Viel Spaß in 2009 - Diogenes grüßt Euch!

 

Lübecker Marzipan (14.12.08: Lübecker SV II – SC Diogenes)

Am 3. Advent fuhr die Oberligamannschaft mit zwei Autos in die Marzipanstadt, um das Jahr erfolgreich zuende zu bringen. Soviel darf ich vorweg nehmen: Operation sehr gelungen!

Lübeck trat ohne Salov an Brett 1 an, der im parallel stattfindenden 2.Bundesligakampf von Lübeck I eingesetzt wurde. Apropos Lübeck I: GM Epishin fiel mehrmals unangenehm auf, als er extrem eckelig hustend während seiner Rauchpause sich die Lunge aus dem Körper geko... hat. 'Und sie stinken doch', es wurden Erinnerungen wach. Hiermit grüße ich A. Pehlgrim!

Wir traten mit Fabian und Bobo Schnulze für Holger und Christian an. Zum Kampf:

Axel zeigte sich gegen das Jänisch-Gambit (3...f5) im Spanier excellent vorbereitet und konnte bald einen Bauern gewinnen. Ehrke wehrte sich zwar im Endspiel, aber Axel konnte wirklich überzeugend gewinnen. Ganz stark! Tsung kannte die Theorie im Katalanen nicht und geriet bald in eine Druckstellung mit Schwarz. Just in dem Moment, wo Sieg einen schlechten Zug machte, bot dieser Remis an, was Tsung aufgrund seiner sehr knappen Zeit annahm. Bobo kam in seinem typischen Engländer gedrückt aus der Eröffnung heraus und der Gegner provozierte einige Schwächen, von denen Bobo sich nicht mehr erholen konnte. Ich (Markus) kam ganz gut aus der Eröffnung in einem geschlossenen Königsinder mit Weiss. Eigentlich eine Stellung, die mir liegt. Doch Lampe sorgte immer wieder für Drohungen, sodass ich nicht so richtig zu Potte kam. In Zeitnot wählte ich leider den falschen von zwei Zügen, sodass es dann direkt remis wurde. Keine Glanzleistung meinerseits. Stefan zog folgendes (mit Weiss): 1.e4 e5 2.Dh5 Sc6 3.Lc4 und leider erkannte der Gegner die schwer zu erblickende Falle und zog 3...De7. Stefan musste sich daraufhin anstrengen, um mit Weiss Ausgleich zu erlangen. Aber direkt nach der Eröffnung wurde es remis. Originalität ist nett, aber nicht übertreiben... Dirks Gegner mishandelte den Engländer so dermassen, wie ich es lange schon nicht mehr gesehen habe. Er konnte es gut ausnutzen und mit Qualle mehr gewinnen. Fabian konnte bei entgegengesetzen Rochaden bald eine Figur gewinnen, die aber eingekesselt war. Er trieb den weissen König bis nach a8 und konnte gewinnen. Last but not least mühte sich Michael nach merkwürdiger Eröffnung seines Gegners lange, im Endspiel mit Figur gegen 2 Bauern mehr zu gewinnen. Da der Kampf schon gewonnen war, willigte er bald ins Remis ein.

Es kam zu einem 5:3 Sieg, der von der Hälfte der Mannschaft auf dem sündhaft teuren Lübecker Weihnachtsmarkt gefeiert wurde. Wir sind jetzt 6. in der Tabelle, wobei wir aber noch einige schwächere Teams vor uns haben. Ich bin optimistisch, dass wir dieses Jahr auch ohen Hilfe der zweiten Mannschaft uns halten werden.

 

Zeitnot war unser Tod (30.11.08: SC Diogenes – SF Hamburg)

Bei Grausamstwetter am 30.November spielten wir Zuhause kuschelig (mit der Landesliga im gleichen engen Raum) die Horner Stadtmeisterschaft gegen die Schachfreunde aus. Da ich weiss, dass TONNEn-Artikel von einigen Schachfreuden gelesen werden, versuche ich, mich mit Beleidigungen zurückzuhalten.

Martin, der ins sommerliche Thailand zurückgekehrt ist (noch vor dem Flughafenstreik), war nicht mehr dabei, ansonsten traten wir, wie auch die Schachfreunde, mehr oder minder in Bestbesetzung an.

Nach 1 Stunde sah es bei Tsung schon sehr gut bzw. gewonnen aus, aber offensichtlich war alles Theorie oder doch nicht so schlimm für den Gegner. Es endete jedenfalls bald im Endspiel mit Zugwiederholung.

Bei mir kam mal wieder Isolanibekämpfung aus der Eröffnung heraus. Jan-Paul spielte genau, so dass ich keine Gewinnchancen für mich sah und Remis anbot in leicht schlechterer Stellung, was er annahm.

Christian hatte die Möglichkeit, direkt nach der Eröffnung, 3 Figuren gegen Dame und 1 Bauern zu 'opfern' (oder tauschen je nach Betrachtungsweise). Für mich ziemlich unverständlich, lieber mit einem Minusbauern weiterzuspielen. Ich habe zwar meine Wette verloren gegen Falko, dass der Compi bzw. Rybka -2 Bauerneinheiten voraussagen würde, es war aber auf jden Fall besser als alles andere.

Zu diesem Zeitpunkt nach 2 Stunden sah der Kampf, wie gegen die Schachfreunde gewohnt, sehr knapp aus. Doch in Zeitnot sollte sich das drastisch ändern.

Christian ging unter, Holger stand schon die ganze Zeit über druckvoll und konnte überzeugend gewinnen. Axel stand etwas schlechter, wurde aber in Zeitnot mattgesetzt. Dirk stand erst schlechter, hatte dann eine Figur gegen 2 Bauern mehr und stand auf Gewinn, bis er eine Dame einstellte. Stefan stand auch ganz gut, überstand die Zeitnot aber auch nur bei schlechterer Stellung. Michael stand mit eigenem Isolani ganz gut, wurde aber in eigener Zeitnot vor viele Entscheidungen gestellt und hat letztlich ne Qualle und die Partie weggestellt. Immerhin konnte Stefan seine schlechte Stellung noch ins Remis retten, aber 2,5:5,5 war schon deutlich und entsprach in keiner Weise dem Kampfverlauf bzw. dem Spielstärkeunterschied.

Die Oberliga zeichnet sich dadurch aus, dass 7 Mannschaften 2:4 MP haben, es also wie üblich sehr knapp wird. Dieses Jahr sieht es aber durch den Sieg gegen Kiel besser aus als letzte Saison.

Markus

 

 

 

 

12. Diogenes-Vereinsmeisterschaft – Aktuell

Ergebnisse / Begegnungen +++ Berichte +++ Tabelle

 

 

 

2008 bedeutet auch: 50 Jahre SG am MCG !

(von Thomas Rieling)

Am 27. September feierten aktuelle, ehemalige und assoziierte SG-Mitglieder, Wegbereiter und –begleiter das vergleichsweise mächtige Jubiläum. Die Altersstruktur der ca. 40 Besucher (Ü10 bis Ü50) lässt hoffen, dass das MCG uns (Diogenesen) weiterhin mit ausreichend Nachwuchs versorgen könnte und dass uns bald die ersten Frührentner weiter verstärken … 30 Jahre erfolgreich im Beruf – mit kleiner oder großer Familie reichen doch, Ihr Werners, Pommis, Sylvins, Yogis, Jörgs (na gut, der ist ja mit Schach verheiratet).

 

Alles in allem war es ein beschauliches Treffen – das MCG/CPG-Nachwuchsturnier, eine lustige Sammlung teils verblichener Fotos, Blind- und Handicap-Simultan von Meistern (Karsten, Markus) für Kinder, Kaffee und Kuchen in qualitativem und quantitativem Überfluss (die lieben Familien und: Karin), Klöhnschnack am von Ramona ausgesuchten, von Freddy errichteten und von Tsung professionell bedienten Schwenkgrill – und das alles bei bestem Frühherbstwetter!

 

Der harmonisch improvisierte Ablauf spiegelt wider, was die SG am MCG und der davon abhängige SC Diogenes leisten können: es reicht zwar nicht für die große Gala (die kürzlich zum 50sten im Johanneum über die Bühne ging – herzliche Glückwünsche!), da unsere derzeitigen Organisatoren zu sehr im „normalen“ Leben stehen. Aber wir dürfen uns immerhin als fröhliche Vereinigung von Schachinteressierten bezeichnen, die einige Höhen und Tiefen hinter sich haben und weitere erleben werden!

 

Die SG am MCG und ein nicht unbeträchtliches Stück weit auch die ehemalige Kirchenpauer-SG haben es also aus Ihrem Leben der letzten 50 Jahre heraus vermocht, verlässliche Bindungen aufzubauen, deren Festigkeit aus den vielen schönen Erinnerungen entstanden ist. Die jährlichen Schachreisen, vielen Wochenendlehrgänge, Tandemabende, Fußballturniere im Haus 4 und fast nebenbei die vielen Hamburger Schul-Meisterschaftstitel  … bitte: hört nie auf damit! Schach ist der einzige Sport, der so vielfältige Nebenbeziehungen zulässt und ein ganzes Leben lang Leben verspricht!

 

Also: danke auch ich als genießender Konsument herzlichst den (irgendwie unbekannten) Gründern der SG und anderer Schulschachgruppen (ohne Konkurrenz wärs eben auch langweilig) und den vielen Trainern und Leitern, die das Leben in der SG so bunt, so zitronensüß und zuckersauer, so knochenhart und gesäßweich – ich wollte sagen: abwechslungsreich gestalteten!

 

Statt weiterer Worte grüßen Euch ein paar Schnappschüsse: (wenn sie denn mal beim webmaster ankommem …)

 

 

 

 

 

7. Diogenes Mehrkampf (Thomas)

 

21 – aus meiner Sicht: ehrenwert - Verrückte trafen sich am Samstag, 28. Juli zum 7. Mehrkampf unseres Vereins. Nachdem wir seit 2006 von ehemals vier (in der Mitte der traditionellen Fischbeker Drei- und Stellinger Fünfkämpfe) auf nun fünf Disziplinen umgestellt hatten und nun erstmals statt das „nur“ nervlich anspannenden Skatspiel durch das flüssigkeitsdurchsetzendere Kegeln ersetzt haben, war es bei Temperaturen um die 30 °C  in der Tat eine Konditions- neben der Konzentrationsfrage.

 

Mit 6,5/9 (= 72,2% = 722 von 1000 möglichen Punkten) setzte sich der erst vor kurzem aus Frankfurt zurückgekehrte Jörg nach dem Boulespiel auf sehr trockenem und harten Untergrund an die Spitze des Feldes und peilte den dritten Gesamtsieg an als wäre er nie weg gewesen – gefolgt von Tsung und Volker (je 6,0/9).

 

Doch im Minigolf konnte Jörg nicht an frühere bessere Leistungen anknüpfen und gab die Führung an Tsung ab, der hier mit 45 Schlägen  knapp hinter Kai (42 = 1000 Pkt.), Ralf (43), und mir (44) eine hohe Punktzahl auf das Boule-Ergebnis packte – doch Tsung hatte bei einigen Übungsspielen im Hammer Park deutlich bessere Ergebnisse erzielt und so durfte ich hoffen, dass ich ihn im Kegel überflügeln würde, um vor dem Schach eine gute Ausgangssituation zu schaffen.

 

Das Kegeln (4-Wurf-Matches im Schweizer System) dominierten dann zwischendurch ganz klar die Eidelstedter – allen voran Volker, der mit 8/8 sicher durchzog – gefolgt von seinem Vereinskollegen Christian Bülow der neben Ramona und Fabian zu den „Neuen“ gehört, die den Altersdurchschnitt angenehm senkten.

Der vorher am „gefährlichsten“ einzuschätzende Vertreter aus dem Westen unserer Stadt, René Thielscher (im Vorjahr auf Anhieb Vierter), musste sich den letzten Runden des Kegelturniers überraschend ins Mittelfeld verabschieden. Tsung kegelte dagegen mit 5,0/8 auch nicht schlechter als ich selbst – die Bahn im Keller von Chen`s Restaurant war nun mal seine Kinderstube – da konnte einfach nichts schief gehen – und der Mittagstisch war im übrigen empfehlenswert!

 

Tsung, mich und Volker trennten nun je nur rund 30 Punkte und Kai lauerte mit weiteren 50 Punkten Abstand. Die beiden Doppelsieger Markus und Jörg hatte das Kegeln jedoch endgültig aus der Bahn zum erneuten Erfolg geworfen – beide sind als ausgezeichnete Skatspieler nicht gerade vom neuen Modus begünstigt, haben aber trotzdem Ihren Spaß an der Turnierform bekundet!

 

Den Schachsieg teilten sich die beiden Favoriten: Tsung und Markus holten je 7,5/9 und Kai griff mit 6,5/9 nochmal die Medaillenränge an. Andere dagegen zollten dem konzentrationsraubenden Treiben so langsam Tribut: Fabian lungerte z. B. bei 50% herum … während Ramona mit ihren 50% noch erstaunliche Frische bewies.

 

Tsung war nun bei fast 200 Punkten Vorsprung vor mir nur noch mit einem Dart-Waterloo zu bezwingen, doch schon in der ersten Runde („301“ in Vierergruppen), die nach dem Gesamtzwischenstand zusammen gestellt wurde, zeigte er, wo die Scheibe hängt – Platz 1 (und ich auf 4) – damit war der Drops gelutscht – Tsung gewann am Ende sogar die Dartkonkurrenz mit 9,0/12 vor einer Horde Eidelstedter (René, Christian, Volker) mit je 8,5/12.

 

Damit ist es perfekt: Tsung ist der neue Multimeister!

 

Die Ränge 2 und 3 gingen wie erwähnt an mich und Kai, der beim Dart seinen fast sicheren 200 Punkte-Vorsprung auf Volker fast noch einstellte – bis auf 14 Zähler um eben genau 3333 Pkt. zu erreichen! 

Volker führte also diesmal die Eidelstedter Fraktion von Platz 4 aus an und 

gäbe es eine Juniorenwertung hätte diese klar Christian (Bülow) aus Eidelstedt mit dem 5. Platz für sich entschieden.

Die „Seniorenfraktion“ litt dagegen wohl etwas unter dem anstrengenden Wetter – Hans-Werner war sonst immer im Verfolgerfeld zu finden, kam diesmal aber nicht über Platz 14 hinaus und Wilhelm (musste vorzeitig wegen einer Feier kapitulieren) und Karl zierten diesmal ungewöhnlich die untere Spitze der Tabelle.

 

OK – alle sind unfallfrei davon gekommen – und viele Gesichter sahen am Ende zwar etwas geschafft aber glücklich aus – so will ich es dann auch sein!

 

Und nach dem Fünfkampf ist ja sowieso vor dem Fünfkampf – und zwar am 4. Oktober bei den fröhlichen Eidelstedtern!

 

Danke auch an alle, die meine Verspätungen still ertragen und hier und da unterstützend eingreifen!

 

Tschüs

Thomas

 

 

 

 

 

YEAH - das Endspiel gestern wurde gewonnen ("Wunder von Bern - Teil III"),  in typisch "arroganter" Diogenes Manier: Stell Dir vor, die deutsche Elf erreicht das EM Finale und läuft mit nur neun Leuten auf...gewinnt aber natürlich trotzdem! Bei uns reichten sechs Leute für ein 4,5 - 3,5. Besonderen Dank an Oldie Sylvin, der einen entscheiden Punkt ablieferte; Anerkennung verdient natürlich auch Mannschaftsführer Sven, sein Saisonscore: 7/9!).

 

Dass wir zu einer Aufstiegsfete von den beiden Fehlenden eingeladen werden sollen, ist aber leider nur ein Gerücht...(naja, bei Henning kam wohl ganz kurzfristig etwas dazwischen).

 

Grüße aus der Amtstuv,

 

Holgi

 

 

Diogenes nur zu sechst gegen Bille – Schreck in Barmbek!

 

"Im Vereinsinteresse (keine 3 Stadtligamannschaften) haben wir gestern als klarer Außenseiter das maximal Erlaubte eingefahren: ein Unentschieden mit drei vergebenen Matchbällen in der Zeitnotphase …“

… Und ein letzter Funken von Aufstiegschance besteht noch, wenn die Mannschaft von Bille endlich zeigt, was sie wirklich draufhat. Aber wir sollen ja gar nicht aufsteigen und haben gezeigt, dass wir es gekonnt hätten, wenn wir gedurft hätten. Ich weiß, dass das eine ganz faule Ausrede ist, schließlich war Diogenes mindestens so stark wie wir und ist ein verdienter Aufsteiger – Glückwunsch!"

(Barmbeker homepage)

 

Vielen Dank & Glückwünsche zum „Klassenerhalt“, liebe Barmbeker!

 

 

SC Diogenes 3 stolpert in die Stadtliga!

 

Herzlichen Glückwunsch Leute – und viel Spaß in der Stadtliga!

 

Ich war ja nicht wirklich dabei – habe aber auch gern mit Sven und anderen über den Saisonverlauf unserer Bezirksligamannschaft geschwafelt und den letzten Kampf hätte ich mir gern mal wieder angesehen, doch da brauchte ich dringend eine Woche Urlaub …

 

Das Besondere an diesem Aufstieg ist wohl, dass dieser eigentlich gar nicht gelingen konnte – die Mannschaft spielt seit einigen Jahren auf etwa demselben Niveau – und eigentlich immer gegen den Abstieg, was meistens im gesicherten Mittelfeld endete. Und diese Ergebnisse kamen immer mit einer gehörigen Portion Personalnot zustande, da Sperrungen durch Aushilfen in der Landesliga oder sogar Oberliga zur Normalität gehören und das bezirksligataugliche Ersatzspielerpotenzial schnell aufgebraucht ist.

 

Und in diesem Jahr musste Sven vor jedem Kampf aufs neue um besonders viele Abgaben nach oben herumorganisieren und verkraften, dass mit Daniel eine der Stützen des letzten Jahres an die Zweite abgegeben wurde, später gefolgt von Joachim, und dass unser Präsident André kaum spielen konnte. Da wurden am Ende mit dem Einsatz einiger Oldies (Werner, Henning, Sylvin !!!) alle Register gezogen – weniger, um wirklich aufzusteigen – vielmehr, um überhaupt akzeptabel anzutreten.

Und nicht zuletzt bedarf es natürlich unter diesen Bedingungen auch noch guter Ergebnisse und auch hier hatte Sven mit 7,0/9 alles im Griff! Darüber hinaus überzeugten einige weitere Stammkräfte, während Enttäuschungen ausblieben – siehe Einzelstatistik unter dem Link „Mannschaften“ – doch die Einzelkritik überlasse ich lieber einem Tonnen-Chronisten der Mannschaft.

Ich freue mich jedenfalls mit der Mannschaft, da sie mit den eigenen 10 Spielern und zusätzlichen 8 Ersatzleuten (mit 18 Einsätzen) einen hübschen Querschnitt unseres Vereins ausmacht. Vielleicht finden ja einige von Familie und Beruf beanspruchte Diogenesen wieder Spaß am Mannschaftskampf und gelegentlichen Schachabenden … ein wenig Sorgen macht nun nur die Lücke zwischen SCD3 und SCD4, die plötzlich drei statt einer Klasse groß ist.

 

Thomas

 

Deutsche Amateur-Meisterschaft - Serie knapp gerissen

Nachdem Karin, Fabian, Achim, Tsung und Axel es geschafft haben, bei der Deutschen Amateurmeisterschaft in der letzten 5 Jahren unserer Verein jedes Jahr unter die Top 3 einer der Gruppen zu bringen, ist die Serie dieses Jahr knapp gerissen.

In der C-Gruppe bei Achim begann es eigentlich gut, er konnte die todremise erste Partie gewinnen und stand danach in allen Partien besser. Leider machte die Erkältung einen Strich durch die Rechnung, so dass die 2. Partie (gegen den späteren Zweitplatzierten) trotz klarer Raumvorteile im Bauernendspiel mit ungleichfarbigen Läufern endete. Noch schlechter war die Verwertung des Mehrbauern in Runde 3, der mangels konsequenter Deckungsarbeit nur zu einer Niederlage reichte, und in Runde 4 wurde der erneut klare Raumvorteil nicht genutzt, bis dann schließlich remis drohte, Achim aber lieber auf Matt spielte und letztlich mit einem Minusturm keine Schachs mehr hatte.  Nur in Runde 5 konnte der Vorteil letztlich zum Sieg verwandelt werden – 2,5/5 mit der drittbesten Buchholz der C-Gruppe, aber nur Platz 16 und -18 DWZ.

Kai dagegen begann (in der B-Gruppe) etwas langsam mit 2 Remis, konnte dann aber mit einem Sieg vorstoßen, bis er dann am Freitag Nachmittag nur ein unglückliches Remis erreichte. Da reichte auch der Sieg am Samstag nicht ganz, aber immerhin schaffte er mit 3,5/5 und nur einem Buchholzpunkt hinter dem Zweitplatzierten einen guten 4. Platz. Schade, jetzt müssen wir halt eine Top4-Statistik  verteidigen.

Achim

 

Das Wunder von Bern- Teil 2 - Ein Insider der 2.Mannschaft packt aus

 

Das Wochenende 26./27. April war das Ende und der Höhepunkt der Landesligasaison für die 2.Mannschaft.

 

Das Wochenende selbst fing eigentlich wieder mal ätzend an, Kevin Kuranyi stand etwa 5 Meter frei vor dem HSV-Tor und katapultierte den Dino der Liga dierekt in den UI-Cup. Wieso, wieso?

 

Bei strahlendem Wetter ging es am Samstag um 14 Uhr gegen die Mitkonkurrenten des SKJE. Zu dem Kampf kann ich nur wenig sagen, da ich körperlich nicht anwesend war. Ich weiss nur, dass beim Stand von 4:3 Bobo Schnulze gegen Franki Behrhorst eine Minusqualle im Endspiel hatte. Da Franki aber wusste, dass 2 Dio-Mannschaften in der Landesliga nicht so doll sind, hat er sich erbahmt und einzügig einen Turm stehen lassen. Leider gewann Marmstorf aber auch. Die Partie wird sicherlich irgendwo kommentiert von Bobo in der nächsten Tonne erscheinen.

 

Am Sonntag dann die Entscheidung. Marmstorf hatte gleiche Mannschafts- aber deutlich mehr Brettpunkte. Es musste gegen HSK also ein Sieg her und gleichzeitig durfte Marmstorf nicht gegen Königsspringer gewinnen.

