Na, das war doch eine runde Sache!
Von Freitag bis Sonntag haben wir mal Messestimmung erlebt. (Nee SAT1, viel zu früh! Da war noch nix los!) Und zwar auf Einladung der Fa. Planetfair, die noch noch eine Besatzung für den Schachstand suchte, an dem am Samstag auch The Big Greek (bei weitem nicht nur) auf seine Follower treffen sollte – und auf den Quälgeist aus der Tonne von Sinope. Keine(r) wusste, was uns da genau erwartet, obwohl einige von uns auch gern in Brettspielrunden unterwegs sind. Doch trotz der nur im bildlichen Sinne unterkühlten Ausstrahlung der Messehallen, fand man sich sehr schnell mit verspielten Menschen in vertieften Gesprächen über Gemeinsamkeiten und Unterschiede an unseren und auch an deren Tischen wieder. Und es stimmt, was Jörg Schulz uns mit auf den Weg gab: die Leute sind sehr interessiert am Schach. Der große Vorteil ist, dass man bei uns einfach loslegen kann! (Sylvin). Viele kennen die Regeln und spielen einfach gern eine Partie. Und auch einige bekannte Spieler und junge Jugendliche aus Schulschachgruppen waren unterwegs und „outeten“ sich – vielleicht habe wir ja bald doch ein, zwei Mitglieder dazu gewonnen. Eine (vielleicht garnicht so sehr) erstaunliche Erkenntnis ist, dass inzwischen einige junge Leute über die Online-Plattformen autodidaktisch zum Schach kommen. Interessante Persönlichkeiten wie TBG Georgios Souleidis tragen sicherlich auch dazu dabei – nach dem meist chancenlosen Vollkontakt-Blitz 1 gegen 5 Minuten waren einige Selfies mit ihm gefragt!
Aus meiner Sicht haben wir die Gelegenheit gut genutzt, einerseits uns zu präsentieren und andererseits zusammen Spaß an der Messe zu entwickeln. Sylvin konnte sogar seine eigene Spieleentwicklung Nomenomen kurz vor der Veröffentlichung testen, ein Begriffs-verbindungs-spiel <- das gäbe drei Punkte aber man hat leider (oder zum Glück!) nur 13 Buchstaben
Gegenseitig auf die Schultern klopfen dürfen sich Aaron, Andreas, Christian (K), Dahlia, Fabian, Hendrik (Ralfs Sohn), Karin, Michael (ein spielverrückter, lieber Nachbar), Robert, Sylvin, Wolfgang und ich – und ich danke herzlich meiner lieben Frau Jana, dass Sie mir soviele zeitliche und logistische Freiheiten ließ! Aber nun ist die Grundlage für den nächsten Auftritt gelegt, da kann man die Lasten dann noch besser verteilen und mit etwas geschickteren Ankündigungen noch interessantere Turniere und Trainings durchführen.
Ich finde ja nicht, dass Schach ein Kriegsspiel ist – da waren auf der Messe weitaus direktere Bezüge zu finden! Aber solange man erstmal spielt, hat man meist auch genug vom Thema. Es gibt natürlich auch ein sehr lustiges, sarkastisches Spiel über die Gereontokratie im Kreml mit selbigem Namen … das verstehe ich und könnte es erklären.
Aus den Niederlanden kommt passend dazu eine abstrakte Schachvariante – das Paco Ŝako (Esperanto für „Friedensschach“, [ˈpa.t͡so ˈʃa.ko]) aus dem Jahr 2017, demnächst auch bei uns zum Testen! Die Idee präsentierte unser Standnachbar, der uns mit seinen schönen Tischdecken davor bewahrte, auf den doch reichlich unschönen, nackten, ehemals weißen, alten Kunststofftischen spielen zu müssen. Wir danken!
Und wie war der Coffee To Go? Hm, Ersteres war teuer und hoffentlich wenigstens gut – und Letzteres sei – behaupteten Repräsentanten – das bessere Spiel. Nun ja – zumindest, was das Spielmaterial angeht, lassen manche Spiele Wünsche offen – knirschende Schokolinsen mochte ich als Kind schon nicht. Spielt was euch gefällt – und guck mal, wer da spielt: Glückwunschgrüße an Andreas und Trixi – beide zur Catan-Endrunde qualifiziert!
Im nächsten Jahr am selben Wochenende.
- Chess960 … wollte keiner spielen :-(
- Immer was los – besonders Sa und So
- Der nächste bitte!
- Tanzschach
- Legomania
- A + T






