wir erreichten Platz 2. Damit sind wir tatsächlich aufgestiegen. Glückwunsch an Kai (4,5/6), Achim (3/5), Johann (1/1), Ramona (6,5/9), Fabian (2/3), Klaus(5,5/7), Bohong (3,5/5), Alex (3/4), Jason (6/8), Bryan (4,5/6), Albert (4/7), Friedrich (1/4), Jeanette (0,5/1), Felix (1/1) und Tom (1/2) (nicht selbst verantwortete Kampflose nicht berücksichtigt). Inwieweit diese Mannschaft auch in der Bezirksliga in der Freitagsstaffel  bestehen kann, steht auf einem anderen Blatt.

Newsflash – Johann hat gewonnen

Damit müsste er irgendwo zwischen Platz 2 und 5 landen – Herzlichen Glückwunsch.

Auch Albert konnte gewinnen und hat jetzt 2,5/5. Leon steht relativ ausgeglichen, Stefan wohl etwas besser.

Nachtrag: So kann man sich irren – kurz nach diesem Artikel konnte Leon gewinnen, Stefan verlor seinen Vorteil und konnte sich in einer sehr scharfen, unterhaltsamen Partie in ein Dauerschach retten. Damit dreimal 2.5 und einmal 4/5, die voraussichtlich für Platz 4 reichen werden.

Zweiter Nachtrag: Jetzt nochmal kurz die einzelnen Platzierungen: Stefan erreichte Platz 22 (von 44 Teilnehmern) und wurde in seiner Gruppe bester Hamburger. Bei Leon reichte es nur für Platz 25 (von 42). Johann fehlte ein Viertel SoBerg-Punkt, so dass er Platz 3 belegte – Glückwunsch. Unsere zweitbeste Platzierung erreichte Albert mit Platz 20 (von 44).

Die Abschlussfeier hatte ein gutes Programm, allerdings gab es ein paar organisatorische Pannen, die aber aufgrund der Tatsache, dass die Veranstaltung in dieser Form noch nie durchgeführt wurde, durchaus verständlich sind.

Eine Reise nach Magdeburg – Tag 2

Tag 2 beim DSAM-Cup. Am Vormittag spielte Stefan erneut eine schnelle Partie – diesmal reichte es aber zu einem ganzen Punkt. Davon habe ich nichts mitbekommen, aber der Gegner hat wohl ein wenig mitgeholfen. Albert spielte über weite Strecken eine ausgeglichene Partie mit über weite Strecken gewissen Raumvorteilen. Dann verfolgte er aber zweimal einen falschen Plan und stand auf einmal deutlich schlechter. Das ganze endete in einem Turmendspiel mit 3 gegen 4 Bauern, dass nach der Zeitkontrolle wohl zurecht remis gegeben wurde. Leon schaffte leider nur ein Remis, auch diese Partie lief irgendwie an mir vorbei. Und Johann? Nachdem er gestern besser gepunktet als gespielt hat, konnte er in Runde 3 mal einen sicheren Sieg einfahren. Damit hatte er mit 2,5/3 eine gute Ausgangsposition für das weitere Turnier.

Runde 4 vertrieb zumindest die Regenwolken, die den schwülen Vormittag getrübt haben – für uns zogen neue Wolken auf. Stefan holte ein Remis in einer Partie, in der wohl durchaus etwas mehr drin gewesen wäre, und steht vor der letzten Runde mit 2/4 auf Platz 19 – immerhin hat er damit schon die Punktzahl erreicht, mit der er sich fürs Finale qualifiziert hatte. Leon erwischte leider eine weitere Niederlage, 1,5/4 und Platz 30 ist nicht gerade das, was er als Nummer 1 der Setzliste erwarten konnte. Und auch Albert kassierte eine Niederlage, 1,5/4 bedeutet Platz 29 und liegt damit auch ein Stück hinter seinem Platz auf der Setzliste – wobei diese in den unteren Klassen nicht immer die aktuelle Spielstärke darstellt.

Und Johann? Er hatte nach 20 Zügen eine bessere, aber nicht ganz einfach zu gewinnende Stellung:

21. c4 bxc4 22. Txc4 S6d7 23. Tec1 Db7 24. Le2 Tab8 25. Tb1 Da8 26. Dd3 26. Tb7 27. Sc2 Tdb8 28. h3 Ld8

Noch immer hat Weiß einen gewissen Vorteil, dann kam aber ein Fehler:

29. Sa1 Lxa5

Hier war Schwarz anscheinend so erleichtert, dass er den größten Druck überstanden hat, und bot erstaunlicherweise Remis an. Dies nahm Johann dann an und steht jetzt mit 3/4 auf Platz 6. D.h. mit einem Sieg morgen sollte er definitiv in den Preisrängen langen, auch wenn Platz 1 nicht mehr erreichbar ist. Daumen drücken ist angesagt.

