Um die Ausführungen von Markus zu konkretisieren:
Wie schon vor ein paar Runden gegen Großhansdorf verpassten wir erneut mindestens den einfachen, eigentlich eher den doppelten Punktgewinn, mit dem man Fischbek hätte überholen können … hätte, wenn und aber … Da ich nach schlechter Eröffnungsbehandlung als erster aufgeben musste, war genug Zeit, den Kampf genauer zu verfolgen – leider mit Schmerzen.
3 Remis
Im Rahmen unserer Spielstärken kann man die Remis als akzeptabel ansehen – Robert zeigte im Endspiel Geschick, hatte aber auch Glück, dass seine Gegnerin bei wenig Zeit nicht genauer spielte.
2 Siege
Igor gewann seine zweite Partie in Folge – und auch recht sicher, er scheint sich nun eingespielt und die anfänglichen Niederlagen gegen allerdings sehr starke Gegner (darunter die GM Wahls und Rogozenko) gut verarbeitet zu haben. Er ist das erhoffte gute Brett 1 für unser Team! Dieser Ausgleich (zu meiner Vorstellung) zeichnete sich schon früh ab und war eigentlich die Steilvorlage, die aber nur Ralf am Ende durch mutige Endspielbehandlung (da war es noch eines mit Türmen, Markus
zu seinem ersten Sieg der Saison nutzte – das war eher ein halber Punkt mehr als zwischendurch zu erwarten war.
3 Niederlagen
Meine … na, wenigstens war ich Außenseiter, aber das war viel zu wenig Widerstand, ich sollte Jänisch eigentlich besser kennen! Torstens Niederlage war aber dann äußerst frustrierend – nun schon seine zweite von der Sorte „Gewinnstellung weggeworfen“ – und die war nicht nur in höherem Sinn gewonnen. Nach krassem Fehler wäre es immerhin noch Remis gewesen, aber wenn man schwer patzt, sieht man die letzte Rettung oft nicht mehr, weil man psychisch schon im Tief ist. Und Denis … hatte bisher eine starke Saison im Rücken und eigentlich war im Endspiel alles safe – doch dann lockte ihn ein überraschendes aber leider nicht korrektes Figurenopfer – ich stand etwas fassungslos bei der Ausführung daneben … Mir fehlt in diesem Zusammenhang etwas die Orientierung unserer Spieler am Spielstand, wenn die eigene Partie nach Remis aussieht. Sollte man etwas riskieren oder nicht?
Während so‘ne Rodlerin ne kleine Ecke reinfährt und der Kicker an den Pfosten bolzt und kaum zu erkennen ist, warum – es ging ja auch alles so schnell – scheint Schach hinterher grausam klar nachvollziehbar, es ist aber eher nervig besserwisserisch, denn allein der Unterschied, ruhig zuzusehen oder selbst bei flickernder Uhr am Zug zu sein, ist schon zu bedenken!
So wird es nichts mit dem Klassenerhalt, zumal es ein leichtes Restprogramm für uns nicht gibt – versucht es trotzdem sportlich zu nehmen!