Ich betrat den Spielsaal der Signal Iduna in der City Nord um 13:30 nach 2,5 Stunden Spülzeit, als mir ein enttäuschter Peter mitteilte, dass er soeben eine Gewinnstellung weggeworfen hatte. Ich bahnte mir den Weg durch die vielen Dio-Schlachtenbummler, um  einen Blick auf die restlichen Bretter zu werfen. Es sah alles sehr durcheinander aus und wie üblich bahnte sich ein knappes Ergebnis an.

Daniel stand sehr gedrückt, aber dann übersah sein Gegner einen Billigsttrick und Daniel konnte eine Figur und bald die Partie gewinnen! Joachim hatte ein schlechteres Turmendspiel, was er aber souverän remis hielt. Kai hatte nicht seinen besten Tag und übersah so einiges. Michael hatte dank besserer Eröffnungsvorbereitung von Beginn an Druck bei entgegengesetzer Rochade und konnte recht locker gewinnen. Dirk hatte ebenfalls eine nette Druckstellung. Der Gegner opferte in dessen Zeitnot inkorrekt und Dirk gewann darauf ebenfalls ohne grosse Probleme. Alex konnte ein gewonnenenes Turmendspiel (es sind doch nicht alle remis) auch wirklich gewinnen und zum 5:3 Sieg ausholen!

 

Gleichzeitig schaffte es Königgspringer, Marmstorf geradezu abzuschlachten und beim Stand von 4,5:2,5 jubelten wir! Der Aufstieg der 2. war vollbracht. Bei Kai-Wetter feierten wir dann noch im Schachcafe Rübenkamp den kaum mehr für möglich gehaltenen Aufstieg. 2.Mannschaft, wir danken euch, wir verneigen uns!!!!

 

Markus

 

 

Hallo liebe Leute.

Wir haben es also tatsächlich vollbracht: Mit einem kaum für möglich gehaltenen ersten Platz haben wir nicht nur die erste Mannschaft "gerettet", sondern auch noch im Vorübergehen den Titel des Hamburger Mannschaftsmeisters 07/08 errungen.

Aus gegebenem Anlass deshalb von meiner Seite Folgendes:
1. Ich danke allen Spielern - egal ob Stamm- oder sogenannten Ersatzspielern - für den gezeigten Einsatz und die vielen wohl verteilten Punkte. Es war schön zu sehen, dass die Mannschaft auch in regelmäßig wechselnden Besetzungen gut funktioniert hat.
2. Hiermit lege ich mein Amt als Mannschaftsführer nieder. Entsprechend stehe ich für diesen Posten ab der kommenden Saison nicht mehr zur Verfügung. In welchem Umfang ich als Spieler fungieren werde, entscheide ich rechtzeitig vor der Festlegung der Mannschaftsaufstellungen.

Viele Grüße und eine schöne Sommerpause

Bobo

 

 

Herzlichen Glückwunsch zum Aufstieg ...

... in die Oberliga !!!
Beste Grüße aus Eidelstedt

Volker

 (Melde)

 

 

 

 

Frühlingsgeflügel (21.4.08)

 

Am 20.04. ging es zum letzten, bedeutungslosen Kampf Zuhause gegen Kiel. Nach einem leckeren Frühstück ging es an die Bretter und ich möchte diesen grausamen Kampf nicht in Worte fassen. Das 2,5:5,5 fiel vielleicht ein wenig zu hoch für den Gegner aus, aber wir hatten nie eine reelle Chance.

Letztendlich wurden wir mit deutlichem Abstand 9. der Klasse. Ebenfalls abgestiegen sind St.Pauli und die starken Pinneberger. Wer also glaubt, der Wiederaufstieg sei nur Formsache, den muss ich hiermit enttäuschen. Die nächste Landesliga wird knüppelhart. Noch hoffen wir auf die 2. Mannschaft

 

Die Endtabelle inklusive Links zu allen EInzelergebnissen findet Ihr links unter Mannschaften.

 

 Hier noch die Komplettauswertung aller Spieler:

 

Name             Ergebnis        eigene Elo     Gegnerschnitt           neue Elo        +/-_

Markus           4.5/8               2368               2358                          2373               +5

Axel                2.5/8               2259               2334                          2259               -10

Tsung 4.5/7               2277               2218                          2283               +6

Stefan 2/8                  2250               2271                          2227               -23

Christian        4.5/8               2172               2226                          2189               +17

Thomas          3/9                  2202               2201                          2180               -22

Fabian           4/9                  2135               2166                          2135               -2

Ralf                 4.5/9               2139               2138                          2138              

 

Einzelkritik spare ich mir. Man sieht aber, dass wir so schlecht gesamt gar nicht gespielt haben, wir haben nur die Brettpunkte dämlich verteilt.

 

Markus

 

Die Restchance bleibt erhalten

Am 06.04.08 traten wir im Nachbarschaftsduell in Horn gegen die Schachfreunde an. Diese hatten unerwartet noch Aufstiegsambitionen, während wir ja bekanntlich jeden Punkt gegen den Abstieg benötigen.
Wir traten entsprechend motiviert mit 1-8 an, während uns Schachfreunde damit überraschte, dass Jaeckle am ersten Brett nicht spielte.
Schon nach knapp einer Stunde konnte Thomas gegen ein Königsgambit nach 10 Zügen mit Schwarz gewinnen! Hier das Kleinod in vollster Schönheit: 1.e4 e5 2.f4 exf4 3.Lc4 Dh4 4.Kf1 Sc6 5.Sf3 Dh5 6.d4 g5 7.d5?!
Se5! 8.Dd4?? Sxf3! 9. Dxh8 Sxh2 10. Txh2 Dd1 0-1 Glückwunsch auch, dass er dadurch den FC St.Pauli noch beehren konnte, der 5:0 gewann. Gab es einen schöneren Tag in deinem Leben? (Ja, Markus, ich gewann einst kampflos in der LL an einem Tag, an dem genau das die einzige Problemlösung war ... OK, das war nun schon mehr als das physikalische Quäntchen. (Thomas))

Auch ich hatte gegen Ritschers Stonewall nach dessen wohl verfrühter Damenflügel-Öffnung Druck auf dessen schwache Bauern und im Endspiel deutlich aktivere Figuren und konnte überzeugend gewinne, wozu ich mir hiermit noch einmal selbst gratuliere.
Tsung hatte gegen Hermanns 1...g6 ganz gute Initiative, aber viel Zeit verbraucht und stand besser, dann schlechter, letztendlich ging's remis aus.

2,5:0,5 Führung, das sieht doch schon mal gut aus. Aber an den anderen Brettern war größenteils Gruselschocker-Schach und Zeitnot angesagt.

Fabian hatte mit Weiss schon sehr früh enormen Entwicklungsvorteil und Druck, aber der Gegner hiess Falko Meyer. Dieser konnte sich langsam befreien und überspielt Fabian sehenswert. 2,5:1,5
Christian spielte ziemlich passiv mit weiss und recht planlos im Mittelspiel, während der Gegner munter drauflos opferte. So stand Christian einige Male auf Gewinn, aber das ständige Suchen nach den besten Verteidigungschancen hat viel Zeit und Kraft gekostet, so dass in Zeitnot schliesslich das Plättchen oder wie das auch immer bei elektronischer Uhr heisst fiel.

Axel kam gegen die Bird-Verteidung gut aus der Eröffnung raus, kam aber in noch haarsträubendere Zeitnot und verlor in fast ausgegelichener Stellung nach Zeit.

Ralf stand im Igel ziemlich gedrückt und büsste schliesslich ohne Kompensation einen Bauern bei weiterhin schlechter Stellung ein, so dass kaum jemand noch einen Champignon auf ihn gesetzt hätte. Aber er warf einfach alle Figuren Richtung Königsflügel und konte den Gegner noch ansch... und gewinnen.

Beim Stand von 3,5:3,5 gab Stefan, der im Leningrader wieder einmal ziemlich gedrückt stand (--> spiel Sa6 statt a5) nach der Zeitnot remis.

Das 4:4 war wieder einmal unglücklich. Beiden Mannschaften hat es geschadet. Schachfreunde können nicht mehr aufsteigen dadurch. Leider sind wir jetzt wohl schon abgestiegen, denn wir können nur noch drittletzter werden, das reicht (wohl) nicht. Unsere Hoffnung liegen also auf der 2.Mannschaft. Schade, wir haben echt viele Brettpunkte geholt, aber es zählen halt die Mannschaftspunkte, und da haben wir uns dämlichst angestellt.

Markus

 

 

 

 

3.3. 2008 - Diskussion zur Gestaltung der Spielabende am Montag.

Aufgrund der zuletzt wieder abnehmenden Beteiligung an unseren Spielabenden wurde vom Schachwart angeregt, Vorschläge zur Steigerung der Attraktivität des Diogenesischen Montagabends zu diskutieren. U. a. kamen folgende wesentliche Ideen zur Sprache, die noch in der ersten Jahreshälfte umgesetzt werden sollen:

- Pünktlicherer und früherer Beginn der Turnierserien! Zunächst wurde sich auf eine verbindliche Startzeit bzw. Meldeschluss von 19 Uhr 30 geeinigt - Eintreffen, Aufbau u.s.w. also vorher - ab ca. 19Uhr20! Die neue Startzeit soll dazu führen, dass die Turniere im Sinne der Werk- und Geistestätigen zu akzeptableren Zeiten beendet sind und dass das zögerliche Eintreffen von Nachzüglern nicht mehr zur Verschiebung der Startzeit führt

- Wiederaufnahme der Spieleabende (Siedler, Monopoly etc. ) in den Sommerterminplan! -Dies freilich auf Kosten von ca. 2 Blitz- / Schnellschach-Grand-Prixs.

- Info-Mailing ein - bis zweiwöchig, um regelmäßig über die anstehenden Aktivitäten zu informieren - und dazu "einzuladen"!

- Ausrichtung der Dähne-Pokal-Vorrunden 2008!

(Schachwart Thomas Rieling)

 

 

22. 12. 2007

11. Offene Diogenes-Vereinsmeisterschaft vom 29.10.2007 - 10.12.2007

Vereinsmeister 2007: Christian Laqua!!! Herzliche Glückwünsche!!!

Im folgenden habe ich den unmittelbar nach dem Turnier hier veröffentlichten Bericht über den Abschluss unserer Meisterschaft an die Schiedsrichter-Entscheidung zur Partie zwischen Christian und mir angepasst.)

Als erstes hoffe ich, dass alle, die noch bis Mitternacht ausharrten, gut nach Haus gekommen sind – mit etwas klarerem Kopf als ich ihn nach 4 Stunden nervenaufreibendem Kampf hatte, hätte ich die Siegerehrung sicherlich früher über die Bühne bekommen ...

In einem äußerst spannenden Finale konnte sich Christian wahrscheinlich am Ende durchsetzen. Durch Christians Sieg musste sich Gerd, der sich klar gegen Joachim durchsetzen konnte, mit Platz 2 zufrieden geben. Wäre das Finale zwischen Christian und mir mit Remis gewertet worden, (dazu unten mehr!) hätte Gerd aufgrund der besseren Wertung doch noch triumphieren können (und natürlich auch ich als Co-Sieger und Clubmeister).

Hauke konnte sich so durch einen klaren Sieg gegen den insgesamt stark auftretenden Malte noch auf den „Bronze“-Rang schieben!

Die B-Konkurrenz (das ist nun aber klar!) gewann einmal mehr Christian Wiener, der Jörg Nielsen mit einem Remis auf Distanz halten konnte. Und auf Platz 2 schlich sich dann noch Daniel und bestätigte damit seine derzeit sehr gute Form.

Die Niederlage gegen Daniel konnte Ahmad gut verkraften, denn es kam dennoch – wie im letzten Jahr – der 3. C-Preis heraus. Vor ihm konnten sich aber mit den besseren Turnierleistungen Viktor (der nun doch noch zufrieden sein darf!) und C-Sieger Felix platzieren, der zeigte, dass er sein Talent in der Zukunft wohl umsetzen und weiterhin nominell stärkere Gegner verblüffen wird.

Die nachträglich angekündigte D-Konkurrenz konnte Ramona mit einer mehr als 200 Punkte über ihrer derzeitigen DWZ liegenden Turnierleistung für sich entscheiden – leider ist das Ergebnis durch die Kampflosen stärker als erwünscht beeinflusst.

Am Ende möchte ich allen Preisträgern nochmals herzlich gratulieren und darüberhinaus allen für die hoffentlich angenehme Teilnahme danken sowie einen herzlichen Dank an alle Unterstützer richten (Ramona, Klaus, Kai (nicht gespielt und trotzden immer abgeräumt!) seien hier genannt aber eigentlich alle Teilnehmer gemeint, die häufig beim Aufbau mitgeholfen haben.

Tschüs erstmal und fröhliche Feiertage – kommt gut ins neue Jahr und spätestens zur 12. ODIOVM wieder bei uns vorbei, die – das kann ich hier versprechen- mit Fischer-Zeit-Modus gespielt werden wird ... und damit geht es mit der Finalpartie unten noch ein bisschen weiter...

Thomas

Ergebnisse der 7. Runde

Tisc

TNr

Teilnehmer

A

Pkt

-

TNr

Teilnehmer

A

Pkt

Ergebnis

1

4.

Laqua,Christian

A

(4½)

-

5.

Rieling,Thomas

A

(5)

1-0 (Protest)

2

3.

Putzbach,Gerd

A

(4½)

-

10.

Schnoor,Joachim

B

(4)

1-0

3

1.

Reddmann,Hauke,Dr.

A

(4)

-

12.

Ibs,Malte

B

(4)

1-0

4

9.

Nielsen,Joerg

B

(4)

-

8.

Wiener,Christian

B

(4)

½-½

5

7.

Sternberg,Lew

A

(3½)

-

15.

Dräger,Klaus

B

(3)

½-½

6

17.

Yousofi,Ahmad

C

(3)

-

11.

Kuehn,Daniel

B

(3½)

0-1

7

2.

Stephan,Axel

A

(3)

-

18.

Cahillane,Felix

C

(3)

1-0

8

6.

Hein,Ralf

A

(3)

-

19.

Raedisch,Peter

C

(2½)

1-0

9

20.

Opasiak,Dustin Tenne

C

(2)

-

16.

Lochmann,Viktor

C

(2)

0-1

10

14.

Haack,Stefan

B

(2)

-

22.

Hänel,Frank

C

(1½)

1-0

11

23.

Badih,Sylvia

C

(1½)

-

24.

Otto,Moritz

C

(1½)

0-1

12

25.

spielfrei

 

(0)

-

21.

Neumann,Ramona

C

(1½)

- - +

 

11. Offene Diogenes-Vereinsmeisterschaft – (vorläufiger) Endstand

Rang

TNr

Teilnehmer

TWZ

At

Vere

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13

14

15

16

17

18

19

20

21

22

23

24

25

Punkt

RaLst

1.

4.

Laqua,Christian

2106

A

DIO

**

 

½

1

 

 

½

 

½

 

1

1

+

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5.5

2239

2.

3.

Putzbach,Gerd

2168

A

NIE

 

**

½

0

1

 

1

1

1

 

 

 

 

 

 

 

 

1

 

 

 

 

 

 

 

5.5

2179

3.

1.

Reddmann,Hauke,

2287

A

WBG

½

½

**

 

½

1

½

1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1

 

 

 

5.0

2127

4.

5.

Rieling,Thomas

2085

A

DIO

0

1

 

**

 

½

 

1

 

 

 

 

1

½

 

1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5.0

2048

5.

8.

Wiener,Christia

1996

B

ALT

 

0

½

 

**

 

½

 

1

1

 

 

 

 

½

 

 

 

 

 

1

 

 

 

 

4.5

2054

6.

11.

Kuehn,Daniel

1882

B

DIO

 

 

0

½

 

**

 

 

 

0

 

1

 

1

 

 

1

 

 

 

 

 

 

1

 

4.5

1986

7.

9.

Nielsen,Joerg

1980

B

UNE

½

0

½

 

½

 

**

 

 

 

 

 

 

 

 

1

1

 

1

 

 

 

 

 

 

4.5

1974

8.

12.

Ibs,Malte

1826

B

ESC

 

0

0

0

 

 

 

**

 

 

1

 

 

1

1

 

 

 

 

1

 

 

 

 

 

4.0

1928

9.

10.

Schnoor,Joachim

1895

B

DIO

½

0

 

 

0

 

 

 

**

½

 

 

1

 

 

1

 

 

 

 

 

 

1

 

 

4.0

1922

10.

2.

Stephan,Axel

2197

A

DIO

 

 

 

 

0

1

 

 

½

**

 

 

 

0

1

 

 

1

 

 

 

½

 

 

 

4.0

1846

11.

6.

Hein,Ralf

2022

A

DIO

0

 

 

 

 

 

 

0

 

 

**

 

0

1

 

 

1

1

 

 

1

 

 

 

 

4.0

1796

12.

7.

Sternberg,Lew

2008

A

FBK

0

 

 

 

 

0

 

 

 

 

 

**

½

½

1

1

 

 

1

 

 

 

 

 

 

4.0

1776

13.

15.

Dräger,Klaus

1750

B

DIO

-

 

 

0

 

 

 

 

0

 

1

½

**

 

 

 

1

 

1

 

 

 

 

 

 

3.5

1869

14.

14.

Haack,Stefan

1815

B

HSK

 

 

 

½

 

0

 

0

 

1

0

½

 

**

 

 

 

 

 

 

 

 

1

 

 

3.0

1839

15.

18.

Cahillane,Felix

1589

C

SCS

 

 

 

 

½

 

 

0

 

0

 

0

 

 

**

 

 

1

 

 

 

1

 

½

 

3.0

1753

16.

16.

Lochmann,Viktor

1683

C

FBK

 

 

 

0

 

 

0

 

0

 

 

0

 

 

 

**

 

 

 

 

1

 

1

1

 

3.0

1652

17.

17.

Yousofi,Ahmad

1604

C

HSK

 

 

 

 

 

0

0

 

 

 

0

 

0

 

 

 

**

 

1

1

 

 

1

 

 

3.0

1562

18.

19.

Raedisch,Peter

1575

C

SFH

 

0

 

 

 

 

 

 

 

0

0

 

 

 

0

 

 

**

 

1

½

 

 

1

 

2.5

1598

19.

21.

Neumann,Ramona

1260

C

DIO

 

 

 

 

 

 

0

 

 

 

 

0

0

 

 

 

0

 

**

 

½

 

1

 

 +

2.5

1490

20.

24.

Otto,Moritz

1181

C

ESC

 

 

 

 

 

 

 

0

 

 

 

 

 

 

 

 

0

0

 

**

0

 

½

1

 +

2.5

1299

21.

20.

Opasiak,Dustin

1547

C

WDH

 

 

 

 

0

 

 

 

 

 

0

 

 

 

 

0

 

½

½

1

**

0

 

 

 

2.0

1490

22.

13.

Jürgens,Achim

1822

 

DIO

 

 

0

 

 

 

 

 

 

½

 

 

 

 

0

 

 

 

 

 

1

**

 

 

 

1.5

1818

23.

22.

Hänel,Frank

1206

C

ESC

 

 

 

 

 

 

 

 

0

 

 

 

 

0

 

0

0

 

0

½

 

 

**

1

 

1.5

1289

24.

23.

Badih,Sylvia

1194

C

HSK

 

 

 

 

 

0

 

 

 

 

 

 

 

 

½

0

 

0

 

0

 

 

0

**

 +

1.5

1118

25.

25.

Freilos

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 -

 -

 

 

 

 -

**

 

 

 

 

So, komme ich nun zum Grande Finale, da der Fliesenleger uns heute neue Fliesen in die Küche kachelt, habe ich ja ein bisschen Zeit, diesen Unfall zu verarbeiten – an ein dooferes Schacherlebnis kann ich mich momentan gar nicht erinnern – und doch ist und bleibt es eben nur eine Schachpartie, die noch nicht einmal ganz beendet ist, da ich dabei bin, einen Protest einzureichen.

 

14.12.07:

Christian war unterdessen einverstanden die Partie einem Schiedsrichter vorzulegen - das Ergebnis folgt in Kürze und damit soll die Sache dann auch beendet sein. Die Partienotation unten dürfte nun einigermaßen vollständig sein.

 

17.12.07:

Mein Einspruch gegen das Weiterspielen der klaren Remisstellung, die ich kurz vor Schluss erreichen konnte wurde vom Schiedsrichter Michael Voss mit folgender Begründung abgelehnt:

 

Entscheidung in der Partie Christian Laqua – Thomas Rieling

 

 

In dem mir zur Entscheidung geht es um einen Remisanspruch in der sog. Endspurtphase einer Schachpartie.

Mir liegen von beiden Spielern die jeweiligen Mitteilungen vor, in denen sie ihre jeweilige Sicht schildern. Ferner versichern sie beide, dass sie meine Entscheidung akzeptieren werden.

Beide stimmen überein, das Thomas (schwarz) in einem Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern und zwei Mehrbauern für Christian (weiß) in hochgradiger Zeitnot ( 2 s für Thomas, 36 s für Christian) remis nach 10.2 reklamierte, da das Endspiel für weiß nicht zu gewinnen sei.

Da kein Schiedsrichter für das Turnier vorgesehen war, Thomas als Turnierleiter, reklamierte selbst, entwickelte sich mit den Kiebitzen eine lebhafte Diskussion. An deren Ende ließ sich Thomas überzeugen, dass die Partie für ihn verloren war.

 

Hier scheint mir aber auch alles was machbar war, schief gelaufen zu sein:

Nach einer spannenden Zeitnotphase müssen die gestressten Spieler unter den Zurufen von anderen und dem Zeitdruck der bevorstehenden Siegerehrung eine Lösung finden. Hätten sie vorher diese Zeit sinnvoll investiert und sich entweder um einen neutralen Schiedsrichter oder eine praktikable Regelung (entspr. FIDE-Regeln Anhang D) bemüht……

Nun ja, das Kind liegt im Brunnen, aber ob ich zur Freude aller gesund da rausholen kann….

Fangen wir mal an:

  1. der angeführte Paragraph 9.6 regelt den Fall, dass eine „tote Stellung“ entstanden ist, aus der kein Matt möglich ist: K gegen K, K+L(S) gegen K (+L(s)). Wichtig ist hier die Formulierung vom „ungeschicktestem Spiel). Dies zeigt eindeutig das 9.6 auf unser Problem nicht anwendbar ist.
  2. Zur Reklamation nach 10.2 muss ein Schiri vor ort sein.