K800_P1020656 K800_P1020657 K800_P1020660  K800_P1020661 K800_P1020664

Eine Reise nach Magdeburg – Teil 1

So wie im letzten Jahr haben sich auch dieses Jahr 4 Diogenesen mehr oder weniger souverän für das Finale des DSAM-Cups qualifiziert. Dieses Jahr wurde die Veranstaltungsserie neu aufgestellt, und so fand das Finale im Rahmen des Schachgipfels (externer Link) in der Festung Mark in Magdeburg statt. Ursprünglich waren mit Albert, Johann und Leon 3 Jugendspieler qualifiziert, und so wurde ich als Betreuer engagiert. Auf den letzten Drücker rückte dann noch Stefan nach, und so waren wir in den Gruppen A, C, D und F vertreten.,n der ersten Runde holten wir immerhin den Mannschaftssieg. Stefan kam zu einem relativ schnellen Remis (mir wurde leider untersagt, die Partie an Markus zu schicken), Albert stand lange Zeit etwas schwächer, konnte dann aber eine falsche Idee seiner Gegnerin ausnutzen, Leon spielte an Tisch 1 (die Partie ist hier nachzuspielen), kam eigentlich gut in die Partie, versäumte dann zwei Züge in Folge, c3 zu spielen, um dann im folgenden Zug fälschlicherweise c3 zu spielen, und so wurde aus einer besseren Stellung eine verlorene. Bliebe noch Johann, der gut in die Partie kam, klar besser stand, dann aber mit einer falschen Idee den Vorteil wegwarf. Glücklicherweise reagierte sein Gegner in der Zeitnotphase mit einem dreizügigen Selbstmatt darauf. Und so gingen wir mit einem anständigen Ergebnis in Runde 2.

Hier lief es dann weniger gut. Albert tappte in eine Eröffnungsfalle und hatte schnell eine Figur zu wenig, was er dann auch nicht mehr kompensieren konnte. Und auch Stefan übersah nach eigener Aussage sowohl die eigenen Chancen als auch die des Gegners und wurde wohl recht deutlich zusammen geschoben. Leon spielte aggressiv, erlangte bald Vorteil, interessant wäre es aber geworden, wenn der Gegner die Abtauschmöglichkeit in ein Endspiel mit L+S für Leon gegen die weißen Bauern auf h2 und g3 genutzt hätte. So lief es dann auf ein Endspiel B+L+S gegen L hinaus, und Leon holte seinen ersten Sieg.

Bliebe noch Johann. Sein Sieg in Runde 1 spülte ihn an das Live-Brett (externer Link), und irgendwie schien ihn das zu hemmen, aber auch herauszufordern. Hier eine kleine Stellungsimpression:

Johann hat mit den weißen Steinen erkennbar ein paar kleinere Probleme (meine veraltete Engine spricht von -13,54), doch durch aufgeben hat noch niemand gewonnen. Wie er allerdings daraus noch ein Remis geholt hat, könnt ihr unter dem oben genannten Link nachspielen.

SKJE5 – Diogenes 4: Aufholjagd für’s Torverhältnis (aktualisiert)

Aufgrund unseres Ausrutschers in der letzten Runde ist ein Aufstieg aus eigener Kraft nicht mehr ganz so einfach gewesen – die beiden Top-Teams spielen in der letzen Runde gegeneinander, und sollte der HSK heute wie erwartet Marmstorf schlagen, müssten wir im Falle eines 4:4 der Konkurrenten für Platz 2 immerhin 12,5 Brettpunkte in den letzten 2 Runden holen. Daher war heute beim SKJE schon etwas mehr gefordert als ein knapper Sieg. Unsere Aufstellung war dafür durchaus vielversprechend, mit der Aufstellung Kai, Achim, Ramona, Kai, Bohong, Alex, Jason und Albert konnten wir unsere nominell bislang stärkste Aufstellung der Saison zusammen trommeln. Noch vielversprechender wurde es durch die Aufstellung des SKJE, die mit ihrer bislang schwächsten Aufstellung antraten, so dass die DWZ-Differenz bei vielversprechenden 494 Punkten lag. … Mehr lesen