Verloren und doch gewonnen – Oberliga

Unsere 1. Mannschaft  trat am 15.03. ohne Almar und Tsung ersatzgeschwächt an. Dafür konnten sich Chr. Kalla und Thomas Rieling (nach jahrelanger Abwesenheit) beweisen.

Nach einem leckeren Frühstück um 10 Uhr im Fahrenkamp ging es um 11 an die Bretter. Für SKJE ging es noch um was, insofern stellten sie gut, aber leider nicht GM Wedberg auf, sondern FM Astrom am ersten Brett.

Markus hatte es leider mit einem Gegner zu tun, der wohl mit Remis zufrieden war. In meiner Tarrasch Franzosen Leib-und Magen- und Nierenvariante konnte ich ausgleichen mit Schwarz und dann langsam aber sicher ein gleich plus bekommen. Mehr als ein remises Damenendspiel mit Mehrbauern konnte ich dann aber leider nicht erreichen.

Roman hatte einen Engländer mit c4 e5 und Fianchetto auf dem Brett, wo die Theorie bis Zug >20 geht. Im taktischen Wirrwarr und Zeitnot ging er dann leider unter.

Bei Fabian gegen den sehr soliden Chr. Schroeder konnte man von vornherein von einer gewissen Remisbreite ausgehen, die dann auch eintraf.

Axel konnte gegen einen merkwürdigen Slawen von Frank Behrhoirst leichten Vorteil erreichen, machte dann aber leider recht früh remis mit Weiss. Respekt?

Stefan wollte das Doppelfianchetto, was Karsten uns beigebracht hatte, anwenden, und landete in einem Igel. Das sah alles ganz normal aus, aber irgendwann bekam der Gegner dann Oberwasser.

Christian L. traute sich gegen Hendrik Schüler im Katalanen einen Bauern zu opfern. Öfter so! Das sah gut aus nach der Eröffnung! Hab dann leider nicht verfolgen können, wo und wann es bergab ging.

Christian K. versuchte ebenfalls das Doppelfianchetto, brachte aber die Züge durcheinander. Er hatte einen Minusbauern im Endspiel bei allerdings gutem Springer gegen schlechten Läufer und Türmern auf dem Brette. Sein Remis gegen Birger Wenzel ist gut.

Thomas hatte im Caro-Kann Abtausch gefühlt eine gute Stellung. Leider habe ich auch dort nicht mitbekommen, woran es gehapert hat.

 

Insgesamt eine deftige 2:6 Klatsche. Sowiet die schlechte Nachricht.

Die gute Nachricht: Wir sind mit 8 Mannschaftspunkten auf einem gemütlichen 5. Rang und zu 99.9% gesichert, weil die Schachfreunde verloren und mit 5 MP drittletzter sind. Schachfreunde muss hoffen, dass es nur 2 Absteiger gibt.

Markus

SVE Neujahrs-Schnellturnier

Am 10.01. fand das traditionelle Neujahrs-Schnellschachturnier des SV Eidelstedt statt. 

Es war mit 65 Teilnehmern, davon 5 von Diogenes, und GM Epishin, qualitativ und quantitativ gut besetzt.

Es ging etwas verspätet um 11:30 los, u.a. auch wegen S-Bahn Ersatzverkehr, endete aber fast pünktlich um 17 Uhr. Die Diogenesen spielten mehrheitlich ein gutes Turnier mit guten Gegnern und guten Ergebnissen.

Die Ergebnisse findet ihr bei www.sveschach:

1. GM Epishin mit 7,5, 5. Markus mit 6,5, 9. Christian mit 6, 17. Ralf mit 5,5, 23. Roman 5, 31. Peter 4,5

Markus

Pokalsensation ausgeblieben – Mission Titelverteidigung läuft

Die diesjährige Hamburger Pokalmannschaftsmeisterschaft hat erst nach Abschluss der überregionalen Ligen begonnen. So tummelten sich einige Zweitliga- und Oberligaspieler am letzten Aprilwochenende, um bei strahlendem Sonnenschein einige Stunden in der Kantine einer bekannten Versicherung am Brett zu brüten. Immerhin 19 Teams hatten gemeldet, davon allerdings fünf Teams vom HSK, der es in diesem Jahr wissen will. – 2013 gab es mit zehn Teams einen Negativrekord – damals kein HSK-Team dabei. Sicherlich ist es eine gute Idee den Beginn in den April zu legen, denn da sind auch die Jugendlichen nicht mehr mit ihrer HJET beschäftigt und können ihre Teams verstärken.