3.      In Frage kommt also nur Anhang D. Danach muss ein Spieler die Uhr anhalten und seinen Antrag stellen und begründen. Hier ist allerdings nicht die Rede davon, dass ein Spieler erstmal die Uhr anhält und sich dann über das genaue Procedere des Antrages an Hand der FIDE-Regeln schlau macht. Die Regeln sollte er schon vor kennen. Wenn ein Spieler sich aus Unkenntnis hier Fehler erlaubt – so ist ihm dies zuzurechnen.

Korrekt wäre also der Abbruch entsprechend und mit Hinweis auf Anhang D gewesen. Dieses ist leider nicht geschehen und somit war der Anspruch, der sich auf 10.2 stützt unzulässig.
Falsche Anträge sind als Belästigung des Gegners zu werten und führen i.A. zu einer Zeitgutschrift beim Gegner. Dies ist nun leider nicht möglich.

Aus diesen Gründen erkläre ich die Partie für Thomas durch Blättchenfall als verloren und für Christian als gewonnen.

N.B. Die Regelung nach Artikel 10 (oder Anhang D) soll laut FIDE verhindern, dass ein klar auf Gewinn stehender „über die Zeit gehoben wird“. Insbesondere dient sie nicht dazu, dem materiell und nach Zeit schwächeren die Mühe zu ersparen das Remis am Brett und mit wenig Zeit auch durch zu führen.


16.12.07  Michael Voß

 

 

Und hier nun die Partie – die Diagramme (nur die blöden schwarzen Typen) bekomme ich leider immer noch nicht in Griff ...

 

Laqua,Christian (2106) - Rieling,Thomas (2085) [A25]

11. Offene Dio-VM, 10.12.2007

 

1.g3 e5 2.c4 Sc6 3.Lg2 g6 4.Sc3 Lg7 5.Tb1 d6 6.b4 f5 7.b5 Sd4 8.e3 Se6 9.Sge2 Sf6 10.d3 0–0 11.0–0 (D)

 

11...Tb8 [einfacher ist 11...a6 12.a4 (12.bxa6 Txa6 13.Lxb7 Lxb7 14.Txb7 Da8 15.Tb2 Sg5 16.e4 Sf3+ 17.Kg2 fxe4 18.dxe4 Sxe4µ) 12...axb5 13.axb5 Sc5=] 12.a4 b6?! das leitet eine gratwandernde Verteidigung ein - 12.... Ld7 ist weniger problematisch. 13.Sd5 Sxd5 14.cxd5 Sc5 15.Tb4 [15.d4!? Sd7 16.Lb2 Te8 17.f3 e4 18.fxe4 fxe4 19.Tc1 Sf6 20.Sf4 Lh6²] 15...Lb7 16.Dc2 a5 17.Tc4 Tc8 (D)

 

18.Ld2 [lässt hier und in den nächsten Zügen die Chance aus, das schwarze Zentrum mit zu knacken: 18.f4± ] 18...Tf7 hier war ich schon bei weniger als 5 Min. angelangt; die Stellung war trostlos und die Niederlage eingeplant, doch so einfach war es noch gar nicht: 19.Tc1 Te7 20.e4 h6 21.Tf1 fxe4 22.dxe4 Dd7 (D)

 

23.h4?! [23.Sc1! Tf8 24.Sb3 Lc8 25.f4± - immer noch!] 23...Tf8 24.Kh2 Lc8 25.Sc1 Tef7 [25...Dg4! 26.f3 Dh5 27.Kg1 g5=] 26.f3 De7 27.Sd3 g5 28.hxg5 hxg5 29.Sf2? (D)

 

29...Lf6 [die schlechte Zeiteinteilung nahm mir die Sicht und den Mut zu 29...g4! 30.Tc3 gxf3 31.Lh3 Lxh3 32.Sxh3 Dd7 33.Sf2 Lh6–+] 30.Th1 Th7+ [30...g4! 31.f4 exf4 32.gxf4 g3+ 33.Kxg3 Le5µ] 31.Kg1 Txh1+ 32.Lxh1 Dh7 [32...g4!³] 33.g4 (D)

 

damit ist der Drops gelutscht und sogar die Zeitnot nicht mehr entscheidend. 33...Ld8 34.Lg2 Dh4 35.Le1 Dh6 36.Sh1 Tf7 37.Sg3 Th7 38.Lf2 Dh2+ 39.Kf1 Dh6 40.Dc3 Lf6 41.Dd2 Df8 42.Sh5 Ld8 43.Kg1 Ld7 44.Le3 De7 45.Sg3 Df6 46.Dd1 Dh6 47.Tc1 Dh2+ 48.Kf2 Dh6 49.Dc2 Df6 50.Kg1 Dh6 51.Td1 Df6 52.Td2 Th6 53.Dc4 Kf8 54.Sh5 Df7 55.Dc2 De7 56.Sg3 Df6 57.Dd1 De7 58.Ta2 Tg6 59.Sf1 [59.Sf5 Lxf5 60.gxf5 Th6 61.De1 Df7 62.Dg3²] 59...Dh7 60.Td2 (D)

 

 

60...Lc8?! Hier haben wir schon 28 Züge ohne Plan hinter uns und nun unterläuft mir - etwas leichtsinnig geworden und noch mit genügend Zeit ausgestattet - die Unachtsamkeit, den Tausch auf c5 zu "beleben" - obwohl dies freilich nicht viel einbringt ...  61.Lxc5 dxc5 62.d6 Txd6 63.Txd6 cxd6 64.Dxd6+ De7(Ende der Notation von Christian) 65.Dh6+ Dg7 66.Dc6 Dd7 67.Dh6+ Dg7 68.Dd6+ De7 69.Dd3 Le6 (Ende meiner Notation)

 

 ["ab hier übernahm Ralf die Mitschrift, doch die ist verloren gegangen ... aber hier ist nach wie vor nichts los"] habe ich am Di. geschrieben, dankenswerterweise hat Christian mir unterdessen die Mitschrift weitergegeben: 71.Sd5 Kf7 72.Lf1 Dd6 73.Dd2 c4 74.Dc3 Lxd5 75.exd5 Dc5+ 76.Kg2 Dd4 77.Dc2 Kg7 78.Lxc4 Le7 79.Dc1 Kf6 80.Dc2 Kg7 81.De2 Lc5 82.Kh3 De3 83.Dxe3 Lxe3 - hier versiegt leider auch Ralfs Quelle -

aber eine sinnvolle Rekonstruktion kann wie folgt aussehen: 84.d4 Kf6 85.Ld5 Lc5 86.d7 Ke7 87.Lc6 Le3 88.Kg2 Lf4 89.Kf1 Lc1 90.Ke2 Lb2 91.Kd3 Lc1 92.Ke4 Lf4 93.Kf5 Kd8?! 94.Ke6 Lg3 95.Kf6 Lf4 96.Ke6 Lc1  

hier wäre eine Läuferüberführung nach f5 und die anschließende Eroberung von Be5 zwar zu verteidigen gewesen aber sie müsste schon genauer erfolgen als nach 97.Kxe5?! Ke798.Kf5 Ld2 (oder Le3) - der Reklamationsstellung.

 

Hier war ich davon überzeugt, nach 2 Läuferzügen auf der c1-h6-Diagonalen eine „tot“-remise Stellung erreicht zu haben und reklamierte das Remis, worauf Christian sich mit einem Schlag auf die Uhr und nicht korrekter Zeitreklamation revanchierte – die Zeit stand nach endgültigem Stoppen der Uhr meinerseits bei: 36 s / 2 s.

 

Und doch war es zu spät (s.o.). Trotz der wie ich finde nachvollziehbaren Schiedsrichterentscheidung, kann man sich geschmacklich über die Beendigung der Partie sicherlich weiter streiten – jedenfalls ist dies hinsichtlich z. B. zukünftiger Mannschaftskämpfe ein lehrreiches Beispiel.

  

Thomas

 

Nachtrag: FIDE-Auszug

In Artikel 10.2 zur Endspurtphase einer Partie steht nach wie vor:

Wenn der Spieler, der am Zuge ist, weniger als zwei Minuten Restbedenkzeit hat, darf

er, bevor sein Fallblättchen gefallen ist, remis beantragen. Er muss die Uhren anhalten

und den Schiedsrichter herbeirufen.“  Und weiter: Falls der Schiedsrichter darin übereinstimmt, dass der Gegner keine Anstrengungen unternehme, die Partie mit normalen Mitteln zu gewinnen, oder dass die Partie mitnormalen Mitteln überhaupt nicht zu gewinnen sei, erklärter die Partie für remis. Andernfalls schiebt er seine Entscheidung hinaus oder lehnt den Antrag ab.“

 

Die Regel 9.6. betrifft dagegen Partien ohne Endspurtphase – d.h. mit Zeitgutschrift je Zug. Und der Einsatz der sogenannten „Fischer“-Zeit bei der Deutschen Amateur-Meisterschaft und dem Schwarzacher Open bestätigen einen deutlich ruhigeren und faireren Verlauf der Partien bei Zeitknappheit – wie gesagt das sollte auch für uns eine Option sein – insbesondere mit der knappen Bedenkzeit vor der ersten Zeitkontrolle.

 

 

 

 

 

 
Die Ergebnisse der 6. Runde

 

Diogenes kommt aus der Tonne!

Nachdem Jörg dem Rekord-Sieger unseres Turnieres, Hauke, ein weiteres Remis abringen konnte, nutzten Christian (Laqua) und ich die Chance, die Tabellenspitze unter Kontrolle zu bringen! Doch bei Platz 1 und 2 wird es wohl kaum bleiben, da wir uns in einem echten Endspiel um die nächste Gravur auf der Meistertafel und den Turniersieg „beulen“ dürfen. Nur bei einem Remis unsererseits hat der rundenlang das Feld anführende Gerd noch eine Chance den ersten Platz zurückzuerobern.

 

Im Kampf in der B-Kategorie wird es nach den starken Leistungen von Jörg und Christian (Wiener), der den vom Favoriten zum DWZ-Kreditinstitut mutierten Axel in einer hübschen Partie bezwingen konnte, ebenso ein echtes Endspiel geben – doch dahinter lauern gleich 4 Verfolger, die noch auf die Preisränge schielen. Dagegen wird die C-Kategorie in indirekten Vergleichen entschieden – durch die Tücken des Schweizer Systems haben die Führenden vermeintlich kaum lösbare Aufgaben erhalten – aber wer weiß ... 

... die Rätsel werden spätestens am nächsten Montag um 23 Uhr gelöst sein!
Bis dahin: ein schönes Wochenende!

(Thomas)

 

Tisc

TNr

Teilnehmer

A

Punk

-

TNr

Teilnehmer

A

Punk

Ergeb

1

5.

Rieling,Thomas

A

(4)

-

3.

Putzbach,Gerd

A

(4½)

1-0

2

1.

Reddmann,Hauke,Dr.

A

(3½)

-

9.

Nielsen,Joerg

B

(3½)

½-½

3

6.

Hein,Ralf

A

(3)

-

4.

Laqua,Christian

A

(3½)

0-1

4

8.

Wiener,Christian

B

(3)

-

2.

Stephan,Axel

A

(3)

1-0

5

15.

Dräger,Klaus

B

(3)

-

10.

Schnoor,Joachim

B

(3)

0-1

6

12.

Ibs,Malte

B

(3)

-

18.

Cahillane,Felix

C

(3)

1-0

7

16.

Lochmann,Viktor

C

(2)

-

7.

Sternberg,Lew

A

(2½)

0-1

8

11.

Kuehn,Daniel

B

(2½)

-

14.

Haack,Stefan

B

(2)

1-0

9

22.

Hänel,Frank

C

(1½)

-

17.

Yousofi,Ahmad

C

(2)

0-1

10

19.

Raedisch,Peter

C

(1½)

-

24.

Otto,Moritz

C

(1½)

1-0

11

21.

Neumann,Ramona

C

(1)

-

20.

Opasiak,Dustin Tenne

C

(1½)

½-½

12

23.

Badih,Sylvia

C

(½)

-

25.

spielfrei

 

(0)

+--

 

 

Ergebnisse der 5. Runde

 

Jo, Fruns- un Mannslüt!

 

So langsam geht es in die Zielgerade! Am Montag wurde gerade in den Verfolgerpartien noch mal bis zur letzten Minute um die letzten Anschlussmöglichkeiten gekämpft - Felix trotzte Christian (Wiener) dabei ein Remis ab und lies sogar noch einen groben Fehler ungestraft - während an den beiden Spitzenbrettern eine gewisse Besitzstandswahrung zu bemerken war … Sei`s drum, durch die Streuung der Preise bleibt Spannung für alle garantiert - versüßt wird das Ganze ab sofort mit Adventtauglichem.

 

Um beim Abschluss zu bleiben: Die Siegerehrung findet direkt im Anschluss an die 7. Runde statt - wem es besser passt, der/die kann sich auch vor Beginn unseres Julklapp-Blitzturnieres (also ca. 19 Uhr 45) abfeiern lassen, das am 17. Dezember um 20 Uhr starten soll und zu dem Gäste natürlich wieder herzlich willkommen sind.

 

Viel Spaß weiterhin!

Thomas

 

T

Nr

Teilnehmer

Pkt

-

Nr

Teilnehmer

Pkt

Ergebnis

1

3.

Putzbach,Gerd

(4)

-

1.

Reddmann,Hauke,Dr.

(3)

½ - ½

2

9.

Nielsen,Joerg

(3)

-

4.

Laqua,Christian

(3)

½ - ½

3

5.

Rieling,Thomas

(3)

-

12.

Ibs,Malte

(3)

1 - 0

4

18.

Cahillane,Felix

(2½)

-

8.

Wiener,Christian

(2½)

½ - ½

5

2.

Stephan,Axel

(2)

-

11.

Kuehn,Daniel

(2½)

1 - 0

6

14.

Haack,Stefan

(2)

-

6.

Hein,Ralf

(2)

0 - 1

7

10.

Schnoor,Joachim

(2)

-

16.

Lochmann,Viktor

(2)

1 - 0

8

17.

Yousofi,Ahmad

(2)

-

15.

Dräger,Klaus

(2)

0 - 1

9

7.

Sternberg,Lew

(1½)

-

21.

Neumann,Ramona

(1)

1 - 0

10

20.

Opasiak,Dustin T.

(1)

-

19.

Raedisch,Peter

(1)

½ - ½

11

22.

Hänel,Frank

(½)

-

23.

Badih,Sylvia

(½)

1 - 0

12

25.

spielfrei

(0)

-

24.

Otto,Moritz

(½)

- - +

 

 

Die Ergebnisse der 4. Runde ...

Tis

TNr

Teilnehmer

Punk

-

TNr

Teilnehmer

Punk

Ergebnis

1

8.

Wiener,Christian

(2½)

-

3.

Putzbach,Gerd

(3)

0 - 1

2

4.

Laqua,Christian

(2½)

-

1.

Reddmann,Hauke,Dr.

(2½)

½ - ½

3

15.

Dräger,Klaus

(2)

-

5.

Rieling,Thomas

(2)

0 - 1

4

16.

Lochmann,Viktor

(2)

-

9.

Nielsen,Joerg

(2)

0 - 1

5

12.

Ibs,Malte

(2)

-

14.

Haack,Stefan

(2)

1 - 0

6

2.

Stephan,Axel

(1½)

-

10.

Schnoor,Joachim

(1½)

½ - ½

7

11.

Kuehn,Daniel

(1½)

-

7.

Sternberg,Lew

(1½)

1 - 0

8

18.

Cahillane,Felix

(1½)

-

13.

Jürgens,Achim

(1½)

1 - 0

9

6.

Hein,Ralf

(1)

-

20.

Opasiak,Dustin Tenne

(1)

1 - 0

10

21.

Neumann,Ramona

(1)

-

17.

Yousofi,Ahmad

(1)

0 - 1

11

19.

Raedisch,Peter

(0)

-

23.

Badih,Sylvia

(½)

1 - 0

12

24.

Otto,Moritz

(0)

-

22.

Hänel,Frank

(0)

½ - ½

 

... brachten diesmal nur kleine Überraschungen; wenn man denn die anhaltende Abschlussschwäche sowie die Siege von Daniel und Felix überhaupt dazu zählen darf, denn die jungen Leute sind ja immer unterbewertet, gefährlich, ausgeschlafen , mutig, schnell u.s.w. u.s.f. und außerdem muss Achim sich leider aus persönlichen (und zweifellos nachvollziehabaren) Gründen aus dem Turnier verabschieden.

Es hätte aber „Größeres“ geben können: Gerd stand wieder einmal sehr kritisch und in Zeitnot unter Druck von Christian (Wiener), der ja durchaus als einfallsreicher Angreifer bekannt ist, doch den Wetten draußen vor der Tür zum Trotz setzte sich die Putzbachsche Floskel „wieso – hab doch nen Mehrbauern!“ dann doch durch – was mit einem Punkt Vorsprung belohnt wird, da die Partie zwischen Christian (Laqua) und Hauke Remis gemacht wurde, bevor sich die durchaus vorhandene Dynamik entfalten konnte.

 

Und hier sind also die Begegnungen der 5. Runde – nicht ohne darauf hinzuweisen, dass der Fahrenkamp das Duell von Seniorenmeister gegen Pokalsieger erleben wird!

(Thomas)

 

 

 

Ergebnisse der 3. Runde

Wiederum taten sich einige der vermeintlichen Mitfavoriten schwer: Der Hamburger Seniorenmeister, Gerd, konnte sich zwar gegen Malte früh ein aussichtsreiches Endspiel aufbauen und dies auch umsetzen, jedoch war ein Loch in der Abwicklung dorthin - eigentlich wäre eine Figur futsch gewesen … Und während der Hamburger Dähne-Pokal-Sieger (Glückwunsch, Hauke! - Der wievielte Pokalsieg war das eigentlich?) bei Daniel auf nicht allzu viel Widerstand traf, konnte weder Axel den Bundes-Achim überspielen, noch ich nach Bauerneinsteller das Remisangebot von Stefan ablehnen und schon gar nicht Ralf sich die Remisverweigerung in einem schon gegen die Null tendierenden Endspiel gegen Klaus leisten … für erfolgreiches Feierabendschachschach scheint auch eine adäquate Erfahrung erforderlich zu sein. So kann aus clubinterner Sicht zur Zeit nur Chistian (Laqua) im führenden Quartett mitmischen, nachdem er gegen Lew mit einem hübschen Gewinnversuch über die Ausnutzung der Felder seiner Läuferfarbe Erfolg hatte.

Christian (Wiener) mischt dort - wie in fast jedem Jahr - ebenso mit, nach erfolgreichem Beweis, dass Turmensdspiele eher nicht so leicht Remis zu halten sind. Für die C-Kategorie hat sich Viktor nun eine sehr gute Ausgangsposition erspielt, doch auch Felix hat gegen Peter gezeigt, dass er mit seinem jugendlichen Talent dort ein Wörtchen mitreden wird …

 

Tschüs bis Montag!
Thomas

 

Tisc

TNr

Teilnehmer

A

Punk

-

TNr

Teilnehmer

A

Punk

Ergeb

1

3.

Putzbach,Gerd

A

(2)

-

12.

Ibs,Malte

B

(2)

1-0

2

1.

Reddmann,Hauke,Dr.

A

(1½)

-

11.

Kuehn,Daniel

B

(1½)

1-0

3

7.

Sternberg,Lew

A

(1½)

-

4.

Laqua,Christian

A

(1½)

0-1

4

5.

Rieling,Thomas

A

(1½)

-

14.

Haack,Stefan

B

(1½)

½-½

5

10.

Schnoor,Joachim

B

(1½)

-

8.

Wiener,Christian

B

(1½)

0-1

6

13.

Jürgens,Achim

B

(1)

-

2.

Stephan,Axel

A

(1)

½-½

7

15.

Dräger,Klaus

B

(1)

-

6.

Hein,Ralf

A

(1)

1-0

8

17.

Yousofi,Ahmad

C

(1)

-

9.

Nielsen,Joerg

B

(1)

0-1

9

23.

Badih,Sylvia

C

(½)

-

16.

Lochmann,Viktor

C

(1)

0-1

10

19.

Raedisch,Peter

C

(0)

-

18.

Cahillane,Felix

C

(½)

0-1

11

20.

Opasiak,Dustin Tenne

C

(0)

-

24.

Otto,Moritz

C

(0)

1-0

12

22.

Hänel,Frank

C

(0)

-

21.

Neumann,Ramona

C

(0)

0-1

 

 

08.11.2007

Ein gelungener Saisonauftakt - für den Gegner

Am 21.10.07 ging es mit 2 Autos ins schöne Rostock. Diese wollten den Kampf von 11 auf 10:30 Uhr vorverlegen, was uns aber wegen der langen Anreise zu früh war. So trafen wir uns um 08:30 Uhr vor Sauermann bzw. ich wurde an der nicht mehr vorhandenen Bushaltestelle am Horner Kreisel, der auch nicht mehr wirklich vorhanden ist, eingesammelt. Dank Medion Navigationsgerät von Axel kamen wir ohne Umwege am Spiellokal an, hatten aber noch knapp eine halbe Stunde Zeit uns die Beine zu vertreten. Wir spielten in Optimalaufstellung, also 1-8 durch. Um die Spannung zu erhalten, hier die einzelnen Bretter:

Ich durfte nach 2,5 Jahren Turnierschach-Abstinenz gleich gegen einen IM ran. Zum Glück folgte dieser 25 Züge meiner Vorbereitung, bis wir in einem Remisendspiel gelandet sind. Dort quälte er mich noch 12 Züge weiter, bis er keine Lust mehr hatte. Da sage noch einer, Vorbereitung bringe nichts. Axel hatte einen Theorie-Grünfeld-Inder auf dem Brett, konnte sich aber an die Theorie nicht erinnern, weil er in Amerika lieber Auto gefahren ist, als die Enzyklopädie auswendig zu lernen. Aber er spielte auch so Theorie herunter, bis er fast Ausgleich erreichte und ein verdientes Remis abstaubte. Tsung hatte das Läuferpaar nach der Eröffnung, öffnete dann aber die Stellung zu früh und konnte sich von einem Bauernverlust nicht mehr wirklich erholen und verlor noch vor der Zeitkontrolle. Stefan hatte noch die interessanteste Stellung, ein Holländer, wo ich echt nicht sagen kann, wer besser stand. In der Zeitnotphase hätte Stefans Gegner mehrfach alles klar machen können. Nach der Zeitnot setzte er sich dann aber doch langsam durch. Christian hatte einen Theorie-Reti und nach einem ungenauen Zug des Gegners hätte er forciert in einer langen Variante einen Bauern und wohl auch die Partie gewinnen können. er sah die zugegenermassen nicht einfache Kombi nicht, sodass sich das Spiel verflachte und es recht früh ein Remis gab. Thomas hatte eine etwas schlechtere Schwarzstellung nach der Eröffnung. Er geriet fürchterlich in Zeitnot, schaffte aber die Zeitkontrolle noch. Die Stellung war allerdings fast hoffnungslos. Turmendspiele sind doch nicht immer remis, nicht wenn der Gegner 2 Freibauern hat. Er kämpfte noch bis zum Schluss, aber letztendlich vergeblich. Fabian war krank an dem Tag und machte deswegen schnell remis. Ralf hatte ein etwas schlechteres Endspiel, er Läuferpaar und Isolani, der Gegner Springer und Läufer. Aber langsam aber sicher erkämpfte Ralf sich Vorteile und knapp vor den 6 Stunden stand er tatsächlich kurze Zeit zumindest knapp am Gewinn. Letztendlich lehnte sein Gegner mit König und Läufer gegen König, Läufer und Bauer remis ab. Das nennt man Kampfeswillen ;-) Gut, 2 Züge später gab es dann doch ein Einsehen. Insgesamt gewann Rostock etwas zu hoch, aber dennoch verdient 2,5: 5,5. Ein 4:4 war eigentlich nie wirklich drin. In 2 Wochen gegen Neukloster müssen wir uns steigern, wenn wir da bestehen wollen.

