Turmendspieldramen im Tiebreak

Während sich unsere Protagonisten beim Arber-Schachfestival langsam in ihr Schweizer-System-Turnier hineinfinden können, müssen sich die Aktiven beim World-Cup fast täglich mit „Knockout-Situationen“ auseinandersetzen.

Heute ist Ruhetag in Baku und morgen (und übermorgen) dürfen wir die aus deutscher Sicht sehr reizvollen Duelle von Elisabeth Pähtz gegen die Weltmeisterin Wenjun Ju sowie Vincent Keymer gegen den Ex-Weltmeister Magnus Carlsen beobachten. Wird es eine Überraschung geben oder fällt die Entscheidung erst im Tiebreak am Freitag?

Am Montag durfte Matthias Blübaum im Tiebreak gegen Santosh Gujrathi Vidit einige Turmendspielduelle spielen, die sich bei geringer Zeit zu kleinen und großen Dramen entwickelten. Es begann in der ersten Schnellpartie:
Blübaum, Matthias (2672) – Vidit, Santosh Gujrathi (2719)
FIDE World Cup 2023 Baku (3.3), 07.08.2023

Dieser 7-Steiner ist ausgeglichen. Schwarz hat nach dem letzten weißen Zug 47.Th6 dafür zwei Möglichkeiten. Warum ist der Partiezug 47…Txf5 ein Fehler?

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Saisonvorbereitung im Sommer: Schach spielen!

Während Elisabeth Pähtz sowie Rasmus Svane und Vincent Keymer beim Weltcup in Baku heute den Einzug in Runde 4 geschafft haben, sind vier Diogenesen beim Arber-Open in Bodenmais aktiv. Dabei gelang sowohl Axel als auch Thomas der optimale Start mit 2 aus 2. Dagegen mussten Christian und Ralf in Runde 2 die erste Niederlage hinnehmen. „Bewegte Bilder“ aus Bayern gibt es noch nicht. Aber aus Baku gibt es interessante Partien zu bestaunen:

In der ersten Partie der 3. Runde musste der Pole Radoslaw Wojtaszek eine bittere Niederlage in einem zuvor klar besseren Turmendspiel hinnehmen:

Nach dem Zug 61…Kf3 hat Weiß nur einen Zug, um Ausgleich zu halten. Was soll Weiß spielen?

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Diogenes 3 – Derbysieg zum Saisonabschluss

Gestern spielten wir gegen Schachfreunde 3, und eigentlich waren wir klarer Favorit. Allerdings stellte sich das zusammenstellen der Mannschaft als schwierig dar, am Sonntagnachmittag waren wir erst zu sechst. Letztlich konnten wir noch eine vernünftige Mannschaft aufstellen, um dann kurz vor Rundenbeginn zu erfahren, dass die Schachfreunde ähnliche Probleme hatten. 

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Oberliga – Abschluss, Abstieg und Rekord

Am Sonntag empfingen wir Königsspringer zur letzten Runde der Saison.

Die Ausgangslage war klar, uns konnte nur noch ein eigener Sieg bei gleichzeitiger doppelter Schützenhilfe in unterschiedlichen Ligen den Klassenerhalt bringen. Es sind schon verrücktere Dinge passiert, und doch war das ausgesprochenen unwahrscheinlich. Spoiler: Das Wunder blieb aus.

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Mehr Brettpunkte als die Schachfreunde, trotzdem fast sicherer Abstieg aus der Oberliga

Am 23.04. hatte die Oberliga-Mannschaft ihren einzigen wirklichen Auswärtskampf der Saison, es ging ins schöne Schwerin. Wir kamen pünktlich um 10:30 Uhr an und spielten fast in Bestbesetzung. Axel war nach langer Zeit mal wieder dabei und nur Almar fehlte. Der Kampf verlief leider so wie schon einige in der Saison. Wir waren nominal fast … Weiterlesen