Die 1. Runde bescherte uns mit Barmbek ein Team, das nach mehr als fünf Stunden niedergerungen wurde: Fabian gewann sein Endspiel zum 3:1-Endstand. Vorher hatten schon Torben und Wolfgang gewonnen, nur Stefan Haack musste an Brett 4 einen Punkt zulassen.

Wie sich das für einen Titelverteidiger gehört, spielt der auch, wenn alle anderen sich mit einem Freilos einen schönen Sonntag machen – auch St. Pauli musste gegen SKJE 2 ein Sonntagsduell spielen. Unser Gegner Wilhelmsburg hatte am Samstag noch frei und spielt seit Jahren schon an Brett 1 mit Hauke Reddmann, der sich mittlerweile zum Meistervertreter des Hamburger Schachverbands hat wählen lassen. Torben wollte gern mit Weiß gegen Hauke spielen und durfte eine vergleichsweise ruhige Partie mit einer Punkteteilung abschließen. Wolfgang durfte in der 2. Runde am 4. Brett mit Weiß spielen. In einer vom Gegner scharf geführten Partie mit entgegengesetzten Rochaden durfte er plötzlich einen zentralen Bauern des Gegners mitnehmen und die Stellung des Gegners brach zusammen. Dominik kam an Brett 3 zum Einsatz und musste in einer vom Gegner eher ruhig angelegten Partie Initiative ergreifen. Als sich seine Figuren zum Angriff postierten übersah sein Gegner eine Gabel – 2,5:0,5. Bei diesem Spielstand hatte ich nun „Narrenfreiheit“ und durfte das Remisangebot bei vollem Brett (im 19. Zug) ablehnen. Allerdings war meine Stellung „sehr verdächtig“ und blieb es auch bis endlich die Damen vom Brett waren. Mit zwei Sekunden Rest im 40. Zug wurde ich rechtzeitig wach und konnte Turm und Springer aktivieren. Aber erst durch den Versuch meiner Gegnerin Carina Brandt, ihren Turm zu aktivieren um Freibauern zu bilden, konnte ich auf die schwachen weißen Bauern losgehen und war mit meinen Bauern einfach schneller. – Ein hart erkämpfter Sieg im Endspiel – das Eröffnungsexperiment muss noch verbessert werden!

Die Auslosung der 3. Runde ergab für uns SKJE 1 und somit gibt es schon am 17. Mai die Neuauflage des Finales von 2013. – Die Mission Titelverteidigung lebt!

Stefan Gottuk

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Jahreshauptversammlung 2014, Feedback und Protokoll

Jahreshauptversammlung Feedback:

Am 17. Februar 2014 fand die diesjährige Jahreshauptversammlung statt. Leider fanden sich nur 12 Teilnehmer ein, ein absoluter Minusrekord. Neben dem Vorstand waren nur 4 Leute anwesend, die nicht irgendein Amt bekleiden. Das Feedback, was damit dem Vorstand und dessen Arbeit gegeben wird, ist nicht schön. Mich würde interessieren, ob irgendjemand nicht von der Vorstandssitzung wusste und deswegen ferngeblieben ist, oder ob es sonstige Gründe gab. Dieses und auch anderes Feedback ist erwünscht an “vorstand at scdiogenes.de”! Ein Verein kann nur existieren mit funktionierendem Vorstand und motivierten Menschen.

Hier findet ihr jedenfalls das Protokoll der diesjährigen JHV:

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Protokoll Jahreshauptversammlung SC Diogenes, 18.02.2014

Teilnehmer: Achim Jürgens (AJ, 1.Vorsitzender), Dr. Markus Hochgräfe (MH, 2.Vorsitzender), Thomas Rieling (TR, 1. Schachwart), Malte Eggert (ME, 2. Schachwart), Stefan Gottuk (SG, Kassenwart), Ralf Hein (RH, Infowart), Katharina Krause (KK, 2. Jugendwart), Maik Neumann (MN, Kassenprüfer), Stefan Haack (SH), Kai Schoenwolff (KS), Dr. Almar Kaid (AK), Peter Gröppel (PG).

19:44: AJ eröffnet die Sitzung. 11 Personen anwesend (RH kommt später)

1) Bericht des Vorstands

 

AJ:

Weniger engagiert als das Jahr davor, es fanden 4 Vorstandssitzungen statt, AJ kümmerte sich auch um Mannschaften und Aufstellungen. 36-Jahres Treffen war Highlight. Danke an SG für die Übernahme des Amtes des Kassenwartes. AJ war Webmaster zusammen mit Freddy, der aber in H2/14 weggefallen ist.