Markus

Weit gefahren und knapp verfehlt

Am 04.11.07 ging es mit 2 Autos Richtung Neukloster. Vor 2 Wochen durften wir ja schon fast die gleiche Strecke fahren, als wir gegen Rostock spielten, so dass wir die Fahrtzeit gut kalkulieren konnten. Neukloster ist designierter Aufstiegsfavorit mit GM und IM-Besetzung, insofern räumten wir uns nur Aussenseiterchancen ein. Wir spielten in Optimalaufstellung, also 1-8 durch. Leider hatte aber auch Neukloster keinen Ausfall zu beklagen. Um die Spannung zu erhalten, hier die einzelnen Bretter:

Ich durfte nach einem IM vor 2 Wochen diesmal gegen GM Zezulkin spielen. Auch diesmal war die Vorbereitung leicht, weil er immer die gleiche Variante im Grünfeld-Inder spielt. Nach 10 Zügen merkte er, dass ich die Theorie kannte und bot mir gleich remis an, was ich natürlich gerne annahm. 10 Minuten Spielzeit hatte ich auch schon lange nicht mehr. Zum Glück hatte ich Lesestoff dabei. Axel hatte wie letztes Mal einen Theorie-Grünfeld-Inder auf dem Brett und kam mit ganz guter Stellung aus der Eröffnung heraus, wurde dann aber trotz seines Mehrbauern zunehmend eingeschnürt. Mit noch 4 Sekunden für 4 Züge schaffte es sein Gegner trotzdem nicht, den Gewinn zu finden. Auch nach der Zeitkontrolle stand IM Hoi besser, aber kurz vor Toresschluss mit noch 1 Minute für Axel gab es ein (geschenktes) Remis, denn Hoi hätte mit diversen Figuren auf dem Brett noch weiter spielen können. Eine wirklich gute kämpferische Leistung von Axel! Tsung hatte den leichtesten Gegner, denn ein Jugendlicher sollte mit noch nicht ganz vorhandener Spülstärke schon ganz vorne mit dabei sein. Die Eröffnung war sehr scharf und Tsungs Gegner opferte schnell einen Bauern gegen offene g-Linie. Aber irgendwie bekam er immer besseres Spiel, bis Tsung fast auf dem Acker stand. In beiderseitiger Zeitnot wurde bis zum 46.Zug geblitzt, bis Tsung einen Anschiss fand und den Gegner mattsetzen konnte. Etwas glücklich, aber letztendlich ist das halt auch Tsungs Spielstil. Stefan hatte wieder mal einen komplizierten Leningrader Holländer auf dem Brett. Der Gegner schien sich nicht vorbereitet zu haben und Stefan kam gut aus der Eröffnung heraus. Nach einigen Ungenauigkeiten rächte sich dann aber Stefans offene Königsstellung und er verlor. Schade, da war mehr drin. Christian hatte einen IM als Gegner und kam ganz gut aus der Eröffnung heraus. Später stellte sein Gegner einen Bauern ein gegen allerdings etwas Druck. Trotzdem war Christians Remisangebot zu frühzeitig, denn am Ende stand er schon etwas besser. Thomas durfte wieder mal 6 Stunden spielen und in einem komplizierten Läuferendspiel versuchten beide, in remisiger Stellung noch zu gewinnen, was zu diversen Freibauern führte. Aber zum Schluss ging es nicht mehr weiter, also remis. Fabian wurde von seinem Gegner stark unter Druck gesetzt und musste einen Bauern geben. In Fabians Zeitnot machte aber der Gegner nicht den Sack zu und gab in einem Endspiel mit Mehrbauern remis, wo er noch ohne Probleme hätte Gewinnversuche unternehmen können. Ralf kam gut aus der Eröffnung raus, nahm dann aber wohl mit dem falschen Bauern zurück, sodass der Gegner seinen Freibauern immer weiter vorziehen konnte und Ralf schliesslich verlor. Insgesamt gab es ein 3,5:4,5. Darüber brauchen wir uns nicht zu beschweren, denn uns wurden so einige halbe Punkte geschenkt. Wer weiss, vielleicht kommt es ja am Ende auf Brettpunkte an.

Markus

11. Offene Diogenes-Vereinsmeisterschaft vom 29.10.2007 - 10.12.2007

 

Hallo liebe Leute!

 

Der Start liegt hinter uns und zeigt, dass es mit der Favoritenrolle nicht so einfach ist … lediglich der frischgebackene (?! das heißt im Zeitalter der Fertigbackmischungen ja nicht mehr viel) Hamburger Seniorenmeister Gerd Putzbach und sein Gegner für die 3.Runde, Malte Ibs, der unserem Ralf am Nachspieltag überraschend den ganzen Punkt abnahm, stehen noch bei 100%. Ja, die jungen Leute kommen mit der gekürzten Bedenkzeit erwartungsgemäß besser zurecht.

 

Manche Favoriten sind aber auch einfach nur müde, wie folgendes stilechtes Dokument zeigt:

 
"Das hätte man auch per Email erledigen können :-)

Hauke
[Event "Diogenes"]
[Site "Hamburg"]
[Date "2007.11.06"]
[Round "2"]
[White "Wiener"]
[Black "Reddmann"]
[Result "1/2-1/2"]
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
1.g3 d5 2.Bg2 Nf6 3.d4 c6 4.c3 Bf5 5.Qb3 Qb6 6.Qxb6
{HR findet, daß er bei 9 verschiedenen
Schachveranstaltungen in 7 Tagen auch mal etwas
Ruhe braucht. Daher:} 1/2-1/2"

Und hier nun das allseits erwartete Tabellenwerk 
Tschüs bis Montag!
Thomas

 

 

 Ergebnisse der 2. Runde

Tis

TNr

Teilnehmer

Punk

-

TNr

Teilnehmer

Punk

Ergebnis

1

8.

Wiener,Christian

(1)

-

1.

Reddmann,Hauke,Dr.

(1)

½ - ½

2

9.

Nielsen,Joerg

(1)

-

3.

Putzbach,Gerd

(1)

0 - 1

3

4.

Laqua,Christian

(1)

-

10.

Schnoor,Joachim

(1)

½ - ½

4

11.

Kuehn,Daniel

(1)

-

5.

Rieling,Thomas

(1)

½ - ½

5

6.

Hein,Ralf

(1)

-

12.

Ibs,Malte

(1)

0 - 1

6

14.

Haack,Stefan

(1)

-

7.

Sternberg,Lew

(1)

½ - ½

7

2.

Stephan,Axel

(0)

-

19.

Raedisch,Peter

(0)

1 - 0

8

13.

Jürgens,Achim

(0)

-

20.

Opasiak,Dustin Tenne

(0)

1 - 0

9

21.

Neumann,Ramona

(0)

-

15.

Dräger,Klaus

(0)

0 - 1

10

16.

Lochmann,Viktor

(0)

-

22.

Hänel,Frank

(0)

1 - 0

11

24.

Otto,Moritz

(0)

-

17.

Yousofi,Ahmad

(0)

0 - 1

12

18.

Cahillane,Felix

(0)

-

23.

Badih,Sylvia

(0)

½ - ½

 

  

 

01.11.2007

 

Ergebnisse de 1. Runde

Tis

TNr

Teilnehmer

-

TNr

Teilnehmer

Ergebnis

1

1.

Reddmann,Hauke,Dr.

-

13.

Jürgens,Achim

1 - 0

2

14.

Haack,Stefan

-

2.

Stephan,Axel

1 - 0

3

3.

Putzbach,Gerd

-

19.

Raedisch,Peter

  HP

4

15.

Dräger,Klaus

-

4.

Laqua,Christian

- - +

5

5.

Rieling,Thomas

-

16.

Lochmann,Viktor

1 - 0

6

17.

Yousofi,Ahmad

-

6.

Hein,Ralf

0 - 1

7

7.

Sternberg,Lew

-

18.

Cahillane,Felix

1 - 0

8

20.

Opasiak,Dustin Tenne

-

8.

Wiener,Christian

0 - 1

9

9.

Nielsen,Joerg

-

21.

Neumann,Ramona

1 - 0

10

10.

Schnoor,Joachim

-

22.

Hänel,Frank

1 - 0

11

23.

Badih,Sylvia

-

11.

Kuehn,Daniel

0 - 1

12

12.

Ibs,Malte

-

24.

Otto,Moritz

1 - 0

 

 

 


20.04.2007

DIO IV: Still on top!!!

Nach dem 5,5:2,5 Sieg gegen SKJE bleibt Diogenes IV an der Tabellenspitze. Bis auf den urlaubenden Achim waren wir defacto in Bestbesetzung angetreten. Auch die lange nicht mehr gesehenden Waldemar und Moritzwaren dabei. Der erste Schreck fuhr uns in die Glieder, als wir die mitreisenden Groupies von SKJE erblickten. Wenn deren Spiel so sein sollte, wie die hervorragende Unterstützung durch die Fans, drohte die zweite Niederlage. Bereits nach 45 Minuten war es soweit. Moritz veropferte sich in der Eröffnung und verlor gegen Andy Böhmert. Zur gleichen Zeit erhielt Torben in leicht schlechterer Stellung ein Remisangebot. Aufgrund des großen Spielstärkeunterschiedes wurde das Angebot abgelehnt und 15 Minuten später fuhr Torben den Ausgleich ein. Auch Waldi stand mittlerweile mit einem Bauern mehr besser. Markus lief mittlerweile zur Hochform auf und gewann eine Figur, die er 30 Minuten später zum 2:1 ummünzte. Währenddessen verschlechterte sich meine Stellung immer weiter. Mein Gegner spielte auf Abtausch und tauschte oder stellte meine Figuren schlechter. Den endgültigen k.o. übersah er aber vorläufig. In dieser Lage traten auch unsere Fans auf den Plan. Aus dem MCG kamen Tsung, Kai, Fabian und Karin als Unterstützer und Torbens Vater Werner kam hinzu. Die angestimmten Schlachtgesänge im Rücken ging es in die zweite Halbzeit. Dank der Gesänge, oder wollte Malte einfach nur weg (!?), mutierte eben dieser zum Endspielgott und zockte das Endspiel 4+vorgerückter Freibauer mit Turm gegen 3+Turm+Springer (er hatte das Hoppeltier) zum Sieg. 40 Minuten später verwandelte Ramona ihre leicht schlechtere Stellung zum Remis. Waldi wollte Maltes Endspiel-Demo in nichts nachstehen und gewann sein Leichtfigurenendspiel ebenso. Zu diesem Zeitpunkt, es waren 3 Stunden ins Land gegangen und die Platte meines Gegners hing, wickelte dieser das Doppelturm-Endspiel mit besserer Bauernstruktur für ihn, in ein Bauernendspiel mit weit entferntem König um. Mein Bauer war  einen Halbzug schneller und  dank des am Rand stehenden Köngs meines Gegners konnte ich die umgewandelten Damen tauschen und mein Köng deckte am Ende meinen Randbauern auf der anderen Brettseite ab. Sieg zum 5,5:1,5 - Nur Andre kämpfte sich in komplizierter und gedrückter Stellung noch rd. eine halbe Stunde weiter. Am Ende standen aber seine Figuren zu passiv. Und so waren, wie er es sagte:"4 Stunden für die Katz!". Egal. Sieg und weiter Tabellenführer. Aufstieg wir kommen!!!

Klaus


30.03.2007

Jetzt sind wir Pokal!

 

Im 30. Jahr des Vereinsbestehens kommt schon mal ein weiterer Pokal in unsere Sammlung! Im Finale nutzten wir unser Jubiläumsglück gegen die HSK-Landesligaauswahl! Dabei ging die etwas taktische Aufstellung des HSK mit Henning Fraas an 2 und Thomas Kastek an 3 sowie Frithjof Boog an 4 fast auf. Doch erstens kreuzte Stefan diesen Plan am - aufgrund der Berliner Wertung im Falle eines Unentschiedens - so wichtigen Spitzenbrett mit einem souveränen und sich beruhigenderweise früh abzeichnenden Sieg gegen Christoph Engelbert und zweitens nutzte der HSK nicht aus, dass Tsung nicht ins Spiel kam und sowohl Ralf als auch ich nach viel versprechendem Eröffnungsverlauf nach ein paar schlechten Zügen im späten Mittelspiel auf Verlust standen. Doch als mein alter schachlicher Weggefährte Thomas (erster Sieg für ihn: D-Endrunde 1975; und dieser Trend setzte sich bis auf wenige Ausnahmen fort …) in Zeitnot den Vorteil in Form eines glatten, gewinnbringenden Mehrbauern wieder her gab und Remis anbieten musste, war angesichts Tsungs sicherer Remisstellung der Pokal in unseren Händen. Ralf war dann am Ende auch noch zäh genug, um eine Qualität weniger bis zum Ende der 6 Stunden, ins Remis hinein, auszuhalten und stellte damit einen "echten" Sieg her.

 

Unter dem Strich steht also der erneute Pokalsieg nach 7 Jahren und die Teilnahme an der ersten Regionalrunde, die im späten Herbst stattfinden dürfte. Möglich war dies durch Axel, Christian, Daniel, Fabian, Michael, Ralf, Stefan, Thomas, Tsung, und Wolfgang in Form von 9:0 (!) Siegen, 7 Remis und einem Freilos!

 

Einziger diesbezüglich Verbesserungsvorschlag fürs nächste Jahr: mindestens zwei Mannschaften!

 

Grüßt Euch!

Thomas


23.03.2007

Klassenerhalt gesichert!

Unser Oberligateam hat nach 7 Runden das Saisonziel erreicht! Nach dem knappen Sieg gegen Neumünster zum Jahresauftakt, folgte Ende Februar die Fahrt nach Schwarzenbek. Der Aufsteiger stand mit 6:4 Punkten vor uns auf Platz 3 und hatte uns mit Achtungserfolgen gewarnt. Der Kampfverlauf war alles andere als erbaulich. Nach zwei Stunden stand Stefan schon auf einem Trümmerhaufen und Axel war bereits in Entwicklungsrückstand. Da konnte der Gegner von Christian sein Remisangebot annehmen. Eine halbe Stunde später musste Axel einen taktischen Einschlag hinnehmen, den er nicht mehr parieren konnte. Auch die Partie von Ralf entwickelte sich schlecht: Für den Bauern erlangte er keine volle Kompensation, also keine Entspannung. Doch in der nächsten Stunde, der berühmten vierten, verbesserte sich die Lage Zug um Zug: Der Gegner von Stefan verpasste den schnellen Gewinn und sicherte sich nur einen materiellen Vorteil Turm und drei Bauern gegen das Läuferpaar und offenem König. Thomas gewann einen Bauern und konnt ins Damenendspiel gelangen. Hier spielte sein Gegner ungenau, so dass Thomas noch vor der Zeitkontrolle ausgleichen konnte. Schließlich gewann Karin eine Figur in eigner Zeitnot und musste nur noch den 40. Zug erreichen. Zu guter Letzt konnte sogar Stefan mit seinem Läuferpaar einen Angriff auf den König initiieren und einen weißen Bauern auf g7 zementieren. Nach der Zeitkontrolle gewann Karin, Fabian teilte den Punkt und Ralf verlor - 3:3. Auch Stefan hätte schon fertig sein können, doch statt eines Matt in drei gab es ein langwieriges Endspiel mit verschiedenfarbigen Freibauern und anschließendem Übergang ins Turmendspiel mit "Brückenbau" - 4:3. Es blieb noch Tsung, so wie schon beim 4,5:3,5 Sieg gegen Neumünster. Seit der Zeitkontrolle gab es keine wesentlichen Änderungen in der Stellungsstruktur: Weiß wollte nicht und Schwarz (Tsung) konnte nicht. So wurde hin- und hergezogen, bis Tsung die dreifache Stellungswiederholung reklamieren konnte. - Ein knapper und glücklicher 4,5:3,5-Sieg brachte uns den dritten Tabellenplatz.

Es folgte das Heimduell gegen den Tabellenzweiten Pinneberg. Beruhigend, dass wir bis dahin alle Heimduelle in der Oberliga gegen Pinneberg gewinnen konnten - nur in Pinneberg hatten wir mehr Probleme. Und so begann der Kampf auch nur an fünf Brettern. Die um den Fahrenkamp liegenden Baustellen oder die Ortsunkenntnis(?) der Pinneberger oder die Parkplatznot oder von jedem etwas verzögerten den Beginn an drei Brettern. Für Karin spielte Peter an Brett 8 - und wie er spielte! Nach gut einer Stunde stand er im Zentrum schon so überlegen, dass nur ein Ergebnis möglich war. Auch Fabian, nach dem Vizemeistertitel bei der HJEM in der U20 gut eingespielt, setzte seinen Gegner schon in der Eröffnung unter Druck - klarer positioneller Vorteil! Peter brachte uns nach gut zwei Stunden in Führung - tolle Partie! Nach gut drei Stunden überschlugen sich die Ereignisse: Axel hatte zu offensiv gespielt und musste seine Felderschwächen büßen - 1:1. Fabian konnte die Königsstellung seines Gegner zerschlagen und setze sich durch. Ralf konnte sein druckvolles Spiel im Doppelturmendspiel zu klarem Vorteil umsetzen. Da hatte sein Gegner keine Lust mehr - 3:1 nach drei Stunden und zwanzig Minuten. Stefan versäumte bei positionellem Vorteil den direkten Qualitäts-und Partiegewinn, doch bei diesem Spielstand fühlte sich sein Gegner genötigt auf Sieg zu spielen. Das Risiko zahlte sich nicht aus, eine übersehene Springergabel beendete das Spiel - 4:1. Es ging beruhigend auf die Zeitkontrolle zu: Tsung hatte einen Mehrbauern, Thomas eine unübersichtliche Stellung mit unterschiedlichen Rochaden und Chrsitian wenig Zeit in einer gedrückten Stellung. Nach vier Stunden war (fast) alles erledigt: Thomas konnte gewinnen, Tsung nutzte seine Chance nicht und spielte wieder remis, nur Christian kämpfte verzweifelt, doch vergebens - nach mehr als fünf Stunden blieb ihm nur die Niederlage. Dieser überraschend klare Sieg mit 5,5:2,5 bringt uns nun vorerst den zweiten Tabellenplatz mit 10:4 Punkten hinter dem klaren Aufsteiger Lübecker SV 1 (14:0). Viel wichtiger als dies ist jedoch, dass wir unser Saisonziel vorzeitig erreicht haben: Das schwere zweite Jahr nach dem Aufstieg haben wir in der Klasse bestehen können.
Nun folgen am 1. April der Auswärtskampf bei Königsspringer und am 22.4 das Saisonfinale gegen HSK 3. - Auf geht´s!

Stefan Gottuk


16. Februar 2007

And so it goes.....

An diesem Freitag ging es für Diogenes 4 wieder mal um die Verteidigung des Spitzenplatzes in der Kreisklasse A zwecks Aufstieg. Nach dem 7:1 gegen Königsspringer und dem 6,5:1,5 gegen Langenhorn hatten wir nun die ausgeglichen besetzte Mannschaft der Schachelschweine zu Gast. Nachdem wir Langenhorn mit vielen (erfolgreichen) Ersatzspielern geschlagen hatten, waren wir diesmal wieder (fast) in Bestbesetzung unterwegs. Nur Moritz, derzeit im Training für die Norddeutsche Jugendbasketballmeisterschaft, wurde durch Freddy ersetzt. Der Kampf ging gut los, denn Ramona zog das Freilos und war fortan Mutter der Kompanie....scheiterte aber bereits am Kaffee kochen.

Achim kam gut ins Spiel, stand nach 7 Zügen gut und nach 10 Zügen hatte der Gegner nach dem Damentausch einen sehr aktiven weißen König auf h5. Achims Läuferpaar, die beiden Türme und die Bauern der Rochadestellung machten dem Weißen in der Folge den gar aus. Merke! Aktiver König erst im Endspiel und das Endspiel 2 Läufer + 2 Türme gegen 2 Läufer + 2 Türme ist keines. Mittlerweile hatte Waldi einen Springer gegen 2 Bauern "getauscht" und stand schlechter. Auch Andre hatte sich mittlerweile von einer Figur getrennt. Torben wurschtelte sich in solider besserer Stellung durchs Leben und Maltes Partie konnte keiner von uns einschätzen. Einer schlechte Königsstellung mit guter Bauernstruktur an sich und ein fortgeschrittener f-Bauer auf f3 der sich auch g2 annahm und drohte durchzulaufen, standen aktive Figuren gegenüber. Die aktiven Figuren von Maike Lüsenhoop setzten sich durch und fraßen den Bauern sowie zwei Figuren gegen den Turm. Das Endspiel T+5 Bauern (2+3) gegen 4 isolierte Bauern und L+S wogte hin und her aber Malte aktivierte seinen König. Auch Freddy hatte mittlerweile eine mittelmäßige Stellung, während ich im Drachen als Weißer einen Bauern und eine Qualität mehr hatte gegen das Läuferpaar und einen eigenen fianchettierten Krüppel auf g2. Da setzte Waldi zum großen Schlag an und putzte seinen Gegner einfach weg. 3:0 für uns! Derart motiviert wollte auch ich meinen Gegner schnell zerdrücken und den ersten Mannschaftspunkt absaven. Doch ich unterschätzte das Läuferpaar, das plötzlich meine ganze offene Linie dominierte und meinen Turm auf der 7. Reihe fing. Da ging die Qualle den Bach runter und es blieb ein popeliger Mehrbauer. (Statt vorher ganz in Ruhe die Stellung runter zu spulen). Dankenswerter Weise trennte sich mein Gegner im Tausch von seinem Turm und so blieb ein gewonnenes Endspiel, dessen Gewinnweg ich aber nicht fand. Zwar hatte ich Ideen an beiden Flügeln, verband aber beide nicht und verzockte die Gewinnstellung. Nachdem unsere Könige immer hin und her zogen musste ich mich ins Remis ergeben. 3,5:0,5 und Andre stand schlechter, Malte immer noch, Torben hatte eine heiße Stellung mit vorgerücktem Königsflügel aber ziemlich viel Gegendruck in der einzigen offenen Linie. Blieb Freddy übrig, der sich ein remis abklammerte und so das unentschieden schon einmal sicherte. Kurz darauf bot Maltes Gegnerin in ihrem Endspiel verzweifelt Remis und Malte fragte nur: "Wie steht's?" - "4:1" - "Für uns?" -"Ja" - "Angenommen!" 4,5:1,5

Kurze Zeit später musste sich Andre den übermächtigen gegnerischen Schwerfiguren ergeben. Aber Torben wurschtelte sich in typischer Manier durch die Stellung. Als sein Gegner völlig unmotiviert, naja ein Motiv hatte er - allein es ging nicht - eine Figur opferte neigte sich die Waagschale endgültig zu Gunsten des jüngesten der Schulenburgs. Er gewann und ist nunmehr seit dem Ramada-Cup ungeschlagen (immerhin auch 100% (5/5) in der L2).

