Schnellschach-Meisterschaft Schachfreunde/Diogenes

Am Donnerstag, den 17.03.16 (und die nächsten 3 Partien am 24.03.16) fand bzw. wird stattfinden im zweitbesten ;-) Verein in Hamm eine gemeinsame Schnellschach-Meisterschaft Sfr/Dio statt. Die Veranstaltung war gut besucht auch von Dio-Seite aus, wobei die üblichen Verdächtigen dabei waren.

Bedenkzeit ist mit 30 Minuten pro Spieler zu hoch, denn gerade in der ersten Runde waren einige schon nach 5 Minuten fertig, die dann 55 Minuten warten durften. So war die Veranstaltung nach 3 Runden erst 22:30 zuende, das muss nicht sein. Also wenn ein Schachfreund das hier liest, bitte erwägen, es auf 20 Minuten ändern (und die Club-Turnierbedenkzeit gleich mit ;-) ).

Da erst die Hälfte rum ist, bringen Ergebnisse wohl nicht viel, stattdessen versuche ich mal, ob ich in der Lage bin, mal ein Diagramm zu posten:

Hochgräfe – Rieling. Schwarz zog gerade 1…f5. Wie kann Weiß das ausnutzen (2 Lösungen, eine besser als die andere)

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Lösung: Markus zog 2.g3 Dg4 3. Sh2 Dh5 4. Lf3 und klemmte die Dame nach h6 mit großem Vorteil. Noch stärker ist aber 2. Ld5! cxd5 3. Txe8 Lxe8 4. Dc8 Dd6 5. Dxe8 und der Bb5 fällt oder Weiß fällt mit den Figuren ein.

 

Offene Vier-Vereine-Turnierserie

Am 07.03.16 in Lurup, am 10.03.16 in Pinneberg, am 11.03.16 bei Königsspringer und am 14.03.16 bei Eidelstedt fand eine Vier-Vereine Schnellschachserie statt. 7 Runden 15 Minuten Partien. Es gab sowohl Einzelpreise zu gewinnen (1.-3. pro Turnier), als auch die Gesamtwertung (1.-5.) Und es gab auch noch jede Menge Ratingpreise.

Alle Turniere waren quali-und quantitativ gut besucht, es fanden sich immer so etwa 40 Schächer ein, leider kein weiterer von Dio. Doof für mich als Ostler war nur, dass die Turniere bis 23 Uhr gingen und es dann kein Vergnügen ist, von Pinneberg und Lurup noch durch ganz Hamburg zu gondeln. Insofern wären 5 Runden zumindest für mich besser gewesen und es hätte auch gereicht. Das ist aber auch das Einzige, was es zu meckern gibt. Ansonsten viele gute Partien gespielt gegen Jonah Krause, Arne Bracker, Bardyl Uksini und weitere.

Ich wurde mit 5,5/7 in Lurup 2., mit 5/7 in Pinneberg 3., mit 5/7 bei Königsspringer 4., und mit 6,5/7 in Eidelstedt 1.

Insgesamt konnte ich den 2. Platz in der Gesamtwertung erreichen punktgleich mit Bardyl bei besserer Buchholz. Gesamtsieger wurde Jonah und das verdient.

 

 

Kiel fast den Aufstieg versaut

Am 13.03. spielte die Erste fast in Bestbesetzung gegen den designierten Aufsteiger aus Kiel, die ihrerseits in Bestaufstellung spielten.

Es waren sogar Zuschauer da! Diogenes 1, Schachfreunde 2. Sie erlebten einen tollen, spannenden K(r)ampf.

An 1-3 konnten wir gegen 2 GMs und 1FM alles remisieren. Markus hat wohl im gewonnenen Springendspiel remis gemacht, weil das Schachtraining einen Tag vorher mit Karsten zu anstrengend war und sein Gehirn vernebelt hat. Fabian hatte gegen Hoi keine Probleme und Roman kämpfte sehr lange in Gewinnstellung. Auch Dom stand auf Gewinn. Beide nur remis. Stefan, Christian, Torben machten recht schnell remis. Axel verlor als Einziger, sodass ein 3,5:4,5 herauskam, was für Kiel schmeichelhaft war. Trotzdem eine gute Leistung unserer Leute und einen Glückwunsch an Kiel, die damit aufgestiegen sind.