 

MH:

Gut: 2x Oberliga-Training mit Karsten, 36-Jahres Treffen. Schlecht: Kontakt Jugend, Beteiligung Turniere.

 

TR:

Bei den Vereinsabenden sind schwächere Spieler Mangelware. Pokalmannschaft ist weit gekommen, 5 Mannschaften gemeldet findet er gut.

 

12 Personen anwesend (RH kommt)

 

TR will nicht mehr ermahnen, dass mehr Leute kommen. Clubturnier-Beteiligung gut, Blitz- und Schnellturnier weniger als zuvor.

Clubmeister: Markus Hochgräfe.

Preise Blitz: Martin, Kai, Peter, Achim, TR, Markus, Almar. Schnellschach: Martin und Ralf.

Die Vorrunde zum Pokal 2014 wurde leider übersehen, sodass Dio nicht teilnahm.

ME:

5. Mannschaft hat viele Kampflose. Kontakt zur Jugend durch 5. Mannschaft, funktioniert nicht gut. SH: 5.Mannschaft von Freitag auf Montag verlegen?

RH:

3 Tonnen kamen heraus. Wenig Schreibbereitschaft. Sinnhaftigkeit der Tonne wird wie jedes Jahr hinterfragt. PG will mehr schreiben, wenn ihm jemand erklärt, wie man Artikel einstellt. RH fragt, ob dünnes Papier von Staples okay ist, was bejaht wird.

KK:

Jugend: Rückgang bei Jugend, wenig Leute, hören oft schon 20-21 Uhr auf. Harter Kern ist noch da.

KS:

Viele ~14-jährige haben aufgehört. 1. Mannschaft der Jugend tritt oft nur mit 4 Leuten an. Wenig Organisation am MCG. Weniger als 30 HJET-Teilnahmen. Schachreise so wenig Teilnehmer wie noch nie. Schachreise 2014 noch kein Organisator.

 

      2) Kassenbericht

Kassenprüfer 2012 haben Fehler im Kassenbericht nicht bemerkt. Übergabe zu SG war März 2013 (4 Ordner). Im Bericht 2013 sind die Zahlen von 2012 aktualisiert. Umstellung auf SEPA passiert. Eintrittsformular aktualisiert. PG: Alte Rechnung von 2012 bitte an ihn aushändigen von SG. Jugend hat eigenes Konto, verwaltet von FS.

Bericht Kassenprüfer 06.02.14 von MN und KD: Alles gut!

 

      3) Entlastung des Vorstandes

PG stellt Antrag auf en-bloc-Entlastung. +12:-0:=0 (Dafür: Dagegen: Enthaltung). Vorstand wird einstimmig entlastet.

      4) Neuer Vorstand

PG nominiert AJ zum 1.Vorsitzenden: +11, -0, =1.  AJ nimmt Wahl an.

AJ nominiert MH zum 2.Vorsitzenden: +12, -0, =0. MH nimmt Wahl an.

AJ nominiert TR zum 1. Schachwart: +12, -0, =0.   TR nimmt Wahl an.

AJ nominiert ME zum 2. Schachwart: +12, -0, =0. ME nimmt Wahl an.

AJ nominiert SG zum Kassenwart:

SG findet Beteiligung an JHV schockierend, nur 12 Leute anwesend, absoluter Minusrekord. PG regt an, per Brief an die JHV zu erinnern. ME schlägt MN als Kassenwart vor. MN lehnt ab, stellt aber 2015 in Aussicht. Nach einigen hitzigen Diskussionen stellt sich SG für ein weiteres Jahr zur Verfügung, ab 2015 wird ein neuer Kassenwart gesucht. +11, -0, =1. SG nimmt Wahl an.

AJ nominiert RH zum Infowart: +12, -0, =0. RH nimmt Wahl an.

Webmaster: AJ erzählt, dass Termine und Tabellen einpflegen schwierig ist. Kein Webmaster gefunden, Stelle bleibt unbesetzt. Wird nicht mehr vom 1.VS kommissarisch übernommen. Achim und Roman Korba kontaktieren sich.

1.       Jugendwart Fabian Schulenburg: +12, -0, =0 bestätigt.

2.       Jugendwart: KK

1.       Jugendsprecher: Timo Blechschmidt, 2.Jugendsprecher: Samuel Orlick.

 

Kassenprüfer: 3 Kandidaten PG, MN, KD. Nachdem KD sich bereit erklärt, zieht PG Kandidatur zurück.

