Entscheidungen nach dem 40. Zug – ein Ausblick auf die neue Saison

In einigen Wochen geht es wieder los! – Die neue Saison steht vor der Tür!
Während alle HSV-Fans sagen „Wir haben doch schon gespielt!“ freut sich die „andere Hälfte“ der Hamburger Fußballfans auf den Start der Bundesliga am 25.08. (gegen Heidenheim) ebenso wie die Schachabteilung des Vereins auf den 05.10., wenn es in Dresden gegen Bad Mergentheim um die ersten Bundesligapunkte geht. – Wird Magnus Carlsen für St. Pauli am Brett sitzen?

Ich kann es nicht sagen, aber ein Blick auf die neuen Ranglisten zeigt, dass St. Pauli erhebliche Verstärkungen für die erste Liga realisieren konnte. Das bedeutet, dass Spieler, die noch im letzten Jahr für den Aufstieg in die Bundesliga gesorgt haben, nun in der zweiten Mannschaft gemeldet sind – und dort für den Wiederaufstieg in die Oberliga sorgen sollen, denn St. Pauli 2 spielt nur noch in der Landesliga.

Auch Großhansdorf hat nach dem verpassten Aufstieg der letzten Saison mit zwei Niederlagen am Abschlusswochenende noch einmal den Kader mit zwei erfahrenen Oberligaspielern aus Schwerin verstärkt. So erscheint die Landesliga in der Saison 2024/25 als die „beste Landesliga aller Zeiten“ und wir dürfen mitspielen!

Da wir zu Beginn erst gegen Großhansdorf und danach gegen St. Pauli 2 spielen, könnte es sein, dass wir das Feld von hinten aufrollen müssen oder von Anfang an um den Aufstieg mitspielen!? – Das war uns in der letzten Saison nicht gelungen und da die Zeiten einer Vereinszeitschrift in ausgedruckter Form (die Älteren erinnern sich an die „TONNE“?!) vorbei sind, erlaube ich mir hier auf der Homepage den „weltweit“ zu lesenden Rückblick auf die vergangene Saison – mit dem Schwerpunkt „Entscheidungen nach dem 40. Zug“, denn wie heißt es schon in einem in diesem Verein bekannten Buch:

Die Entscheidung fällt nach dem 40. Zug“ (erschienen unter „Instruktive Schachendspiele aus der Praxis“ im Beyer-Verlag) – soweit zum Werbeblock! So betrachte ich nun die vergangene Saison unter dem Blick, was sich noch nach dem 40. Zug getan hat und, ob ein lehrreiches Endspiel dabei gewesen ist. (Fehlerkorrekturen am 28.08.2024 realisiert)

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Diogenes 3: Wer nicht siegt, kann nicht siegen

Letzten Freitag empfingen wir zum Saisonabschluss mal wieder den HSK. Die Voraussetzungen waren klar: durch den vorhergehenden Sieg von St.Pauli brauchten wir mindestens 6,5 Brettpunkte für Platz 1, zudem spielte Weiße Dame parallel – die lagen einen halben Brettpunkt vor uns. HSK 14 brauchte dagegen ein 5:3, um an HSK 13 vorbei zu ziehen und so den Klassenerhalt zu sichern – im Falle einer Niederlage wäre der Abstieg klar gewesen, bei einem 4:4 hätten sie sich auf HSK 15 verlassen müssen, die bereits punktlos abgestiegen sind und diesen Freitag SKJE empfangen. Von daher gab es viele Rechenmöglichkeiten.

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Diogenes 3 -SKJE 4: nach unten Luft verschafft, nach oben Druck gemacht.

Gestern Spielten Diogenes 2 und Diogenes 3 unglücklicherweise parallel, unglücklich vor allem deshalb, weil Diogenes 2 wohl nur noch aus 6 Spielern besteht und relativ viele Spieler von Diogenes 4 auch nicht zur Verfügung standen. Und so kam, was zu befürchten war: 2 Tage vor dem Kampf gab es einen kurzfristigen Ausfall, und wir fanden keinen 16. Spieler.

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