Polonäse Blankenese

Am 27.02. fand das schon traditionelle Schnellturnier in Blankenese statt. 11 Runden a 15 Minuten. Von Dio dabei Robert B. Peter G., Roman K. und meine Vielheit. Auch wenn Rasmus Svane in letzter Minute absagte war das Turnier dennoch vor allem in der 2300er Breite stark besetzt.

Am Ende wurde ich guter Vierter mit 8/11, womit ich zufrieden war. Roman holte auch gute 7,5/11 und Peter und Robert können in ihren Berichten sagen, wie es gelaufen ist. Gewonnen hat Kopylov vor Trisic und Feuerstack. Hier könnt ihr demnächst die Tabelle geniessen:

https://schach-blankenese.de/2016-3/

 

ESC vs. Dio3 vs. Landesliga-Nachlese

Am 25.02. fand der ESC Vorentscheid statt. Allerdings erst um 20:15. Da ich mir nicht die ganzen Nieten anschauen wollte, war mein Plan, mir um 19 Uhr Diogenes 3 anzutun und gleichzeitig eine Oberliga- und Landesliganachlese zu machen.

Bei Diogenes 3 durfte der Mannschaftsführer mit wenig Helfern aufbauen und dann nach und nach auf Leute warten. Es trudelten dann auch insgesamt immerhin 7 Schächer von uns ein, , was über dem Durchschnitt liegt. Ergebnisse und langer Bericht kommt sicher wieder vom Mannschaftsführer, von wem sonst.

Die Landesliga-Nachlese fand dann mit mir, Oguz, Christian K. und Wolfgang H. statt.

Danach blitzte ich mit Wolfgang und er zog mir gehörig das Fell über die Ohren, so dass ich wohl nur etwa 50% geholt habe. Und es kamen tatsächlich mal Hauptvarianten auf’s Brett, kaum zu glauben. Das Blitzen gegen ihn war jedenfalls mal eine nette Abwechslung, mehr davon.

Zuhause angekommen erlebte ich noch das Finale vom ESC. Es gewann das Lied ‚Ghost‘ und ich denke, dass wir diesmal reelle Chancen auf einen Platz unter den Top 10 haben werden.

Ein hingerotztes 4:4

Am 21.02. trat die Erste, erstmal in Bestbesetzung 1-8, im tiefsten Süden Hamburgs, gegen Marmstorf an. Auch Marmstorf bot wie immer die Bestbesetzung an.

Seit einigen Monaten ist das Wetter etwas suboptimal. Das führt dazu, dass sich eine weitverbreitete Krankheit, im Volksmund Schnupfen genannt, ausbildet. Gegen die Schleimbildung in der Nase kann man wenig machen, außer sich desselbigen mithilfe eines Gerätes namens Taschentuch zu entledigen. Diese Entledigung wurde jedoch in diesem Kampf sträflich selten verfolgt. Auch eine deutlich höhbare Flatulenz führte nicht unbedingt zu Dauergrinsen.

Trotz dieser Beeinträchtigungen wurde einigermassen Schach gespielt.

Markus konnte mit Weiß den Unbezwingbaren in dessen Stonewall besiegen.

Almar bekam schnell einen Mehrbauern gegen wenig Kompensation, übersah aber ein Schach und verlor dann. Danke für deinen Einsatz!

Dom und Stefan machten remis.

Fabian gewann sehr locker einen Vorstoss-Franzosen.

Mit einer 3:2 Führung und deutlich besseren Stellungen sah es gut aus, aber es lief dann maximal ungünstig:

Roman verlor sein Endspiel mit Turm + 2Bauern gegen 2 Läufer und 2 Bauern.

Axel hatte Turm und 3 Bauern, die auch noch verbunden waren, gegen 2 Läufer und remisierte das leider nur.

Lange spielte dann Torben sein gewonnenes Damenendspiel mit Mehrbauer, aber er ermöglichte dem Gegner einen Freibauern, sodass es nur remis wurde.

Das unfähige 4:4 bringt uns immerhin weit weg aus der Abstiegszone und auf einen hervorragenden 4. Platz. Vorne ist durch den Sieg von Kiel gegen St. Pauli auch alles klar.

Allen gute Besserung und auf einen leiseren Kampf 2016.