Damit hat Dio 4 seine Aufstiegsambitionen unterstrichen um Platz zu machen für Dio 5 im Jahr 2008. Erster mit nur 5 abgegebenen Brettpunkten nach 3 Runden. So kanns weitergehen. In 14 Tagen kommt Niendorf an den Hammer Park und wir werden auch hier für einen heißen Empfang und 2 Punkte sorgen. Kreisliga wir kommen!!!

P.S. Nach unserem gewonnenen Kampf fuhren Freddy, Torben und ich noch zum HSK um Dio 3 die Daumen zu drücken. Da stand es 3,5:3,5 und natürlich spielte noch Fabi B im Endspiel (verbundene g+h-Bauern) mit Springer gegen Springer. Leider entfiel Fabian, dass der Randbauer mit Springer einfach gewinnt. Er wurschtelte beide Bauern fast durch, aber er verbrauchte dabei soviel Zeit, dass er verzweifelt die Springer tauschte und dafür den g-Bauern gab um nicht auf Zeit zu verlieren. Mit 10 Sekunden auf der Uhr zog er den Springer nur noch wild hin und her. Als er plötzlich erkannte, wie die Stellung gewonnen ist, fiel das Plättchen - 2 Züge vorm Matt (Oder der Damenverwandlung mit folgendem Matt). Um 23:59 stand es dann 4:4 und Fabian hat eine Endspiellektion fürs Leben gelernt. Das Problem hat man nur einmal im Leben.

Was bleibt? Ein Sieg für den Favoriten Dio 4 und ein am Ende unglücklich vergebener Punkt der Dritten, die aber nach der vorherigen Einschätzung: "Das wird hart" ganz zufrieden sein kann. Im übrigen konnt auch Andre K. seine totgewonnene Stellung nicht durchbringen. Da war am Ende eigentlich viel drin...... Fast

Klaus


25.01.2007

10. Offene Diogenes-Vereinsmeisterschaft 2006

Kreuztabelle und Endstand nach der 7. Runde

Nr.

Teilnehmer

TWZ

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13

14

15

16

17

18

19

20

21

22

23

24

25

26

27

28

29

30

31

32

Punkte

RaLstg

1.

Atri,Jamshid

1972

**

½

½

 

1

 

 

½

 

1

 

 

 

 

1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1

 

 

 

5.5

2253

2.

Reddmann,Hauke

2260

½

**

½

½

1

1

 

 

 

 

 

 

1

 

 

 

 

 

1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5.5

2251

3.

Chen,Tsung

2227

½

½

**

1

 

 

1

 

 

 

 

 

½

 

 

 

 

 

 

1

 

 

 

1

 

 

 

 

 

 

 

 

5.5

2221

4.

Schulenburg,Fabia

2031

 

½

0

**

 

½

1

 

 

 

 

1

 

 

1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1

 

 

 

 

 

 

 

5.0

2168

5.

Neumann,Michael

2029

0

0

 

 

**

 

 

 

1

 

 

1

 

1

 

 

 

1

 

1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5.0

2108

6.

Sternberg,Lew

2003

 

0

 

½

 

**

0

 

 

1

 

 

 

1

 

 

1

 

 

 

 

1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4.5

2055

7.

Wiener,Christian

1951

 

 

0

0

 

1

**

 

 

 

 

 

 

1

½

 

 

 

 

 

 

1

 

 

 

1

 

 

 

 

 

 

4.5

2034

8.

Nielsen,Joerg

1993

½

 

 

 

 

 

 

**

½

0

 

 

1

 

½

 

 

 

 

1

1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4.5

2020

9.

Schnoor,Joachim

1857

 

 

 

 

0

 

 

½

**

½

 

 

 

½

 

 

 

 

½

 

 

 

 

 

 

 

 

1

1

 

 

 

4.0

1918

10.

Keuchen,Michael

2004

0

 

 

 

 

0

 

1

½

**

 

 

 

 

 

½

1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1

 

 

 

 

 

4.0

1917

11.

Lochmann,Viktor

1758

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

**

 

 

0

0

1

 

 

 

 

1

0

 

1

 

 

1

 

 

 

 

 

4.0

1860

12.

Jürgens,Achim

1874

 

 

 

0

0

 

 

 

 

 

 

**

 

0

 

 

 

 

+

 

1

 

1

 

 

1

 

 

 

 

 

 

4.0

1846

13.

Voigt,Detlev

1923

 

0

½

 

 

 

 

0

 

 

 

 

**

 

½

½

1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1

 

3.5

1951

14.

Hein,Ralf

2053

 

 

 

 

0

0

0

 

½

 

1

1

 

**

 

1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

3.5

1906

15.

Rieling,Thomas

2068

0

 

 

0

 

 

½

½

 

 

1

 

½

 

**

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1

 

 

 

 

 

3.5

1895

16.

Kuehn,Daniel

1872

 

 

 

 

 

 

 

 

 

½

0

 

½

0

 

**

½

 

 

 

 

1

 

 

 

 

1

 

 

 

 

 

3.5

1821

17.

Dräger,Klaus

1738

 

 

 

 

 

0

 

 

 

0

 

 

0

 

 

½

**

 

 

 

 

1

 

 

 

1

 

 

 

1

 

 

3.5

1793

18.

Cupina,Ibrahim

1638

 

 

 

 

0

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

**

 

 

0

 

1

 

1

 

 

½

 

1

0

 

3.5

1677

19.

Gröppel,Peter

1963

 

0

 

 

 

 

 

 

½

 

 

-

 

 

 

 

 

 

**

 

 

 

1

 

1

 

 

 

 

½

 

 

3.0

1925

20.

Schoenwolff,Kai

1997

 

 

0

 

0

 

 

0

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

**

1

 

1

 

 

 

 

 

 

1

 

 

3.0

1886

21.

Taubhorn,Andreas

1605

 

 

 

 

 

 

 

0

 

 

0

0

 

 

 

 

 

1

 

0

**

 

 

1

 

1

 

 

 

 

 

 

3.0

1746

22.

Yousofi,Ahmad

1632

 

 

 

 

 

0

0

 

 

 

1

 

 

 

 

0

0

 

 

 

 

**

½

 

 

 

 

1

 

 

 

 

2.5

1702

23.

Haack,Stefan

1850

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

0

 

 

 

 

 

0

0

0

 

½

**

 

 

 

 

 

1

 

 

1

2.5

1600

24.

Johanssen,Torsten

1803

 

 

0

 

 

 

 

 

 

 

0

 

 

 

 

 

 

 

 

 

0

 

 

**

 

½

1

1

0

 

 

 

2.5

1579

25.

Holzweißig,Hans-J

1690

 

 

 

0

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

0

0

 

 

 

 

 

**

½

 

½

½

+

 

 

2.5

1503

26.

Rose,Norman

1509

 

 

 

 

 

 

0

 

 

 

 

0

 

 

 

 

0

 

 

 

0

 

 

½

½

**

 

 

 

1

 

 

2.0

1595

27.

Christ,Heyko

1636

 

 

 

 

 

 

 

 

 

0

0

 

 

 

0

0

 

 

 

 

 

 

 

0

 

 

**

 

+

 

 

1

2.0

1517

28.

Neumann,Ramona

1456

 

 

 

 

 

 

 

 

0

 

 

 

 

 

 

 

 

½

 

 

 

0

 

0

½

 

 

**

+

0

 

 

2.0

1432

29.

Görlt,Oleg

1578

0

 

 

 

 

 

 

 

0

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

0

1

½

 

-

-

**

 

 

 

1.5

1685

30.

Raedisch,Peter

1610

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

0

0

½

0

 

 

 

 

-

0

 

1

 

**

 

 

1.5

1524

31.

Graffenberger,Wil

1500

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

0

 

 

 

 

1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

**

 

1.0

1781

32.

Graffenberger,Mar

1233

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

0

 

 

 

0

 

 

 

 

**

0.0

1066

10. Offene Diogenes-Vereinsmeisterschaft 2006

Rangliste: Endstand nach der 7. Runde

Rang

Teilnehmer

Titel

TWZ

At

Verein/Ort

Land

S

R

V

Punkte

RaLst

PktSum

1.

Atri,Jamshid

 

1972

B

Hamburger SK vo

IRI

4

3

0

5.5

2253

22.0

2.

Reddmann,Hauke

 

2260

A

SK Wilhelmsburg

 

4

3

0

5.5

2251

23.5

3.

Chen,Tsung

 

2227

A

SC Diogenes eV

GER

4

3

0

5.5

2221

21.5

4.

Schulenburg,Fabia

 

2031

A

SC Diogenes

 

4

2

1

5.0

2168

22.0

5.

Neumann,Michael

 

2029

A

SC Diogenes

 

5

0

2

5.0

2108

22.0

6.

Sternberg,Lew

 

2003

A

TV Fischbek Sue

GER

4

1

2

4.5

2055

20.5

7.

Wiener,Christian

 

1951

B

Altonaer SK

 

4

1

2

4.5

2034

20.5

8.

Nielsen,Joerg

 

1993

B

Union Eimsbütte

 

3

3

1

4.5

2020

17.5

9.

Schnoor,Joachim

 

1857

B

SC Diogenes

 

2

4

1

4.0

1918

17.0

10.

Keuchen,Michael

 

2004

A

SF Hamburg eV 1

GER

3

2

2

4.0

1917

17.5

11.

Lochmann,Viktor

 

1758

B

TV Fischbek

 

4

0

3

4.0

1860

12.0

12.

Jürgens,Achim

 

1874

B

SC Diogenes

 

4

0

3

4.0

1846

14.0

13.

Voigt,Detlev

 

1923

B

SAbt SV Lurup H

 

2

3

2

3.5

1951

16.0

14.

Hein,Ralf

 

2053

A

SC Diogenes

 

3

1

3

3.5

1906

17.0

15.

Rieling,Thomas

 

2068

A

SC Diogenes

 

2

3

2

3.5

1895

16.0

16.

Kuehn,Daniel

 

1872

B

SC Diogenes

 

2

3

2

3.5

1821

15.0

17.

Dräger,Klaus

 

1738

B

SC Diogenes

 

3

1

3

3.5

1793

12.5

18.

Cupina,Ibrahim

 

1638

C

SAbt SV Billst.

 

3

1

3

3.5

1677

9.5

19.

Gröppel,Peter

 

1963

B

SC Diogenes

 

2

2

2

3.0

1925

13.5

20.

Schoenwolff,Kai

 

1997

B

SC Diogenes

 

3

0

3

3.0

1886

15.0

21.

Taubhorn,Andreas

 

1605

C

SC Wrist

 

3

0

4

3.0

1746

9.0

22.

Yousofi,Ahmad

 

1632

C

Hamburger SK

 

2

1

4

2.5

1702

12.5

23.

Haack,Stefan

 

1850

B

Hamburger SK

 

2

1

4

2.5

1600

11.5

24.

Johanssen,Torsten

 

1803

B

o. V.

 

2

1

4

2.5

1579

6.0

25.

Holzweißig,Hans-J

 

1690

C

Barmbeker SK

 

1

3

3

2.5

1503

6.5

26.

Rose,Norman

 

1509

C

Union Eimsbütte

 

1

2

4

2.0

1595

8.0

27.

Christ,Heyko

 

1636

C

Altonaer SK

 

2

0

5

2.0

1517

10.0

28.

Neumann,Ramona

 

1456

C

SC Diogenes

 

1

2

4

2.0

1432

4.5

29.

Görlt,Oleg

 

1578

C

SC Stern

 

1

1

5

1.5

1685

7.5

30.

Raedisch,Peter

 

1610

C

SF Hamburg

 

1

1

5

1.5

1524

6.0

31.

Graffenberger,Wil

 

1500

C

Hamburger SK

 

1

0

1

1.0

1781

6.0

32.

Graffenberger,Mar

 

1233

C

Hamburger SK

 

0

0

2

0.0

1066

0.0

 

 

 


23. Juni - 04. Juli 2006 - Bild(er):

Partieindex:        Axel:         4. Runde, 5. Runde                       Klaus:       1. Runde, 3. Runde, 4. Runde, 5. Runde, 6. Runde, 7. Runde

And so it goes

Der Rest ist schnell erzählt. Auch am letzten Tag wurde es für mich nicht besser. Die 8. Runde in kürzester Zeit verpatzt und in der 9. Runde ein kampfloses Remis (kann man beantragen). Axel holt am letzten Tag noch seine Punkte, so dass er mit 5/9 aus dem Turnier gehen konnte. Ich blieb bei 50%.

Zum guter Letzt verlor Deutschland und ich durfte in Paris 5 Stunden auf eine Maschine nach Hamburg warten. Die kriegen das da nicht so ganz getimt. Gegen 17:00 konnte ich am Mittwoch dann endlich wieder Hamburg betreten.

Klaus

Und die Rochade ist doch gar nicht so gut

Wie es sich für zwie passionierte Spätaufsteher gehört waren wir pünktlich am Brett. Da ulkten wir vorher noch, was für einen Schrott man hier teilweise spielt. Aber Hochmut wird umgehend bestraft. Da wir da ja nun in keinster Weise nachstehen konnten, trugen wir in der ersten Doppelrunde doch gleich das unsrige dazu bei. Axel vertat sich in seiner Partie bei h3 - der sich erst in der späteren Analyse als wohl schlecht herausstellte, nach der Partie waren sich Axel und sein Gegner einig, dass Axel Züge eigentlich ganz gut gewesen sind. (Könnt ihr im Partienteil ja selbst ansehen)

Ich wollte, nachdem mein Gegner der Vorrunde in der Eröffnung sehr fehlgegriffen hatte, das auch einmal versuchen und versemmelte die Eröffnung und danach die gesamte Partie. Meine Rochadestellung überschätzend rochierte ich und verlor dann sehr schnell. War das noch gerade so ansehbar, patzte ich mich in der Abendsession sowas von durch die Partie, dass wir uns auch in der E-Jugend hätten befinden können. (Sorry an alle guten E-Jugendlichen in Hamburg für diese Verallgemeinerung. (Alle anderen haben es verdient - so! Man kann ja nicht nur auf den Mädels 'rumhacken.)) Das Grauen dürft ihr nun auch noch bestaunn. Damit habe ich mich entgültig von allen Preisrängen entfernt und kann morgen Abend dann mit einem Sieg gegen Italien und gegen einen Patzer (schon wieder Hochmut???) fröhlich gen Heimat düsen. Hoffentlich entschädigt mich dann das gute Air France-Essen für einiges. Axel kämpft sich derzeit noch durch seine Partie.

Gruß, Klaus

Auf Sonne folgt Regen auf Schwarz folgt Weiß

Da schwärmt man mal vom Wetter und plötzlich fängt es mitten während der Partie sowas von an zu donnern, dass das Glasdach der Empfangshalle so zittert, dass man die Vibration noch deutlich am Brett warnehmen kann. Ein Blick nach draußen zeigt, dass die grauen Vorhänge vorgezogen wurden - ach nee, man kann vor Sturzregen nur keinen Zentimeter mehr sehen. Und das ist wörtlich zu nehmen. Na toll - kaum ist die Flut weg, dorht schon wieder eine. Was soll's, die Stadtrundfahrt war schön und trocken, die Stadtführerin nett und heute punktete endlich mal weiß. Mein Gegner ließ sich im sämischen Königsider nach c5 zu dxc5 hinreißn und wurde ganz langsam erdrückt. Der König lief vor Atemnot erst schwarz an, dann kippte er nach viereinhalb Stunden um. Axel hingegen zerfledderte seine Stellung entsetzlich und hatt zwischenzeitlich zwei Figuren gegen Turm und zwei Mehrbauern. Letztendlich gewann er die Partie mit noch 13 Sekunden gegen 2 Minuten. Damit hat er wieder mit den schwarzen Steinen zugeschlagen.

Gute Nacht aus Philadelphia,

Eure Doppelrundenaspiranten. (Mal sehen ob wir 11:00 Uhr Rundenbeginn morgen schaffen)  

Viel Sonne vor den Doppelrunden - oder von Bäckern und Metzgern

Pünktlich vor den Doppelrunden hat sich hier nun das Wetter gebessert. So können wir am heutigen Sonntag noch kurz im offenen Doppeldecker eine Stadtrundfahrt machen, bevor wir uns endgültig zwischen den Figuren vergraben müssen. Haben gestern, mal wieder, eine Shopping-Mall unsicher gemacht. So einen Konsumterror halten weder wir noch unsere Kreditkarten noch lange durch. Wird Zeit für'n ordentliches Preisgeld. Apropos Schach:   Die 4. Runde dauerte für uns beide gestern Abend etwas länger. Ich nutzte rd. 5 der 6 Stunden voll aus, bevor ich mein Endspiel mit Läufer und 3 Bauern gegen Springer und 2 Bauern zu Ende geknetet hatte, Axel kämpfte eigentlich die ganze Zeit gegen die eigene und verlor nach fast 6 Stunden wurschteln sein Turmendspiel mit einem Bauern weniger. Schwarz scheint in diesem Sommer Modefarbe zu sein. Auf jeden Fall gibt's aus Diogenessicht eine eindeutige Tendenz zu Schwarzsiegen. Da muss doch mehr drin sein. Voller Freude haben wir übrigens festgestellt, dass mittlerweile auch die Amis sich für wichtige Sportarten wie Fussball interessieren. Wie sonst ist es zu erklären, dass Mittags in der Bar bei der WM-Übertragung alles voll ist - und das nicht nur im übertragenden Sinne - und lauthals mitgefiebert wird (zumindest von einigen)? Hier liefen sogar Fans im England- und im Brasilientrikot herum. Übrigens: Vive la France!!! Jetzt werden wir wohl doch nicht nur der Weltmeister der Flaggen.

Partien anbei; Aloa aus der überhitzten Industriemetropole Philadelphia. Es geht jetzt zur Stadtrundfahrt, ist mittlerweile 11 Uhr und ich muss noch Axel wecken. Ich hoffe, dass die versprochenen "historical sites" nicht nur aus einer grünen Wiese wie gestern bestehen, die nur deswegen historisch ist, weil dort 'mal George Washington mit seinem Heer übernachtet hat.

So long Dios,

Axel und Klaus

Die Flut hat's gegeben, die Flut hat's genommen

Die zweite Runde war für beide Diogenesen ein harter Kampf. Axel hatte einen GM und ich durfte gegen einen typischen aufstrebenen Jugendlichen spielen, der mir später bei der Analyse sage und schreibe 15 Seiten handgeschriebene Analyse zum Wolgagambit vorlas. Half nichts, Taktik im Mittelspiel übersehen und damit dennoch verloren. Theorie ist eben doch nicht alles.

Axel hingegen wurde Opfer der Taktik und zwar der die er nicht sah. Den Gewinn kurz vor Schluss ausgelassen und so gibt es nun keinen GM-Skalp am Gürtel. In der 3. Runde fand ich meinen Meister, bzw. fand im Mittelspiel das Abspiel ins schlechtere Endspiel mit einem sehr schlechten Läufer. Axel gewann Mal eher locker. Damit haben beide 2/3 mit dem Sieg nichts mehr zu tun aber zumindest können wir noch vordere Plätze erringen.

Frühaufsteher wie wir sind verlassen wir jetzt um 14:20 das Zimmer (ok - England Portugal haben wir gesehen) um noch was vom Tag zu haben.

Axel und Klaus

"2 Diogenesen im Wilden Westen" oder "Die Flut kommt"

Nachdem Axel in Las Vegas etwas unter seinen Erwartungen abgeschnitten hatte, ging es für ihn mit dem Auto los gen San Francisco, um den dort eintreffenden Autoren dieser Zeilen abzuholen. Dieser begab sich derweil zum Hamburger Flughafen und traf dort um 6 Uhr, eine Stunde for Check-in, ein. Die Sachen kontrollierend bemerkte er, dass er seine gesamten Dollarbestände zu Hause vergessen hatte. Nach dieser Blitzaktion, Flughafen-Tonndorf-Flughafen in 40 Minuten, enterte ich dann erschöpft den Flieger, der dann eh' noch eine halbe Stunde länger als erwartet am Boden blieb. Damit geriet der Anschlussflug in Paris gen San Francisco in Gefahr.

In Paris angekommen, wurden wir mit den Worten, schnell hier durch, durch eine Schleuse mit der Aufschrift: "Do not enter" geschickt - und landeten wieder im öffentlichen Bereich. Der Versuch der Air France uns an der Sicherheitsschleuse vorbei wieder in den gesicherten Bereich zu bringen scheiterte am Einsatz eines beherzten Polizisten, der diese wohl übliche Praxis unterband. Also hieß es zu Beginn des Check-Ins erst einmal warten an der Sicherheitsschleuse. Die bis dahin so bereitwilligen Air-France-Helfer waren aber auf einmal verschwunden. 2 Minuten vor Flugzeugstart waren meine Leidensgenossen und ich dann durch die Schleuse, die Wartezeit konnte man aber in angenehmer spanischer weiblicher Gesellschaft verbringen, die aus Hamburg gen Südamerika entschweben wollte. Als wir denn dann durch waren, teilte uns Air-France dann mit, dass das Flugzeug auf uns warten würde. Naja, besser spät als nie.

