Historischer Erfolg in der „Stadt des Marzipans“

Der Lübecker SV ist der Verein, gegen den wir nach dem HSK (24 Duelle) die meisten Wettkämpfe in der Oberliga bestritten haben. Am 1. Mai war es der 23. Wettkampf seit unserer ersten Saison 1990/91. Durch die wechselvolle Geschichte des LSV war es jedoch erst der siebente Vergleich mit Lübeck 1 und wie oben zu lesen ein historischer Erfolg, denn es war der erste doppelte Punktgewinn!

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Und noch ein Punkt in der Oberliga – gewonnen oder verloren?

Am zweiten Adventssonntag war das Team aus Preetz zu Gast im Fahrenkamp und am Ende des Tages konnten sich beide Teams die oben formulierte Frage stellen!? – Dabei war die Aufstellung einseitig: Mit den eingesetzten drei dänischen IM an den ersten drei Brettern konnten die Preetzer an allen Brettern ein zum Teil deutliches ELO-Plus vorweisen. Das lag auch daran, dass wir erneut Markus, Roman und Axel ersetzen mussten.

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Ist der Deutsche Schachbund noch zu retten?

Der Deutsche Schachbund (DSB) befindet sich gerade in einem offenen Konflikt mit der Deutschen Schachjugend (DSJ). So wie unsere Jugendabteilung seit Gründung des Vereins eigenständige Entscheidungen unabhängig vom Vorstand des Vereins machen kann, ist auch die Deutsche Schachjugend im Deutschen Schachbund eigenständig. Dies gilt für alle Jugendorganisationen und ist Grundlage für die Jugendförderung durch die Verbände, zum Beispiel die Förderung durch den Hamburger Sportbund bzw. die Hamburger Sportjugend.
Nun wurde ohne Rücksprache mit der DSJ der hauptamtliche Geschäftsführer der DSJ, unser Ehrenmitglied Jörg Schulz, von seinen Aufgaben freigestellt worden. Auf einer heutigen Präsidiumssitzung soll offensichtlich über seine Entlassung entschieden werden.
An dieser Stelle möchte ich meine Hoffnung zum Ausdruck bringen, dass sich der DSB der Tragweite seiner Entscheidungen bewusst wird und zu einer konstruktiven Zusammenarbeit mit der DSJ und seinem aktuellen Geschäftsführer Jörg Schulz zurückkehrt.

Viele Landesverbände haben sich solidarisch mit Jörg Schulz erklärt. Auf der Seite der DSJ gibt es einen Link zu einer Online-Petition:

https://www.deutsche-schachjugend.de/news/2019/freistellung-des-geschaeftsfuehrers-teil-2/

Weitere Informationen oder offenen Briefe sind nur außerhalb der Homepage des DSB zu finden – einige Beispiele:

https://de.chessbase.com/post/dsj-vs-dsb-stellungnahmen-zur-freistellung-von-joerg-schulz-geschaeftsfuehrer-der-dsj

https://perlenvombodensee.de/2019/10/26/der-deutsche-schachbund-ist-keine-bank-michael-s-langer-im-gespraech/

http://www.hsjb.de/offener-brief-des-vorstands-an-ullrich-krause-und-boris-bruhn/

https://www.sjsh.de/news/protest-gegen-die-entlassung-joerg-schulz/

http://nsv-online.de/2019/11/offener-brief-der-nsj-und-des-nsv-an-den-deutschen-schachbund/

https://badischer-schachverband.de/news/index.php?shownews=12270

http://www.schachjugend-nrw.de/news/news/77-news/901-stellungnahme-der-sjnrw-zur-freistellung-von-joerg-schulz.html

 

Ausgang offen – die Hoffnung stirbt zuletzt.

 

 

Und dann war da noch … die 2. Runde der Oberliga

Am Ende der Herbstferien hatten wir den Tabellenführer aus Lübeck zu Gast. Der Absteiger hatte zu Saisonbeginn den Aufsteiger Doppelbauer Kiel mit 6:2 besiegt und hat unter den ersten acht der Rangliste vier starke Jugendliche gemeldet – mittlerweile nicht mehr alle U18, aber immerhin noch U20. An Brett 1 ist mit Sergey Kalinitschew ein erfahrener Großmeister gemeldet, der auch schon in der 2. Bundesliga gegen Diogenes gespielt hat. Gegen uns musste auch die Nr. 12 der Rangliste, der Präsident des Deutschen Schachbundes Ulrich Krause, mitspielen. … Mehr lesen

Offene Clubmeisterschaft 2019 – Turniersieger und Clubmeister ist Christian Laqua!

09. 12. 2019

Jou, herzliche Glückwünsche nochmal an Christian! Und nun auch an alle anderen Preisträger und DWZ-Gewinner unter denen Heriberto Gonzalez Leon und Lukas Quitzau herausragten und deutlich über ihren üblichen Durst aus dem Punktepool soffen!

Openpreise:        Christian Laqua & Holger Henrich

<2000-Preise:   Heriberto Gonzalez Leon & Achim Jürgens & Torsten Johanssen

<1700-Preise:    Lukas Quitzau & Sven Böttcher

Kennzeichnend für unser Turnier sind neben dem hohen Süßigkeitenverbrauch ein (vielleicht dadurch bedingter?) extremer Kampfgeist: gerade mal 16% Remisquote (und in Runde 7: 0%!) als Folge recht mutiger Spielanlagen! Wenn man einen geometrischen Blick auf die Abschlusstabelle wirft, fallen zwei quadratische Löcher auf: Platz 4 bis 7 und Platz 8 bis 12 spielten nur 3 von 16 möglichen Begegnungen aus – eine Folge der etwas zu geringen Teinehmerzahl für 7 Runden Schweizer System. Dadurch kam es in der letzten Runde auch zu dann unüblich großen DWZ-Differnzen, so dass z. B. Micheles nominelle Chancen auf einen Treppchenplatz in seiner Kategorie mit der Auslosung zur 7. Runde viel kleiner waren als die der direkten Konkurrenten.

Was ist also das Ziel für die Zukunft? Mehr Teilnehmer! So 20 – 30 wären eine schöne Zahl, liebe Diogenesen und liebe Gäste! Kommt wieder und mehrt euch  – ihr wisst wie ich es meine! Wir werden weiter immer schön fröhlich bleiben.

Vielen Dank an alle die hier und da mit angepackt und aufgeräumt haben. Allen ein frohes Weihnachtsfest und eine glückliche Ankunft in 2020!

VM19-R7-Erg

VM19-R7-Tab

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