 

Schnellschach-GP 1

Am 11.02.16 gab es den ersten Schnellschach-GP des Jahres. Business as usual: Da wir nur zu siebt waren, nutzte ich die Zeit, Taktikaufgaben zu lösen und überließ Christian K. Kai, Peter, Thomas, Ralf und Achim ihrem Schicksal, damit niemand aussetzen musste.

Leute aus anderen Vereinen: Macht doch bitte mit! Wo sonst könnt ihr zwanglos mal ein paar Schnellpartien spielen?

HBMM

Am Sonntag fand die HBMM (Hamburger Blitz Mannschaftsmeisterschaft) statt. 2 Diogenes-Mannschaften waren dabei. Diogenes 1 wurde 5., Diogenes 2 wurde 23. von 25 Mannschaften. Gewonnen hat Königsspringer 1.

Endstände könnt ihr nachlesen auf der Seite des Hamburger Schachverbandes:

http://www.hamburger-schachverband.de/

 

Ich bin kein Star, holt mich hier raus ODER Versagt in Bad Zwischenahn

Vom 21.01.-24.01. fand im schönen Kurort Bad Zwischenahn ein traditionelles Open statt. Das stärkste besetzte Open in Norddeutschland. Und eine Teilnahme hat für mich den Vorteil, nicht immer gegen die gleichen Reddmanns spielen zu müssen wie bei einem Open in Hamburg.

Mitfahrer Christian K. sagte krankheitsbedingt ab, aber man kommt auch mit der Bahn über 1x Umsteigen in Bremen gut hin, wenn es auch eine 3-stündige Tuckeltour ist. Im Gegensatz zu anderen mir bekannten 7-Rundern findet die 1.Runde am Donnerstag nachmittags und dafür die beiden letzten Runden am Sonntag statt, was wie so vieles im Leben Vor- und Nachteile hat. Die Pension ist sehr günstig (unter 30 Euro/Nacht mit Frühstück).

Das Spiellokal ist schön gelegen am Bad Zwischenahner Meer und die Winterstimmung war  schön beim Hinausblicken aus dem Fenster. Was mir nicht gut gefallen hat, zumindest an den ersten beiden Tagen, waren die negativen Erinnerungen ans St.Pauli Open: Stickige Luft und ab Brett 10 Bewegungsknappheit. Das hätte ich bei dem Open so nicht erwartet. Sollte jemand aus Bad Schwartau das hier lesen: Die Spielbedingungen waren dort um einiges besser. Und auch Restaurants kann man in Schwartau in deutlich größerer und chinesiger Anzahl erreichen.

Mit dabei war Roman, der täglich zu seinen Eltern zum Übernachten fuhr, sowie Weltenbummler, nein nicht Rudi Guttendorf, sondern Holger B.

Die ersten 3 Tage liefen ganz gut, ich hatte 4/5 gegen schwächere Gegner. Am Sonntag hingegen holte ich gegen schwächere Gegner nur 0,5/2, aus 2 (klaren) Gewinnstellungen heraus. In Runde 6 bei 30 min Restzeit stellte ich in beiderseitiger Zeitnot im gewonnenen Endspiel den Turm ein und in der letzten Runde in klar gewonnener Stellung gab es eine (glückliche) taktische Rettung für den Gegner, wo ich froh sein konnte, dass er das Remis dann annahm. Etwa 20 Punkte hat mich der Spaß gekostet, was mich leider wieder 35 Punkte von meinem Lebensziel entfernt hat.

Resümee: Bad Zwischenahn kann ich einigermaßen empfehlen. Passt aber für Berufstätige nicht gut ins Jahr, weil zumindest bei mir die ersten Wochen des Jahres sehr arbeitsintensiv sind.  Siegerehrung am Sonntag um 20 Uhr heißt auch, dass man nach Mitternacht wieder zurück in HH ist. Ich habe für mich entschieden, dass ich nächstes Jahr dort nicht wieder mitspielen werde, was aber nicht an meinem Ergebnis, sondern an den Spielbedingungen und der Hinfahrt liegt.

 

P.S: Holger B. holte gute 3,5 Punkte und Roman ebenfalls gute 5 Punkte. Ich kenne noch keine Elo-Auswertung, sodass ich nicht sagen kann, wie stark die Leistungen wirklich sind.