So ging es dann zügig mit angenehmen Sitzen und hervorragendem Essen gen Amiland. Mit Verspätung in San Francisco angekommen hatte auch Axel die Auto-Gewalttour hinter sich gebracht und war völlig fertig bereits in der Empfangshalle. Nach den üblichen Amerikanischen Sicherheitsübertreibungen, wusstet ihr, dass wir in Deutschland eine Masernepidemie haben vor der Rückreisende aus Deutschland gewarnt werden, und Fragen wie: "möchten Sie einen Terroranschlag verüben oder mit Drogen handeln" ?!?!?!?!?!?, wer antwortet da mit "JA" selbst wenn er es vor hätte, betrat ich dann bei lauen 25°C amerikanischen Boden.

Im Holiday-Inn angekommen stellten wir erfreut fest, dass wir am nächsten Morgen um 8:00 Uhr Ortszeit im Fernsehen das grandiose Poldifestival bestaunen konnten. Da Kalifornien aber ja nur eine Durchreisestation auf dem Weg nach Vegas und dann per Flieger nach Philadelphia zum World-Open war, gibt es aßer viel hitze eigentlich nicht viel zu erzählen. Außer das ich mir nach beinahe 15 Jahren mal wieder eine kurze Jeans zugelegt habe. Im untypischen blau und diesmal nicht von Mama bezahlt. Das erste Ziel war die Golden-Gate-Bridge zu der uns unser aufgrund der hohe Hochhäuser und der daraus resultierenden Reflektionen der GPS-Wellen unser blindes Navi nicht leiten konnte und uns mitten in der Stadt vermeldete: "Ziel erreicht" ??? Naja, mit Stadtplan und Richtungssinn fanden wir denn dann doch den Weg und auch unser Navi konnte nun die Brücke von einem "Slum" unterscheiden. Danach hatten wir die Entfernung zum Yosemite-National-Park unter- bzw. die Geschwindigkeiten überschätzt. In tiefster Nacht kamen wir an und die Hotelauswahl war nunmehr gelinde gesagt beschränkt. Es blieb nur noch in Motel, bei dem man auch abgerissene Wohnwagen, windschiefe Häuschen, und Indianerzelte mieten konnten. Ein Häuschen war noch frei und so hatten wir für die Nacht ein Dach über dem Kopf. Für die 97 $ war es natürlich nicht toll, aber auch nicht so schlimm wie von draußen gedacht. Ordentlich, aufgeräumt und sauber. (Übrigens kostet das Sheraton in Philly nur 89 $ die Nacht)

Der National-Park war ein Erlebnis und es ist jedem zu empfehlen den einmal besucht zu haben. Auch ein echter wilder Braunbär lief uns über den Weg bzw. saß am Fluss und ließ sich die Sonne auf den Pelz brennen während ihn so komische Zweibeiner erstaunt begafften. Aufgrund der Kürze der Zeit, am 26. musste Las Vegas erreicht werden, blieb nur ein kurzer Eindruck. Danach ging es weiter nach Bishop, dem letzten größeren Ort vor dem Death Valley, das wir durchqueren mussten. Wir wollten früh los, aber die schachliche Unpünktlichkeit führte dazu, dass uns der Reinigungsdienst um 11 Uhr aus den Federn schmiss. Es hatten alle vor dem Death Valley bei Mittagshitze gewarnt, aber wir hatten ja die Klimaanlage - noch. Auf dem Weg zum Death Valley wurde es dann aber auch immer wärmer, aber dank der Umrechenkünste von Klaus wussten wir ja, es waren gerade mal knapp unter 40°C. Die Landschaft war äußerst beeindruckend und das bergige Auf- und Ab auch. Schließlich ist das Death Valley ein Tal in der Sierra Nevada, das unter dem Meeresspiegel liegt und deshalb so heiß ist. Irgendwann am letzten Aufstieg, Jan Ullrich hätte sich über die Temparaturen und die Steigung gefreut, kam die Warntafel: Klimaanlage ausschalten um den Mototr nicht zu überhitzen. Na toll. Das heldenhafte Ertragen der 20°C im Auto während alles draußen schmorte wurde nun zum echten Leiden. Zumal es mittlerweile 43°C waren. Wir wurden direkt gekocht. Noch schlimmer war es, als am Thermometer im Death Valley der Rechenfehler von Klaus aufflog und es gar nicht knapp über 40°C, sondern 50°C waren. Autsch. Da brannte die Sonne nochmal so doll. Einige Stunden später war es geschafft. Völlig fertig in Vegas in die Betten geplumpst, den Vorschlag der Dame an der Rezeption den Gentlemenclub zu besuchen ausgeschlagen und am nächsten Morgen zum Flughafen. Philadelphia wir kommen. Gut das am vorherigen Morgen ja schon der dortige Flughafen erst wegen einer Bombenentschärfung, deren Mittelpunkt nur ein harmloser Rucksack war und dann wegen sintfluartiger Regenschauer geschlossen war. Allen Widrigkeiten zum Trotz schafften wir es in den Flieger in dem wir später erfuhren, dass kurz nach unserem Abflug ein Passagier in Las Vegas auf dem Fluhafen erschossen wurde - weil er ein Messer in der Hand hielt. Wir ziehen das Unglück irgendwie an.

In Philly gab's dann noch Schwierigkeiten an der Autovermietung - wie praktisch war doch Hertz und wie scheiß unorganisiert ist Avis - und dann ab ins Sheraton. Axel fühlte sich wie zu Hause, denn sein Arbeitgeber Glaxo sitzt auch noch im gleichen Gebäude. Kann er ja gleich arbeiten gehen.

Die erste Runde war aufgrund der Möglichkeit auch später ins Turnier einsteigen zu können ein wenig spärlich besetzt, aber Axel schob über die volle Distanz von 6 Stunden seinen 2000er im Endspiel mit Qualität und Bauern mehr platt, mein Gegner wehrte sich am Anfang noch ganz tapfer, fand aber nur Entwicklungs- statt Angriffszüge und ging in einem furiosen Feuerwerk von Dame, zwei Türmen, und einem weißen Springer auf a8, unter.

So haben wir beide 1 Punkt und stellen fest, dass die Amis tatsächlich aufgeblasene Wertungszahlen haben und Axel in Las Vegas einfach nur schlecht war. Dafür sind wir mittlerweile der größten Hitze entflohen und harren hier in Philly nun bei 25°C der Flut, die durch die mäctigen Regenfälle bereits New York und Washington DC hat absaufen lassen. Naja wir sind im 7 Stock und das Auto in der Tiefgarage ist versichert.

Harren wir der Dinge,

viele Grüße aus Philly ins heimatliche Hamburg

Axel und Klaus 


14. Juni 2006

Kurioser Saisonabschluss

In einer Hitzeschlacht, in der die Mehrheit der Spieler wohl eher Fußball gucken wollte, verabschiedete sich SCD 3 aus dieser Saison. Da die Jugendmannschaft noch aufsteigen wollte, fehlten uns wie üblich ein paar Spieler, und unglückliche Umstände sorgten letztlich dafür, dass nur 6 Diogenesen antraten, da Andre kurzfristig auf Dienstreise mußte und Markus auf dem Weg ins Clubheim irgendwie verloren ging. UnE4 ging es aber auch nicht viel besser - ihr Brett 2 kämpfte sich durch den Ruhrpott und die Fußballstaus, um 19:50 einzutreffen und dadurch kampflos zu gewinnen. Dafür fehlten Brett 4 (mein Gegner) und Brett 7 (Guidos Gegner) - was zu einem kampflosen 2:2 nach 1 h führte. Wäre der Stau noch etwas länger gewesen, hätte es endlich mal ein -:- gegeben, und hätten wir von Markus Abwesenheit gewußt, hätten wir Fabian, der um 19:58 eintraf, aufstellen können, der dann an Brett 7 kampflos gewonnen hätte - zudem hätte Guido dann spielen können. Nun denn, Alex, der ziemlich k.o. wirkte, konnte recht schnell gewinnen, während Alf, ähnlich k.o., bei seiner Abwicklung ins Endspiel S+6B gegen L+6B leider übersah, dass all seine Bauern auf der Farbe des gegnerischen Läufers standen und seine Abwehr daher sehr schnell überfordert war. Also 3:3, und es spielte noch Holger, der eigentlich Fussball sehen wollte und keinen Gewinnweg trotz - laut Peters kompetenter Meinung - besserer Stellung fand - aus meiner Sicht war das ganze ziemlich tod remis. Zudem war noch Sven am Brett, dessen Gegnerin nichts gegen eine Kurzpartie einzuwenden hatte - aber nicht mit Sven. Eigentlich stand er gut, übersah dann aber in der Zeitnot den möglichen Bauerngewinn und schließlich endeten beide Partien remis. Also ein drittes Mal 4:4, auch hier wäre mehr drin gewesen, aber zumindest haben wir das Ziel erreicht, die Saison mit einem positiven Punktekonto abzuschließen.

Gruß, Achim


12. Juni 2006

Jugendla-la-la-la bundesliga

Das schaffen wir nie! Viel zu schwer! So motiviert ging es ohne Moritz zum direkten Aufstiegskokurrenten Weiße Dame. Mindestens ein 4:4 musste her, sicherheitshalber ein Sieg. Mit Fabian S., Karin, Daniel, Fabian B., Malte, Andre, Ramona und Torben ging es nicht ganz in Bestbesetzung mit der Jugendlandesliga an den Schlump.

Vor Ort die große Erleichterung: Mit Julian Jäger fehlte eine Stütze bei Weiße Dame an den vorderen Brettern. Nichtsdestotrotz schien es schwer zu werden den langersehenten Wiederaufstieg zu schaffen. Mit Jakob Schäfer hatte Fabian an 1 einen seiner Angstgegner vor sich und Karin hatte es mit Jan-Ludwig ebenfalls mit keinem unbeschriebenen Blatt zu tun. So ging es in die entscheidene Runde. Doch dann ging es viel besser los als befürchtet. Ramonas Gegner semmelte einen Turm, wollte sich aber erst einmal noch quälen lassen. Auch Karin war gegen Jan-Ludwig schnell materiell im Vorteil und Daniel foppte seinen Gegner mit 1. f4 und zerstörte die ganze Vorbereitung (eine Tüte Mitleid). Variantensicher wie Daniel nunmal ist, plättete er denn auch den armen Daniel Pfeiffer. Karin siegte ebenfalls und so waren die Tonnenbewohner gegen ihre Majestät die Königin mit 2:0 in Vorlage gegangen . Zu diesem Zeitpunkt zog sich Jonathan Reimers den deutlichen Ärger seines Mannschaftsführers zu. Was war geschehen? Ein Remis ohne Nachfrage gegen Andre: 2,5:0,5

Mittlerweile hatte Junior-Schulenburg Torben seine Partie verloren. aber der große Bruder stellte das Gleichgewicht gegen Jakob schnell wieder her. 3,5:1,5 - so knapp vor'm Ziel. Aber da war ja noch Ramona mit Turm mehr.

Die bisherige Schilderung basiert auf Hörensagen - warum? Der Autor dieser Zeilen kam erst zu diesem Zeitpunkt von der Arbeit und kann die genaue Punktreihenfolge auch etwas durcheinander gebracht haben. Das erste was er um 18:50 hörte war der folgende Satz vom gegnerischen MF: "Herzlichen Glückwunsch zum Aufstieg!". Mit fragendem Blick nahm ich diese Gratulation entgegen. Dieser wurde beantwortet mit naja - Ramona gewinnt ja wohl mit einem Mehrturm. Flugs den Schulflur betreten und da stürmten mir ein jubelnder (noch spielender) Fabi Besch und eine noch immer zitternde Ramona entgegen. Turm mehr reicht - 4,5:1,5 - AUFSTIEG!!! Noch kämpften die letzten beiden Recken. Malte verlor in unklarer Stellung bei noch verbleibenden 18 Zügen auf Zeit, Fabian einigte sich nur Minuten später mit Dustin Opasiak auf ein Remis und das wars.

Nach so viel Spiel-Arbeit der ganzen Truppe in den letzten drei Jahren in der Landesliga haben sie endlich den verdienten Lohn erhalten - Diogenes ist wieder erstklassig. Damit stellt Hamburg im nächsten Jahr 50% der Bundesliga Nord. Der letzte, verlegte, Kampf gegen den HSK am Freitag ist somit nur noch ein Schaulaufen. Vielleicht gelingt ja hier noch eine Überraschung.

GLÜCKWUNSCH!!!

Klaus


07. Juni 2006

DEM 2006

Nach den ersten drei Runden befindet sich Karin auf dem zweiten Platz und wird in der 4. Runde gegen Elena Winkelmann aus Dresden antreten. Die 1. Runde konnte Karin als Schwarze im Königsinder für sich entscheiden. In der Abtauschvariante rochierte Weiß lang und lief in Karins Angriff, in dem einem armen weißen Springer plötzlich die Luft wegblieb. Weiß gab im 25. Zug unmittelbar auf. In der zweiten Runde kam es im Russen zu einer wilden Partie. Schlussendlich jagte Karin den schwarzen König übers komplette Feld und remisierte durch Dauerschach. In der dritten Runde gewann Karin erneut mit Schwarz.

Die 4. Runde begann für Karin mit Weiß eigentlich gut, leider wickelt sie in das schlechtere Doppelturmendspiel ab, so dass sie die haushohe Favoriten und letztjährige WM-Teilnehmerin letztendlich nicht gefährden konnte. Aber drin ist noch eine Menge. Die 2. Doppelrunde ist Geschichte und Karin hat nunmehr leider erneut verloren. Nach dieser Doppelnull berappelte sie sich glücklicherweise am Mittwoch und gewann, so dass sie sich weiter weit vorne etabliert hat. Da Elena Winkelmann die 6. Runde verlor, rückte die Spitze wieder zusammen. Der Blick nach ganz vorne ist vermutlich schon zu weit, aber das Treppchen ist sicher noch in Reichweite. Viel Erfolg und toi, toi, toi!


02. Juni 2006

Aufstellungen, Wegstell(ung)en, Einstell(ung)en und Beinstell(ung)en

Dio 4 reiste an diesem gemütlichen Abend entspannt und mit der geplanten Aufstellung gen Weiße Dame..... ????????? "Wir entschuldigen uns für den Angriff dieses Science-Fiction-Films!!"

Dio 4 traf sich an diesem gemütlichen Abend um 18:15 im MCG um die weite Reise zum Schlump zu Weiße Dame in Angriff zu nehmen. Kurzfristig meldete sich Freddy krank, so dass wir noch einen weiteren Spieler vor Ort rekrutieren mussten. So begann das Warten auf Markus und Moritz - W A R T E N -

So gegen 18:30 rechneten wir eigentlich nicht mehr mit deren Erscheinen, aber da griff Moritz zum Telefon und interpretierte die angezeigte Telefonnummer richtig: Er rief zurück. "Häh? wieso? Daniel hat gesagt heute ist garantiert kein Kampf!" Arrrggggh Der gemeine Mannschaftsführer rät: Bei Gesprächen über Termine ist es ratsam sich auch Klärung zu verschaffen, um welche Mannschaft es denn geht!!! Na gut, Drahtesel sei Dank machte sich Moritz denn auch allein auf den Weg zum Schlump. Blieb nur noch Markus. Na egal wir haben ja Ruidi engagiert und so kann es los gehen. 1,2,3,4,5,6 + Moritz Häh? Mist, Freddy vergessen. Also wurde kurzerhand noch Torben verpflichtet und Fabian durfte den Auftrag, seine Eltern davon in Kenntnis zu setzen, übernehmen.

So schlugen wir denn kurz nach sieben auch bei Weiße Dame auf, bei denen sich gerade auch 4 Spieler versammelt hatten. Flugs die Mannschaftskarte ausgefüllt und so harrten wir der Dinge. Mittlerweile entbrannte ein lautstarker Streit bei Weiße Dame, warum nur so wenig Spieler da seien, ob man Spieler ohne Pass einsetzen könne und ob denn die Reihenfolge wichtig sei. Kein Witz, der Mannschaftsführer wollte sich nicht sagen lassen, dass zwei Spieler falsch herum aufgestellt seien. "Ihr macht was ich sage!" hörte sich doch nach einem harmonischen Mannschaftsgefüge an. Na gut, uns sollte es egal sein. Nachdem wir dann gegen 19:40 auch die richtigen Farben zugeordnet hatten gings los. Da kein Mannschaftsführerheft vorhanden war, ließ Weiße Dame in Unkenntnis ihrer einsetzbaren Spieler an den vorderen Brettern die letzten 3 frei, was uns denn auch 20 Minuten später die ersten drei Punkte bescherte. so konnten Ruidi und Torben vom ebenfalls kampflosen Andre noch rechtzeitig in die Arme ihrer wartenden Familien zurückgeführt werden.

Der Rest des Kampfes glich einem Gemetzel, wenn auch wir ein paar blutige Striemen abbekamen. Moritz zertrümmerte seinen Gegner gnadenlos und war gegen 20:30 dann auch schon fertig und brachte somit den ersten Mannschaftspunkt nach Hause. Waldi quälte mit zwei Mehrbauern (es handelte sich um zwei aus der gegnerischen Rochadestellung - Autsch) den Gegner gen Ohnmacht und Ramona nahm ihrem heillos überforderten Gegner eine Figur nach der anderen weg. Nur Malte ließ sich in eigentlich solider Stellung die Dame abjagen. Mein Gegner, der Mannschaftsführer, immer noch aufgeregt nach der Aktion zum Beginn, spielte schnell und kommentierte meine Züge gleich auf seinem Partieformular mit. Nun gut, bei dem Tempo kriegt ein einzig möglicher Zug schon einmal ein Fragezeichen. Zumal er auch noch einen Bauern gewann. Egal. Nach f6 nebst Kf7 war der Sd5 an den schwarzen König gefesselt, e6 war eingestellt worden, und das Läuferpaar auf den nicht ganz langen Diagonalen und die Türme auf e1 und d1 zerschossen die Stellung endgültig. Der Springer fiel, der König auch.. 5:0.

Mittlerweile hatte Malte sich entschlossen, dass eine Dame weniger gar nicht so schlimm ist. Auch ohne Dame kann man dem Gegner ein Bein stellen und Grundlinienmatt setzen: 6:0. Auch Ramona war eher für's Kräftegleichgewicht. 2 Türme mehr sind nur hinderlich, da tauscht man flugs die eigene Dame gegen den gegnerischen Springer und spielt mit 2 Türmen und Springer sowie einer Chaosbauernstruktur gegen die Dame und drei fast-Freibauern sofort auf Angriff ohne die Stellung zu sichern. Na gut hat ja geklappt weil dem Gegner ein Schach lieber war als die drei verbundenen Freibauern: 7:0.

So kämpfte nur noch Waldi gegen den tapfer kämpfenden Bijan Tavassoli, den seine Mannschaftskameraden, inkl. Mannschaftsführer, auch noch treulos im Stich gelassen hatten. Waldi rechnete viel und gut und sein Qualitätsopfer gegen den letzten Rochadebauern stellte den einen gegnerischen Turm in die lange Diagonale wo dieser prompt gefesselt wurde und seinen restlichen Figuren komplett im Weg stand. So konnte Waldi gemütlich die restlichen Truppen mobilisieren, den Turm letztendlich gewinnen und unmittelbar mattsetzen. Schöne Kombi!!!

Dies ist die etwas komische Geschichte eines 8:0 aber es war letzendlich, zumindest für uns, ganz spaßig. Vor allem sind damit alle theoretischen Verstöße gegen die Aufstellungsmodalitäten eh' egal. 8:0 bleibt 8:0. Basta.

Klaus


28. Februar 2006

Peter Dankert Gedenkturnier für Vierermannschaften

Vielen Dank Peter Dankert und seinen Schachfreunden!

 

Ein atmosphärisch sehr schönes Mannschaftsturnier organisierten die Schachfreunde am 11. Februar zu Ehren des viel zu früh verstorbenen Peter Dankert. Diesmal waren viele norddeutsche Traditions- und Spitzenvereine am Start, die nicht zuletzt um einen ordentlichen Preisfond aus Peters Stiftung antraten. Und so sollten wir stolz sein, dass wir unter den Eingeladenen waren und eine angenehme Nachbarschaft zu den Schachfreunden besteht.

 

Den Turniersieg machten einige wirklich stark besetzte Teams mit gutem Oberliga- bis Zweitliga-Format unter sich aus und so gehörten einerseits wir (Tsung (3,5/7), Thomas (4,5), Peter (4,5), Carlos (2,0)) absolut nicht zum Favoritenkreis und andererseits gelang es auch den gut besetzten, die Oberliga dominierenden Schachfreunden nicht, sich dort durchzusetzen, wie die folgende Tabelle zeigt.

Der abgesehen von den etwas enttäuschenden Norderstedtern klar favorisierte HSK konnte den Rückstand aus der Niederlage gegen Lübeck erst in den letzten beiden Runden wieder aufholen.

 

Peter Dankert Gedenkturnier für Vierermannschaften

11.02.2006

Mannschafts-Rangliste: Stand nach der 7. Runde

Rang

MNr

Mannschaft

TWZ

At

S

R

V

Man.Pkt.

Brt.Pkt

Buchh

 

 

1.

1.

Hamburger SK

2364

 

6

0

1

12-2

20.5

61.0

 

 

2.

5.

Lübecker SV

2227

 

5

2

0

12-2

19.0

59.0

 

 

3.

3.

SC Meerbauer Kiel

2270

 

5

1

1

11-3

18.0

55.0

 

 

4.

2.

SK Norderstedt

2313

 

4

0

3

8-6

18.0

60.0

 

 

5.

9.

HSG-BUE

2093

 

3

2

2

8-6

15.0

52.0

 

 

6.

8.

Bargteheide

2106

 

3

2

2

8-6

14.0

51.0

 

 

7.

4.

SF Hamburg I

2251

 

3

1

3

7-7

14.5

63.0

 

 

8.

10.

SC Diogenes

2034

 

3

1

3

7-7

14.5

36.0

 

 

9.

7.

SV Großhansdorf

2122

 

2

3

2

7-7

13.0

51.0

 

 

10.

11.

Möllner SV

2012

 

2

2

3

6-8

14.5

41.0

 

 

11.

12.

Bille SC

2009

 

2

2

3

6-8

13.0

36.0

 

 

12.

6.

SG Mittelweg

2212

 

2

1

4

5-9

14.0

45.0

 

 

13.

15.

NTSV

1876

 

2

1

4

5-9

11.5

45.0

 

 

14.

13.

