Das war gut! Mit Turnierleiter und Leonas Mama waren wir 26 Freundinnen und Freunde des Schachs im Alter von kaum dem ersten Jahrzehnt entwachsen bis in die neunte Dekade des Lebens – und das allein zeigt schon, dass der Schachsport sehr besonders ist!
Und tatsächlich wurde ziemlich konzentriert zu Werke gegangen, nachdem der Turnierleiter sein neu erfundenes Spiel- und Zulosungssystem noch vor dem Anpfiff auf „machbar“ kürzte, um nicht weiter zu verzögern.
Immer neu per Zufall zusammengestellte Paare, gemixt aus den Töpfen „größere DWZ“ und „kleinere DWZ“, spielten zunächst eine Runde Blitz (1-1 und 2-2) und anschließend eine Partie Doppelschach (5 min + 3 sec), die auch doppelt zählte. Abwechselnd mit einem unbeknnten Partner zu spielen, ist schon eine höhere Anforderung – und dennoch hatte ich den Eindruck, als Einziger manchmal im Stress zu sein, wenn ich wieder einen Schreibfehler in die Tabellen tippte, was automatsich die nötige Zeit zum Klöhnen gab.
Dass Spaß und nette Atmosphäre entstanden ist, war von vielen zu hören – das war die Hauptsache! Dennoch haben wir einen kleinen Pokal, der bei Wiederholung vielleicht zu wandern beginnt, verliehen (jawoll!) und kleine Preise in Form von Einkaufsgutscheinen für die ersten Drei verteilt – hier ist das Zahlenwerk:
Christopher konnte den mit 1,5 Punkten vorne liegenden Denis in Runde 4 noch auf den geteilten 2. Platz schieben, den dann auch noch Pascale enterte, so dass auch hier beide Clubs beteiligt waren. Den gefühlten Seniorenpreis „sicherte“ sich Ur-Schachfreund Georg!
Das Komitee hat den nächsten gemeinsamen Termin für den Oktober angepeilt. Vielleicht ist dann ja im Horner Weg wieder die Hütte gemeinsam voll!