MN: +10,-0,=1

KD: +6, -1, =5.

 

     5) Anträge, Satzungsänderungen

Für Satzungsänderungen ist eine 2/3-Mehrheit nötig.

Änderungsantrag zu §3 PG: Jedes Mitglied soll schriftlich über die JHV informiert werden: +2, -6,=4. Änderungsantrag abgelehnt.

Änderungsantrag zu §17 MN: §17 soll so geändert werden, dass bei einer 20. Abstimmung 20% der Mitglieder anwesend sein müssen: +9, -2, =1 à Antrag wird von AJ entsprechend geändert.

§3+4      +12, -0, =0

§5           +9, -2, =1

Punkt 3  +11, -0, =1

§ 8, Art 3  +12, -0, =0

§ 8, Art 5 +12, -0, =0

§9           +12, -0, =0

§12         +12, -0, =0

§17         +12, -0, =0

§6           +11, -0, =1

 

      6) Verschiedenes

1)      Aufwandsentschädigungen Vorstand (SG): MN: Okay, aber nicht zu viel. PG: Aufwandsentschädigung nicht gut. SG: Turnierbetreuung wie honoriert? Generelleres Meinungsbild ist positiv, PG will Abstimmung. AJ: Vorstand ist für Geld zuständig.

 

Dringlichkeitsantrag: Aufwandsentschädigungen bis maximal 1000 Euro pro Jahr für Vorstandsarbeit ausschütten? +10,-1,=1 für Dringlichkeit. +8,-0,=4 das Ergebnis. Wird angenommen.

 

2)      LAB (TR): TR sagt, Tische wieder zurückstellen, finanzielle Lage des LAB knapp. Geschirr in Geschirrspüler zurückstellen.

3)      Turniervorschlag (PG): a) Schnellturnier? TR sagt, Räumlichkeiten sind Problem. Wird aber weiter diskutiert auf nächster Vorstandssitzung. b) Thematurnier Eröffnungen. TR sagt, hört sich interessant an.

4)      Tonne ins MCG (KK): Kai oder Fabian sollen sich darum kümmern.

5)      Zeitschrift Schach für Club (MH): Vorstandsthema.

6)      4x Oberliga-Training Karsten (Martin): Vorstandsthema., aber ja!

7)      Clubturnier-Termin (Aug-Okt): TR denkt über Termine nach, soll sich mit UnE nicht überschneiden.

8)      TuSi-Turnier (MH): TR denkt über Termine nach.

9)      Zukunftsworkshop (SG): Wie können wir Zukunft von SC Diogenes verbessern? PG will Fragebogen. AJ will, dass Workshop gemacht wird.

         Uhren (PG): werden angeschafft.

23:52 Sitzung geschlossen.

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Geschichte

Geschichte:

Der SC DIOGENES von 1977 e. V. …
 
… wurde im Herbst 1977 von Mitgliedern der Schachabteilung Palamedes des SC Concordia Hamburg gegründet.
Es waren vor allem die damaligen Jugendtrainer sowie fast alle Jugendspieler die sich von dem neuen, eigenen Verein eine bessere Möglichkeit der Selbstbestimmung versprachen. Einige starke Spieler und Trainer beraubten sich damit der Möglichkeit, beim Schach-Bundesligaverein Concordia zu höheren Ehren zu gelangen. Die wenigen Erwachsenen starteten mit 2 Mannschaften in der heutigen Kreisklasse, da der Hamburger Schachverband auf dem langen Weg durch alle Klassen bestand. Die Jugend durfte aber den Platz der nun „jugendfreien“ Concorden in der Jugend-Oberliga-Nord einnehmen.
Daraus ergab sich zusätzliche Konzentration auf den Hauptzweck des neuen Vereines – die Förderung des Jugendschachs. Und ein Anfangserfolg als Deutscher Jugend-Vizemeister 1978 ließ die Gläser zum ersten Mal etwas lauter klingen. Überhaupt gelang es immer wieder, sich neben dem dominierenden Hamburger SK für die Endrunde der Deutschen Meisterschaft zu qualifizieren.Auf anderer Ebene wuchsen im Mantel der Tonne neue Freundschaften heran und vertieften sich alte Verbindungen. Während der bis heute stattfindenden Schach-Freizeitreise im Herbst, bei Fahrradtouren, Tischtennis, Fußball und nicht zuletzt Doppelkopf gedieh eine fröhliche Gemeinschaft, die wichtiger war als sportliche Erfolge.
Solange unsere Zugpferde für die Jugendarbeit – die legendären 4 J(otts), Jens-Peter Koopmann, Joachim „Yogi“ Harnack, Jörn Claussen und Jörg Schulz ihre Ideen auslebten und solange die „Alten“ – u.a. Michael Pommerening („Pommi“), Werner Schulenburg, Michael Stollberg und Detlef Melzer den manchmal wilden Club zusammenhielten, solange war Energie da, die sich in eine steigende Mitgliederzahl und sich wie von selbst einstellende sportliche Erfolge wandelte.
 