Volksdorfer SK

1957

 

2

1

4

5-9

9.5

50.0

 

 

15.

14.

TSV Travemünde

1921

 

1

2

4

4-10

10.5

38.0

 

 

16.

16.

SF Hamburg II

1547

 

0

1

6

1-13

4.5

41.0

 

 

 Was soll eigentlich die Erwähnng der Buchholzwertung??? Vielleicht darauf hinweisen, dass wir gegen die Schachfreunde 1 und Norderstedt mit je 1:3 abgefiedelt wurden und sogar gegen den NTSV das gleiche Ergebnis erzielten??? Damit blieben dann nicht mehr allzu viele, auf vier weitere Gegner zu verteilende Punkte übrig

 

Nochmals: Vielen Dank für die Einladung!

 

Thomas

 


28. Februar 2006

Alles in Lake!

 Jo, Leute, da es scheinbar allen die Sprache verschlagen hat – komme ich nun zu einer kurzen Zwischenbilanz in der Oberliga, da hier eine Vorentscheidung gefallen sein sollte:

 

Das Lübecker Ergebnis (1:4 (+ 3 Remis)) war zwar etwas schockierend, doch letztlich kein Grund zur Panik: Man kann als Mannschaft, die im Durchschnitt über der nominellen Leistungsstärke spielt auch mal einen Kampf in die Wakenitz setzen, insbesondere, wenn mit Stefan einer der ganz starken Scorer fehlt. Die Lübecker stellten dagegen die ersten 8 auf, da für sie angesichts des schwereren Restprogramms eine Niederlage sehr unangenehm gewesen wäre.

Außerdem war das Ergebnis dann doch ein wenig zu hoch: Karin wurde von der Remisannahme abgeraten, was gegen einen so erfahrenen  Spieler wie IM Salov auch in einer etwas besseren Stellung sicherlich keine gute Entscheidung war; das ist aber unter uns schon verarbeitet. Und darüber hinaus hatten Axel, Fabian und Kai durchaus Chancen, das Ergebnis anders herum zu gestalten. So war denn auch das nette Abschlussessen im Kartoffelkeller innerhalb der Lübecker Stadtmauern schon wieder fröhlicher.

Aus unserer Sicht waren die beiden Dalon-Remisen von Christian und Ralf

 

Dennoch entstand  hinsichtlich der Kämpfe gegen die vermeintlich Schwachen aus Schwerin und Kiel-Mettenhof ein gewisser Erfolgsdruck, nämlich wenigstens 3 Punkte einzufahren, damit es einen dann nicht nach einer eigentlich sehr zufrieden stellenden Saison doch noch als unglücklichen aber möglichen 3. oder 4. Absteiger erwischt.

Die Schweriner signalisierten dann zwar, dass sie sich schon ein wenig aufgegeben haben, in dem Sie für Brett 3 Niemanden mit nach Hamburg brachten, was ob Stefans 100% vielleicht so ablief: Brett 3 (bisher 0,5/5) ruft um 7 Uhr 43: - in 2 Minuten soll’s los gehen – den Käptn an: „Booohhh is mir schlecht! Eins von den ungezählten Bierchen … blah blah … außerdem hätte er sich mal die Partien von dem Gottuk angesehen … na ja, tut mir leid, gute Fahrt.“

 

Doch das machte es – auch das konnten wir ja schon oft beobachten – trotzdem nicht wirklich leicht, die anderen Sieben davon zu überzeugen, dass sie sich eh nicht mehr wehren müssten … die schlussendlichen 5:1 Gewinnpartien inklusive Stefans Kampflosem waren denn doch 1 bis 2 Punkte zu viel – über ein 4:4 hätten wir uns auch nicht wirklich beschweren dürfen. Doch erstens konten wir diesmal insbesondere an den hinteren Brettern, an denen die Schweriner bisher hauptsächlich ihre wenigen Punkte sammelten, gut dagegen halten und zweitens scheint uns unklares Getümmel vor der ersten Zeitkontrolle zu liegen – da waren schon häufiger kaum Mannschaftspunkte in Sicht – sicher ein Hinweis, dass es im nächsten Jahr auch ganz anders laufen könnte – doch das nötige Glück wird uns am ehesten weiter verfolgen, wenn wir uns das sehr angenehme Mannschaftsklima erhalten.

 

Und der Sieg gegen Schwerin dürfte nun doch schon bedeuten, dass das Gemüse in Lake schwimmt, d.h. der Klassenerhalt ist eingemacht! Denn in der LL MeckPomm steht überraschend der Greifswalder SV (für den übrigens unser Ehemaliger Martin Graffenberger gelegentlich spielt) ungefährdet vor dem Aufstieg – und zwar in die OL Nord-Ost! Die Favoriten aus Neukloster, die vor unserem ersten Kampf in Rostock ziemlich selbstbewusst von der nächste OL-Saison sprachen, sind aus irgendwelchen Gründen abgeschlagen  im Mittelfeld.

 

Also: lasst uns noch zwei gute Vorstellungen abliefern und dann feiern wir den Klassenerhalt!

 

Mit fröhlichen Grüßen – insbesondere an unsere treuen Zuschauer und Unterstützer: Kai, Peter ,Carlos, Bobo und Klaus.

 

Thomas

 


22. Februar 2006

Pflichtsieg - Teil 2

Und der trotz 2 Klausuren kurzfristig eingesprungene Malte (klingt irgendwie nach Winterolympiade - der dreifach eingesprungene Malte) war in der Bezirksliga anscheinend doch noch überfordert - nach einer Stunde 2 Minusbauern sowie eine zertrümmerte Königsstellung sind kein gutes Omen. Daher untersagte ich nach 90 min Alf, und wenig später Carlos, die angebotenen Weiner-Remis. In diesem Lichte erscheint es etwas inkonsequent, dass ich nach Maltes Niederlage und Alex Remis meinerseits ein Remisangebot uzum 1:2 annahm, aber erstens stand ich eher schlechter, zweitens hatten Moritz (1 MB) und Daniel (permanente Fesslungs- und Abzugsdrohungen) mittlerweile aussichtsreiche Stellungen erreicht (obwohl letzterer auch von einem Remis faselte), und drittens ist es das Privileg des Mannschaftsführers, sich über seine eigenen Anweisungen hinweg zu setzen.

Wenig später war Daniels Gegner so entnervt, dass seine Zeit schon im ca. 32. Zug fiel, und Alf hatte sich im Läuferendspiel einen schönen weißen Freibauern auf g6 verschafft. Und auch Carlos hatte in unübersichtlicher Stellung sowohl Aktivität als auch einen MB aufzuweisen. Alf und Moritz schafften es dann, den ersten Mannschaftspunkt zu sichern, und als Andre dann doch seinem verspäteten Eintreffen Tribut zollen mußte, sollte Carlos im Damenendspiel mit 2 Mehrbauern das Remis sichern. Da ihm dies aber nicht genug war, wurde ich angfesichts seiner 3 Restminuten etwas nervös, doch er wickelte das Endspiel sicher ab, und als er D+3B (sowie 2 bereitgestellte D zum Einsetzen) gegen NICHTS hatte, gab sich sein Gegner letztlich geschlagen. 5:3, 4:4 MP - dass ist theoretisch noch nicht der sichere Klassenerhalt, aber andererseits sind Pinneberg und Bramfeld anscheinend so schwach, dass es unwahrscheinlich erscheint, dass sie Mannschaften schlagen, gegen die wir verlieren.

Achim


17. Februar 2006

Pflichtsieg

Die 3. Runde führte SCD 3 zu Pinneberg 3 - ein Gegner, dessen gefährlichste Eigenschaft die Lage des Clubheims ist. Nicht nur, dass es an einer Spielstraße liegt - diese ist darüber hinaus eine Einbahnstraße, die kurz vor der Autobahnausfahrt endet und im Stadtplan der Gelben Seiten nicht aufgeführt ist (wie ganz Pinneberg). Als dann gegen 19:10 unser zweites von 3 Autos eintraf, konnten wir zumindest beginnen. Alex, der Fahrer des 3. Wagens, hatte sogar das ganz große Los gezogen, mit Beifahrer Alf 20 Minuten durch Pinneberg zu gurken, um letztlich um 19:20 zu erfahren, dass er kampflos gewinnen wird.

Zu den anderen Partien: Holger spielte in seinem ersten Saisoneinsatz gegen einen <1700er so soloide, dass er irgendwann eine Mehrfigur hatte und gewann. Daniel eroberte seine Mehrfigur bereits gegen Ende der Eröffnung, brauchte danach aber unverständlich lange, bis er den Sieg einfahren konnte. Achim konnte nur eine Qualle erobern, hatte zudem eine Bauernwalze und ein auf den König zielendes Läuferpaar, aber sien Gegner verteidigte deutlich phantasievoller als Achim angriff, konnte letztlich durch eine schöne Kombination den materiellen Gleichstand erzielen und keiner der beiden hatte Lust, das Endspiel T, S, a5, f4, g2,h2 gegen T, L, e6,f5,g4,h4 auszureizen, da der Kampf eh entschieden war. Zu dieser Entscheidung konnte Alf leider nicht beitragen, in seinem Turmendspiel erwiese sich der zurückhängende d-Bauer als zu große Schwäche und er verlor. Onbo lehnte zuerst beim Stande von 3:1 ein Remis ab, kämpfte sich in einem Turmendspiel durch die Zeitnot und remisierte schließlich doch, da wir eh nur noch auf ihn warteten. Denn Carlos hatte recht überzeugend und Fabian etwas skurril gewonnen, wobei die beiden Partien dadurch verknüpft waren, das ich einmal mit Fabian zurück ans Brett kam, seine Uhr lief, auf dem Partieformular des Gegners ein Zug eingetragen, aber kein Zug ausgeführt war. Begründung nach 4 Minuten: Carlos Gegner hatte versehentlich die falsche Uhr gedrückt. Wir verzichteten aber auf jedweden Protest (gegen St. Pauli kann man sich sowas wohl nicht erlauben).

Letztlich ein 6:2, ein Ergebnis, dass von der Papierform her so zu fordern war. Am Dienstag geht es in Bramfeld weiter.

Achim


30. Januar 2006

Wir haben verloren, und das nicht zum ersten mal...

Nach der Erstrundenpleite traten wir nahezu unverändert gegen den hohen Favoriten (wie wir HSV-Fans sagen) Pauli 3 an - nur Andre ersetzte unser kampfloses Brett 1. Auf dem Papier ein Himmelfahrtskommando (Durchschnitts-DWZ der ersten 8 von Pauli ist immerhin 1930, damit besser als die beste Zahl unserer Aufstellung), aber in der Realität: Auch bei Pauli mußten Brett 1 und 3 ersetzt werden, zudem erschien Fabians Gegner gar nicht, und Alex fuhr diesmal einen schnellen, überzeugenden Sieg ein. Zudem standen wir nirgendwo wirklich schlechter, meine Stellung war sogar aussichtsreich, und dann schlug Daniel zu: Als der eine oder andere Beobachter seine Stellung als schlecht bezeichnete, schlug ich im Nebenraum vor, bei gefesseltem und nicht ausreichend gedeckten Le6 einfach den anderen Läufer auf f2 zu opfern, um nach folgendem Springer und Damenschach entweder Matt zu setzen oder tot zu stehen, und diesen Plan verfolgte Daniel auch. Kurz vor der Zeitkontrolle (die nur für seinen Gegner kritisch war) kam es fast zum Eklat: Daniel greift nach seinem Lh3, um mit Lxg2 Abzugsschach zu geben, greift aber etwas daneben, touchiert den Läufer nur leicht und stößt seine Dh2 um, worauf sein Gegner in anscheinend verlorener Stellung sofort auf "berührt - geführt" reklamiert und einen Damenzug fordert. Glücklicherweise war die Stellung so spannend, dass ich sie, obwohl selbst am Zug, beobachtete (im Gegensatz zum nicht mehr spielenden gegnerischen Mannschaftsführer) und damit als Schiedsrichter bezeugen konnte, dass Daniel zuerst den Läufer (eine Entscheidung von Bruchteilen von Sekunden) berührt hatte. Zudem behauptete Daniel, er hatte doch zuvor "Djadoube" gesagt, worauf sein Gegner fragte, ob ein Umstehender das gehört hatte. Nun, unabhängig davon, ob da dieser Begriff war und ob Daniel die Dame oder den Läufer 2 Hunderstelsekunden vorher berührt hatte (meines Erachtens war es definitiv der Läufer), hätte ich nicht gedacht, dass eine langjähriger Spieler wie Frank Wiekhorst so ein Verhalten wirklich nötig hat. Wie dem auch sei, letztlich konnte Daniel gewinnen, und da sich zwischenzeitlich Alf ergeben mußte, stand es 3:1.

Leider liefen Andre mittlerweile Zeit und Stellung davon und er mußte sich ergeben, und kurz darauf hatte Carlos nicht nur seine Stellung verschlechtert, sondern darüber hinaus die Dame weggestellt - 3:3. Sven stand mit schlechter Zeit unklar bis schlechter, und ich hatte es geschafft, meine gute Stellung kontinuierlich (insbesondere durch einen Tausch 2L - T+B) zu verschlechtern. Auf eine potentielle Remisschaukel verzichtete ich aufgrund Svens Stellung, die Ablenkung durch Daniels Partie tat ihr übriges, und als ich im 37. Zug auch noch einen völlig schwachsinnigen Zug entkorkte, war die Partie verloren - trotz meiner Versuche, in ein aussichtsloses Patt zu kommen.

Sven kämpfte, wie man es von ihm kennt, aber in einem Endspiel D + L + 2B (einer direkt vor der Umwandlung) gegen D + L + S+ 4B konnte er es nicht verhindern, dass sein Gegner letztlich in ein Dauerschach abwickelte. 3,5:4,5 - darauf kann man aufbauen, und es war auch weit besser als erwartet, aber andererseits wäre hier ein Überraschungspunkt gut möglich gewesen.

Achim


19. Januar 2006

Happy new Oberliga-year

Zur ersten Runde im neuen Jahr hatten wir den Pinneberger SC zu Gast. Martin musste kurzfristig absagen, daher spielten wir wie zuvor mit Karin am 8.Brett. Die Pinneberger traten wie erwartet stark an, mit 1-7 und Kuhn am 8. Brett. Stefan brachte uns zunächst in Führung (Stefans Score: 5/5 !!!), was für den Kampfverlauf sehr wichtig war. Nach einem kräftig ausgeführten Te1(d1?) gab sein Gegner die Partie auf, die so schnell zu Ende war, dass ich gar nicht viel von ihr mitbekam, obwohl ich daneben saß. Dann machte ich Remis, nachdem ich meinen zwischenzeitlichen Vorteil wieder eingebüßt hatte. Kurze Zeit später wurde Karins Damenflügel, nachdem sie den c-Bauern doch lieber hätte nicht nehmen sollen, ausgehebelt und der gegnerische Freibauer war nicht mehr aufzuhalten. Axel stand auf Gewinn. Eigentlich nur eine Frage der Technik, da er klar Material mehr hatte. Ebenso Thomas, dachte er und auch andere, da der gegnerische Königsangriff bestimmt nicht einen ganzen Turm kompensieren konnte. Bei Fabian wurde es schon früh kompliziert, daher benötigte er sowie sein Gegner viel Zeit, um die richtigen Züge, angeblich Theorie lt. Markus, zu finden. Natürlich nahm dann Fabian bei beiderseits knapper Zeit ein Remisangebot an, um dadurch einen Mannschaftspunkt zu sichern. Ist doch jetzt schon großartig, oder?!? Dummerweise steht Thomas tatsächlich glatt auf Verlust, der Angriff ist nicht abzuwehren trotz Turm mehr!!! Christian hatte sich raffiniert verteidigt und eine komplizierte, chancenreiche Stellung erspielt. Leider griff er in Zeitnot fehl und in Folge war die Stellung nicht mehr zu halten. Ralfs Stellung war zwischenzeitlich auch schwierig, da ein gegnerischer entfernter a-Freibauer recht unangenehm war. Obwohl es lange Zeit gut aussah, drohte nun eine Niederlage für den gesamten Kampf. Aber das Glück, natürlich zusammen mit großartiger Moral wie bislang in allen Kämpfen, sollte auf unserer Seite liegen. Nachdem sein Gegner den entscheidenden Gewinnzug ausließ, erhielt Thomas Gegenangriff und gewann doch noch. Axel konnte, wie zu Erwarten war, dann auch gewinnen. Auch bei Ralf lief es besser als erwartet, denn er konnte Drohungen in der g-Linie schaffen, was ihm einen entscheidenden Freibauern auf der e-Linie einbrachte und schließlich auch den Sieg. Somit hatten wir erfreulicherweise 5-3 gewonnen und damit weitere ganz wichtige 2 Mannschaftspunkte fürs Ziel Klassenerhalt geholt. In anderthalb Wochen geht die Reise nach Lübeck. Wer weiß, was bei unserem Lauf derzeit alles möglich ist?

Tsung


13. Januar 2006

Freitag der 13.

Freitag, der 13te Endlich geht es wieder los. Eine Saison im Zeichen der Nachwuchsförderung (als Ersatz für Thomas Rieling und Joachim Schnoor haben wir jetzt Daniel Kühn und Fabian Besch) begann für SCD 3 mit einem Fehlstart. Der erste Gegner sollte Königsspringer 4 heißen, ein nominell relativ gleichwertiger (und wie sich herausstellte, durch einige Ausfälle durch aus schlagbarer) Gegner. Dummerweise sagten mir kurz nacheinader meine Holger, Schnuffke und Andre (Brett 1 -3) ab, unsere Nachmeldekandidatin konnte auch nicht, und der von der logischerweise parallel spielenden 4. Mannschaft (erstaunlicherweise spielt jedes mal, wenn die 2. oder 3. Mannschaft einen Freitagskampf hat, auch die 4. Mannschaft) losgeeiste Moritz kam am Vortag ins Krankenhaus. Sol stellte sich die Frage, entweder oben ein Brett frei zu lassen oder unten einen vermutlich überforderten Spieler nachrücken zu lassen. Ich entschied mich für Variante 1, was angesichts der Tatsache, dass wir an 6-8 immerhin 0,5/3 holen sollten, sicherlich nicht falsch war. Den ersten Halben (Punkt) holte Alf, angesichts der langen Spielpause und des stärkeren Gegners eine respektable Leistung. Leider fielen kurz danach die Stellungen von Daniel (Ergebnis: Endspiel mit 2 Minusbauern) und Fabian (Ergebnis: baldige Niederlage) auseinander, Sven stand nach mißhandelter Eröffnung mit einem Minusbauern im Hemd, bei Alex sah es abenteuerlich aus und Carlos opferte einen Bauern für Druck. Mein Gegner spielte zu langsam, ohne dabei Vorteil zu erlangen, und mußte sich letztlich fast Matt drohend meiner Mattkombi ergeben. Leider ging es dann aber mit Sven und Daniel im Endspiel zuende, so dass auch Alex Zeitnotkombisieg nichts mehr rettete. Carlos hatte mittlerweile seinen schon zusammengepreßten Gegner nocht entkommen lassen und willigte letztlich dem Remisangebot ein. 3:5 gegen einen der schwächeren Gegner, wenn es so weiterläuft, wird es eng. Aber es ist ja nicht immer Freitag der 13te.

Achim Jürgens

Immer noch Freitag der 13.

Auch für die 4. Mannschaft ging es am 13. los. Da Fabian B. und Daniel nach oben abgegeben wurden und Moritz sich unbedingt wahlweise beim Bauchaufschneider oder in der Dritten 'rumtrieb kamen mit Hendrik Luethje und Nino Torricelli zwei Neulinge zum Einsatz. Frederick, Markus, Ramona, Malte, Waldi und ich komplettierten die Mannschaft. Gegen die erwartete gegnerische Mannschaft erwartete ich irgendetwas so um die 1:7 aber auch SKJE trat nicht in Bestbesetzung an, so dass einiges möglich schien. Wir kamen auch alle relativ gut in Tritt, Ricarda Rohlfs konnte im Siz gegen mich nicht ihre Leib- und Magenvariante wählen und ließ sich schnell einengen, Nino gewann Figur und Bauer, und Ramona erwehrte sich als Schwarze dem Angriff im Nordischen Gambit bravourös, so dass sie mit 2 Mehrbauern eigentlich ganz ruhig hätte sein können. Markus wurschtelte sich wie immer ganz passabel durch sein Partie und Hendrik gewann eine Figur im Austausch gegen eine offene aber eigentlich unproblematische Stellung. Malte, Waldi und Frederick kamen etwas passiv aus der Entwicklung und standen jeweils leicht schlechter. Frederick bekam nach rd. 1,5 Stunden völlig unerwartet in vollkommen passiver Stellung ohne weiter Entwicklungsmöglichkeit ein Remisangebot, dass wir dankend annahmen. Kurz darauf gewann Nino an 8 in seinem ersten Einsatz gegen Raquel Zollondz eigentlich alles was auf dem Brett 'rumstand und damit auch die Partie. Da sah es doch schon ganz gut aus. Leider gab Hendrik dann völlig unnötig die Figur und dann auch noch die Tante weg, so dass SKJE wieder ausgleichen konnte. Ramona hatte sich mittlerweile entschlossen anstatt völlig solide einen Bauern zurückzugeben und gut zu stehen sowie zu rochieren einfach mal f6 zu spielen und damit den eigenen König für den Rest seines Lebens im völlig aufmonitionierten Zentrum stehen zu lassen. Waldi ließ sich einen Bauern abnehmen und ließ sich im Endspiel Springer mit 6-Bauern gegen Läufer mit 5-Bauern zweimal in Folge auf identische Weise foppen und verlor dann schnell. (War aber eh' schon kaputt die Stellung). Malte vergriff sich kurz vorher in einer Kombi, tja wenn der Gegner mit Schach nehmen kann ist das in kombis meist ziemlich tödlich, und so verschied der weiße König denn auch de facto an Suizid. 1,5-3,5 aber wir hatten ja noch meine Partie, sowie die leicht bessere Stellung von Ramona und unseren Kämpfer Markus. Ein Blick auf die Bretter offenbarte aber schröckliches. Ramona stand mittlerweile sehr gedrückt und Markus bereits deutlich schlechter. So brachte mein Sprintisolani auf der d-Linie im Doppelturmendspiel zwar einen Punkt, es sah aber so aus, dass er sich völlig umsonst verausgabt hätte. Zwar kämpften Markus und Ramona noch lange aber Markus musste sich dem aktiveren gegenerischen, bauernfressenden Turm geschlagen geben, Ramona strich nach einer unvermeidlichen Königs-Turmgabel die Segel. So waren wir am Ende mit 2,5:5,5 zwar besser geschlagen als erwartet, aber schlechter als es möglich gewesen wäre. Was solls! Der nominell stärkste Gegner ist weg. Auf geht's. Ach ja! Gute Besserung an unseren Mo!!