Einige Stationen …
 
… 1977    Gründung des Schach Club Diogenes, Anerkennung als eingetragener Verein 1978 unter Vorsitz von Michael Pommerening
… 1978    Vizemeister der Deutschen Jugend-Mannschaftsmeisterschaften (DVJM)
… 1979    5. Platz der DVJM
… 1981    9. Platz der DVJM
… 1982    4. Platz der DVJM
… 1984    6. Platz der DVJM
… 1985    Aufstieg in die Landesliga Hamburg
… 1986    7. Platz der DVJM
… 1987    Deutscher Jugend-Mannschaftsmeister Karsten Müller, Martin Voigt, Holger Mach, Andre Krüger, Tsung Chen, Henning Mordhorst, Stefan Gottuk (geb. Hingst), Cornelia Wölk
… 1988    Deutscher Vizemeister der Schulmannschaften WK I
Auszeichnung mit dem „Grünen Band zur Förderung des Jugendsports“ der Dresdner Bank4. Platz der DVJM
… 1990    Aufstieg von DIO I in die Oberliga Nord
… 1994    Thomas Rieling (geb. Kalks) wird 1. Vorsitzender
… 1995    Aufstieg von DIO I in die 2. Bundesliga Nord
… 1996    Abstieg von DIO I in die Oberliga Nord, die bis heute gehalten werden konnte
… 1997    6. Platz der DVJM
… 1999    Abstieg aus der Jugend-Bundesliga
… 2000    Andre Krüger wird 1. Vorsitzender
 
 
Nachdem Mitte der 80er bis Mitte der 90er …
 
… in jedem Jahr 5-6 Erwachsenen- 5-6 Jugend- und 1-2 Damen-Teams in die Mannschaftskämpfe zogen, konnte der Stand leider nicht gehalten werden. Unsere ehemaligen Stützen verschlug es in andere Städte … Jörg Schulz z. B. als Angestellten des DSB u. a. als Geschäftsführer des Deutschen Schach-Jugendbundes … oder Michael Pommerening in die Förderung der Erforschung der Wandsbeker Geschichte und erfolgreich in die „Juristerei“ … und viele andere in ein erfülltes Familienleben, was als Novum unterdessen die Söhne unseres Mitbegründers Dr. Werner Schulenburg in unseren Club führte.
 
Heute …
 
… sind wir froh, wenn wir je 3 Mannschaften in die Jugend- und Erwachsenen-Mannschaftskämpfe schicken können und hoffen, dass die wenigen Talente einmal Ausdauer am Schach und soviel Freude an der Gemeinschaft finden, dass sie uns länger erhalten bleiben … und der Verein zumindest seinen Schrumpfprozess überwinden kann. Insofern ist nach 25 Jahren auch die Durchführung der WK III – Meisterschaft mittlerweile eine große Aufgabe für einen kleinen Verein!
 
Unsere (ehemaligen) Stars …
 
… gingen im Wesentlichen aus der Meistermannschaft von 1987 hervor und führten den Verein anschließend bis in die 2. Bundesliga – einige von Ihnen sorgen noch heute dafür, dass wir wenigstens in der Oberliga mithalten können – und zwar traditionell ohne bezahlte Halbprofis!
… GM Karsten Müller
– kämpft in der 1. Bundesliga für den HSK und unterstützt uns aus Verbundenheit immer noch gern mit gelegentlichem Training
… FM Markus Hochgräfe
… FM Martin Voigt
– beide haben die Chance ergriffen, mit dem SC Königsspringer HH ein (einjähriges) Abenteuer in der 1. Bundesliga zu erleben.
… FM Peter Kühn
– studiert und spielt viel Schach in Südwest-Deutschland und in der Schweiz.
… FM Stefan Gottuk (geb. Hingst)… FM Holger Mach… FM Henning Mordhorst
… FM Axel Stephan
- finden bis heute zwischen Familie und Beruf auch Zeit für die eine oder viele andere Partien im SC Diogenes.