Klaus Dräger


18. Dezember 2005

Schuhband gerissen - Serie gerissen

Als ich mir am Morgen des dritten Advent meine Schuhe schnürte, riss mein Schuhband - war dies schon ein Vorbote für den kommenden Oberligakampf?
Morgens um 9 ist die Welt noch in Ordnung - in der Oberliga ist es selten, dass die ersten Züge schon zu dieser Uhrzeit ausgeführt werden - wie zu guten alten HJET-Zeiten! Das führte auch dazu, dass die Schiedsrichterin zu spät kam, aber im Nachbarschaftsduell ist das alles kein Problem! Schachfreunde war Heimmannschaft im Fahrenkamp und trat fast in einheitlicher Spieltracht auf - gelber Schachfreunde-Pullover (Sweat-Shirt). Diese mannschaftliche Geschlossenheit dokumentierte sich auch in der Aufstellung, die die erwartete Formation annahm. Wir mussten erneut ohne Martin spielen und so war Schachfreunde Favorit um die Hammer-Park-Meisterschaft und ist letztendlich auch Favorit um den Aufstieg in die 2. Bundesliga.
Nach drei Stunden lagen wir zurück: Christian wurde schnell von Falko Meyer angesprungen und fand nicht die richtigen Verteidigungszüge - seine Remisserie war gerissen. Doch schon wenig später gelang mir der Ausgleich gegen Jan-Paul Ritscher. Diesmal spielte er die ersten Züge aufmerksamer als bei unserer 7-Züg-Partie im April 2002, doch dann unternahm er ein überflüssiges Damenmannöver. Das erlaubte mir Eröffnungsvorsprung und einen Angriff auf den König - 1:1. Doch schon kurz danach ging Schachfreunde wieder in Führung: Matthias Hermann konnte Karin in einer Partie mit unterschiedlichen Rochaden bezwingen - 1:2. Es folgte die Zeitnotphase: An fünf Brettern wurde verzweifelt mit den Figuren und der Uhr gerungen. Nach vier Stunden eine erste Zwischenrechnung: Fabian konnte wegen großem Materialnachteil nur noch aufgeben, Thomas musste sich im Leichtfigurenendspiel gegen eine Bauernmehrheit am Damenflügel wehren, Ralf hatte im Damen-Leichtfigurenendspiel weniger Bewegungsfreiheit, Tsung hatte einige Bauer im ungleichfarbigen Läuferendspiel mehr und bei Axel bahnte sich ein Turmendspiel mit Minusbauer an. Mit dem Sieg von Tsung stand es nach viereinhalb Stunden 2:3, doch bei den verbliebenen Partien war nicht ersichtlich, wo noch ein Sieg herausspringen sollte - ganz im Gegenteil drei Punkteteilungen erschienen als höchstes der Gefühle. Doch der Nachmittag blieb nicht ohne Wunder: Ralf gewann seine Partie gegen Knut Seidel und Thomas teilte den Punkt mit Jürgen Dietz. Leider riss die Serie bei Axel und seine erste Niederlage gegen Marco Jäckle besiegelte unsere erste Niederlage der Saison - 3,5:4,5.

Stefan Gottuk


27. November 2005

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt, erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier - ...

Königsspringer kam am ersten Advent mit der ersten Mannschaft zu uns. Der Absteiger aus der zweiten Bundesliga stellte erneut nicht die beste Formation auf - ohne die drei Spitzenspieler Schleicher, Buhr und Lindner waren sie schon in den ersten beiden Runden angetreten - nun pausierte auch Lampe (nach 0 aus 2). Wir spielten in der gleichen Formation, die schon in Neumünster einen Punkt erkämpft hatte. Zwei Stunden nach Kampfbeginn sah es für uns schon sehr bedenklich aus - ein 2:6 lag auf den Brettern: viele gedrückte Stellungen mit viel Initiative auf Seiten der Königsspringer, die uns in der letzten Saison mit ihrer zweiten Mannschaft schon 4,5:3,5 in der Landesliga geschlagen hatten. Nach drei Stunden hatte Axel seine schwierige Stellung in den Remishafen schiffen können: Seinen Bauernraub musste er mit passiver Stellung bezahlen, aus der er sich dann mit taktischem Geschick winden konnte. Die erste Zeitkontrolle nahte mit vielen schwierigen Zeitnotschlachten - Tsung machte sein Endspiel schon vorher remis, auch seine Position sah zwischenzeitlich nicht sehr perspektivreich aus - nach vier Stunden Spielzeit stand es dann 1:1. - Das erinnerte mich an die DVJM 1986 in Bonn, wo wir grundsätzlich vier bis fünf Hängepartien (ein Relikt vergangener Tage!) spielten und sich alle anderen über unsere Zwischenstände wunderten. - In der Oberliga ist die Fortsetzung von sechs Partien auch nicht alltäglich. Die verbliebenen Partien sahen uns an drei Brettern mit Qualität im Nachteil, an einem Brett mit Qualität im Vorteil und an den beiden anderen Brettern mit Mehr- bzw. Minusbauer. Ralf gab als erstes auf: Er hatte im Mittelspiel einen Bauern verloren und fand nicht wieder ins Spiel, die Minusqualle konnte er schließlich nicht mehr kompensieren. Zwanzig Minuten später gelang Fabian mit Minusbauer die Punkteteilung, seine aktiven Figuren konnten den Materialnachteil ausgleichen. Die folgende Stunde gehörte dann uns: Christian hielt seine Figuren zusammen und konnte mit Turm und Läuferpaar gegen Läufer und Turmpaar genügend Druck gegen die schwachen Bauern von Frank Lamprecht aufbauen - ein ganz wichtiges Remis! Kurz danach, es waren fünfeinhalb Stunden gespielt konnte Thomas seine Partie gewinnen. Nach ungewöhnlichem Eröffnungsverlauf und Figurenopfer, das sein Gegner Boris Bruhn nicht annahm, konnte Thomas eine Qualität gewinnen. Um die Partie zu gewinnen, musste er schließlich seinen Turm gegen den starken Läufer zurückgeben und gewann das Springerendspiel. Da hatte Stefan auch seinen zur Zeitkontrolle gewonnenen Bauern mobilisieren können, im Läuferendspiel war der entfernte c-Bauer zu stark. Und damit war es wieder soweit: erst 1, dann 2, dann 3, dann 4,... - Karin spielte noch mit Minusqualle und gnadenlos ablaufender Zeit. Sie spielte leidenschaftlich und kämpferisch, doch in der entscheidenden Phase dieses schwierigen Endspiels nicht exakt genug. Ein Versuch beim Schiedsrichter remis zu beantragen wurde abgewiesen. Ein Bauerschach im falschen Moment und der letzte schwarze Bauer konnte sich behaupten - 4:4. Alles in allem geht das Ergebnis in Ordnung, auch wenn in der sechsten Stunde sogar noch mehr möglich war. In zwei Wochen geht es gegen Schachfreunde weiter - ein Auswärtskampf um 9 Uhr(!) im Fahrenkamp. Schachfreunde schwächelte beim 4:4 in Rostock, mal sehen, ob wir ungeschlagen ins neue Jahr gehen. Auffällig ist unsere starke Bilanz an den ersten vier Brettern: 8,5 aus 12 lassen sich sehen, die 5 aus 12 an den hinteren Brettern lassen sich noch ausbauen!

Stefan Gottuk


19. November 2005

Clubmeisterschaft die III.

Hallo Fans des Feierabendschachs!

Da waren ja wieder einige (un)angenehme Überraschungen dabei! Peter und ich haben sich in bekannter Manier (der eine spielt viel zu schnell; der andere viel zu langsam) aus den Play-Offs verabschiedet und nun lastet die Favoritenrolle auf Tsung, der gegen Achim direkt den Clubmeistertitel ausspielt! Sollte Achim nach seinem dritten Außenseitersieg in Folge noch nicht genug Eigenwarnung betrieben haben!? Eine ähnliche Situation ergibt sich für das 2. Halbfinale, für das sich überraschend Detlev Voigt qualifizierte. Überhaupt mischen einige Geheimfavoriten aus der mittleren DWZ-Kategorie das Turnier erfrischend auf! In der C-Kategorie hat sich vorerst Wiedereinsteiger Torsten Johanssen noch ohne Niederlage an die Spitze gesetzt. Zur Preisverteilung folgt unten Näheres.

Ja und wer`s genau wissen möchte, wie leicht eine Partie weg sein kann:

Nachdem ich mir mit Hilfe des Dreckshandys (wahrscheinlich ein ominöser, noch nicht eindeutig ermittelter Anrufer aus meinem TT-Club) eine Zeitstrafe einhandelte und deren Wirkung durch chronische Unentschlossenheit potenzierte, hatte ich gegen Achim nach 18 Zügen nur noch ca.20 Min. Bedenkzeit, von denen ich noch mal ordentlich investierte, um für die folgende Stellung an der richtigen Lösung vorbei zu rechnen.

Thomas


18. November 2005

Oberliga

Auch in der zweiten Runde der Oberliga blieben wir über den Erwartungen: Gegen Agon Neumünster hatten wir in unseren letzten beiden Oberliga-Jahren große Probleme und blieben ohne Mannschaftspunkt. In dieser Saison und mit dem Auftaktsieg im Rücken konnten wir einen schwierigen Verlauf zur Punktteilung wenden:

Noch ein Punkt gegen den Abstieg! Wir spielten ohne Martin, so dass Christian an Brett 1 spielen musste und Thomas im Vergleich zum Rostock-Sieg an Brett 6 in die Mannschaft rückte. Christian hatte eine sichere Position aufgebaut und bot nach einer guten Stunde remis an. Nach knapp zwei Stunden war auch Karin mit einem Remis dabei. - Zu diesem Zeitpunkt hatte Neumünster im Kampf gegen Lübeck schon sechs Punkteteilungen erreicht. - Die weitere Entwicklung des Kampfes war ungünstig: Ralf und Thomas gerieten sehr unter Druck und Tsung hatte seinen König zu verteidigen. Axel hatte zentrale Bauern gegen Damenflügelbauern, bei Fabian war es umgekehrt. Nur Stefan hatte eine aussichtsreiche Partie, da sein Gegner nicht rochiert hatte und sich das Zentrum langsam auflöste. In der vierten Stunde spitzte sich die Lage zu, die Zeitnot an den ersten Brettern überstanden wir besser: Während sich Ralf und Thomas nicht mehr ausreichend zur Wehr setzen konnten, konnte Tsung die angreifende Dame einfangen, Stefan zum Mattangriff ansetzen und Axel (bei komfortablen 52 Sekunden für drei Züge) mit seinen Zentrumsbauern durchbrechen! - Nach vier Stunden führten wir überraschend mit 4:3. - Leider hatte sich bei Fabian die Bauernformation verändert und im Doppelläuferendspiel hatte sein Gegner einen entfernten b-Freibauern. Nach weiteren eineinhalb Stunden war der Kampf vorbei, doch das 4:4 ist insgesamt als Punktgewinn zu werten. Mit 3:1 Mannschaftspunkten haben wir den dritten Platz verteidigt und spielen den ersten Heimkampf am 27.11. gegen Königsspringer, die gegen Rostock mit 5:3 gewinnen konnten. - Für unser Ziel, den Klassenerhalt, müssen wir weiter hart arbeiten, denn Platz 7 wird notwendig sein. Die beiden Kandidaten, die aus unseren Sicht die Plätze 9 und 10 belegen sollten, haben bisher keine Punkte erhalten. Überraschend ist, dass auch Rostock 0:4 Mannschaftspunkte hat - gegen Königsspringer haben sie auf den Einsatz ihrer polnischen Spieler verzichtet. Insofern ist Schachfreunde aus meiner Sicht nun zum Aufstiegsfavoriten geworden - am 11.12. spielen wir einen Auswärtskampf im Fahrenkamp! - Der Beginn ist bereits um 9 Uhr, damit wir pünktlich zum Adventskaffee zu Hause sind!

Stefan Gottuk


08. November 2005

Clubmeisterschaft die II.

Hallo Leute,

einige Ergebnisse trotzten den DWZ-Erwartungen ja ganz gehörig! Mit Ralf und Fabian, der unglücklicherweise schon früh gegen Haifisch Hauke (im Weihnachtskarpfenteich oder was?) antreten musste, hat es die 2 Vorjahreshalbfinalisten rausgehauen, die direkt um den Clubmeistertitel kämpften. Damit dürften Ralfs Chancen auf die Titelverteidigung eher theoretischer Natur sein. Aber auch hinter den Spitzenpaarungen tat sich Einiges: Achim Z Superstar (unser aktueller Deutscher Amateur-C-Meister) hat eine weitere Überraschung geschafft und untermauert seine Ambitionen auf einen Oberligaeinsatz! Doch mit Detlev Voigt und Michael Keuchen schafften sogar 2 weitere B-Spieler den überraschenden Einzug ins Viertelfinale. Durch weitere Überraschungssiege konnten sich mit Rene Lange und Peter Rädisch auch die ersten C-Spieler von ihren Verfolgern entfernen.

Und noch ein Hinweis: ich habe für die Berechnung der Ratingleistung die DWZ aktualisiert - die Setzlistenplätze werden dadurch nicht verändert.

Grüße Euch!

Thomas


01. November 2005

Erfolgreicher Start in die Clubmeisterschaft!

 

Zur diesjährigen Clubmeisterschaft können wir einen Teilnehmerrekord melden! 31 Spieler haben die Idealzahl nur um 1 unterboten, nachdem die Voranmeldung doch sehr schleppend verlief.

Und die erste Runde hat mit Achims Sieg in einer mindestens aus Spannungsgründen sehenswerten Partie auch die erste große Überraschung geliefert, was nicht heißt, dass Favorit Axel nicht mehr Clubmeister werden kann, denn sicher ist dies nur, wenn ein Diogenese das Finale erreicht. Und auch Peter Gröppel und Detlev Voigt gerieten ins Straucheln gegen vermeintliche Außenseiter, konnten dies im Blitzen aber noch verhindern. Schade, dass Modus und Software Torsten Johannsen trotz seines Remis mit dem Freilos in der nächste Runde „bestrafen“ – aber jedes System hat seine Lücken.

So auch die Kategorieeinteilung (Min -1700 – 2000 – Max) – auch die lässt sich, wie sich am Teilnehmerfeld zeigt, ebenfalls nicht wirklich planen: im letzten Jahr hatten wir in der B-Kategorie die wenigsten Anmeldungen …

 

Tschüs bis nächste Woche

 

Thomas


23. Oktober 2005

Saisonauftakt gelungen

Mit 3:0 konnte unsere erste Mannschaft in der Oberliga gegen einen Aufstiegsaspiranten, dem PSV Rostock, einen überraschenden Auftaktsieg hinlegen. Ein schnelles Remis von Martin (die Fahrt nach Rostock dauerte länger als seine Partie) brachte die nötige Sicherheit gegen die mit zwei IM angetretenen Rostocker. Zur vierten Stunde gab es dann Geschenke: Ralf hatte das Glück, dass sein Gegner den 40. Zug zu spät ausführte - Höchststrafe in einer klar besseren Stellung. Nach Punkteteilungen bei Fabian und Christian - gegen den Elobesten der Oberliga! - führten wir mit 2,5:1,5. 20 Minuten später war der erste Mannschaftspunkt perfekt: Stefans Gegner wollte ihn taktisch ausspielen, wurde jedoch ausgekontert und Karin wickelte ihr Turmendspiel ins Remis ab - 4:2. Geburtstagskind Axel (jetzt 30!) sicherte in besserer Stellung mit einem Remis den Mannschaftssieg, so dass Tsung ohne Druck seinen Vorteil verarbeiten konnte und zum 5,5:2,5 abschloß. So souverän und mit dem notwendigen Glück - wir haben es erzwungen! -  darf es in drei Wochen in Neumünster weitergehen! - Die Zuschauer(!) Thomas und Peter waren jedenfalls sehr zufrieden!

Stefan Gottuk


07. August 2005

Bericht SCD IV – Mannnschaftskämpfe 2005

 

Als mir, als ich mitbekommen hatte, dass es neuerdings Freitagsstaffeln gibt, im Sommer 2004 meine alte Idee wieder durch den Kopf schoss eine 4. Mannschaft ins Leben zu rufen war es eigentlich noch ein ferner Traum. Würden die Jugendlichen mitziehen, würden wir regelmäßig eine Mannschaft voll bekommen und das vor dem Hintergrund der vielen Kampflosen im Vorjahr bei den Erwachsenen.

Die Frage an die Kandidaten auf eine Leiter-/Halbleitersitzung wurde zu meiner Überraschung mit einem relativ klaren „Ja“ beantwortet. Und so zog ich gen Vorstand um die Geburt unseres Juniorteams durchzusetzen. Nur meine Versicherung, dass sich alle dem Ernst der Lage mit unseren vielen Kampflosen bewusst seien, führte dann auch zur Meldung.

Der Rest des Jahres wurde von den Überlegungen geprägt: Wie stark wird die Staffel? Das sind ja alles Jugendliche! Bekommen wir genug Autos? Wie klappt das mit dem wechselnden Spiellokal im MCG und im LAB? Fallen uns doch zu viele aus? Wie sieht die Ersatzspielerproblematik für die 3. Mannschaft aus?

Um es vorweg zu nehmen, alle Jugendlichen hielten sich an ihre Zusagen, es fehlten keine Autos, alle spielten eine überragende Saison, die 3. Mannschaft wurde tatkräftig unterstützt und alle Kampflosen waren taktisch oder durch die Doppelbelastung zur JuBlN-Qualifikation geschuldet. Vor allem Andre von Windheim stand immer bereit und sagte zur Not auch private Verpflichtungen ab. Auch wenn er der Meinung ist, dass es eine schlechte Saison für ihn war... Er spielte deutlich über seinem Niveau und half mit seinem Auto wo er konnte.

 

Nach langem Überlegen waren wir überein gekommen, dass wir vorne mitspielen wollten aber um die 4. als Einstiegsmannschaft zu behalten eigentlich nicht aufsteigen sollten.

So ging es in der ersten Runde im heimatlichen MCG gegen die Jugendmannschaft von Weiße Dame.

Ich durfte mir einen kampflosen Punkt zu Gemüte führen und die Jugendlichen schlugen sich gut. Verstärkt durch unseren Alt-Jugendlichen Markus, der aus dem Stand nach 2 Jahren Pause wieder mit dabei war und prompt punkten konnte sah es lange nach einem Sieg aus. Leider ließ sich Malte im gewonnenen Endspiel zu einem Dauerschach übertölpeln und so reichte es nur zum 4:4.

Mit Niendorf folgte eine leichtere Truppe bei der noch einmal jeder punkten durfte. Die einzigen Nullen wurden von Malte und Waldemar nach Hause gebracht wobei Malte sich seiner Dame relativ ungeschickt entledigte und Waldemar mit einer gewissen Portion Übermut die Partie deutlich versemmelte. Aber Erfolg zeigt sich durch das haushalten der Kräfte. Malte ließ zwar in der folgenden Runde gegen Marmstorf noch einen Punkt aber beide waren ohne weitere Niederlage für den Rest der Saison Stützen der Mannschaft und holten ihre Siege da wo es knapp wurde. Niendorf wurde zu guter Letzt mit 5,5 : 2,5 abgefertigt.

In der 3. Runde ging es gegen Marmstorf den haushohen Aufstiegsfavoriten. Die Partie begann mit leichter Verspätung, da uns im LAB zwei nette ältere grünkohlkochende Damen etwas störten und auch der LAB-Chor etwas überzog aber dann ging es los. Mit Max und Jan-Hendrik wurden zwei neue eingesetzt da Markus und Waldemar fehlten. Während Max wie fast alle gnadenlos einging stand Jan lange auf Sieg verzockte sich aber in seinem ersten Mannschaftskampf kurz vor 24 Uhr. Nur Daniel stand solide und holte einen verdienten halben Punkt, Andre und Moritz erschummelten sich diesen eher. So war das Thema Aufstieg vermeiden auch schon passé, da wir nach der eingefangenen 1,5 : 6,5 Niederlage nun 3 MP Rückstand hatten.

Auch die vierte Runde drohte schwierig zu werden. Da Moritz, Fabian und Daniel das Turnier in Istanbul spielten waren wir etwas in Schwierigkeiten geraten. So durfte Christopher zu seinem ersten taktischen Verlustpunkt nicht antreten. Mit Frederick und Ramona durften zwei weitere Debütanten heran und Jan versuchte es erneut. Da Evi Zickelbein und Harutioun Dalakian an den vorderen Brettern drohten rechneten wir eigentlich mit einer Niederlage. Aber dem HSK ging es auch nicht besser als uns und so traten auch sie geschwächt an. Ich stand gegen Björn Beilfuß schnell auf Verlust und konnte nur noch gewinnen weil ich meine Dame außerhalb seiner Tastweite platzierte und so seine Dame gewann da er meine Figur nicht „sah“. Waldemar und Malte gewannen schnell und so sah es zwar gut aus, aber die hinteren Bretter machten uns sorgen. Ramona übersah den sofortigen Figurengewinn und ließ sich dann plattschieben. Überraschend gewannen Jan, der langsam in Form kam, und Frederick. Damit reichte Markus Remis und wir siegten mit 5,5 : 2,5.

Mit einem Teil der zurückgekehrten Istanbuler ging es in Runde fünf dann gegen das Jugendteam von Schachelschweine. Ich kam über ein Remis an 1 leider nicht hinaus und Daniel verschoss seinen Elfmeter gegen Andy Fischer so weit, dass Daniel während er noch staunte einfach matt gesetzt wurde. Bums. 1,5 eingeplante Punkte futsch. Wieder retteten uns unsere Neulinge. Frederick erkämpfte sich ein Schieberremis da beide Angst vor einer Niederlage hatten und Jan beförderte ein wenig zu langatmig aber im Endspiel präzise Mike Le über den Jordan. Unsere Bänke Markus und Malte fuhren ebenfalls zwei ganze ein und so reichten die Remise von Moritz und Waldemar zum 5 : 3 Zittersieg.

Die sechste Runde wurde von der JuBlN-Qualifikation überschattet. Da der Aufstieg dort wichtiger war, wurden die Bretter für die Jugendspieler freigehalten in der Hoffnung, dass sie rechtzeitig erscheinen würden. In zwei Fällen, die aber den Sieg über die Jugendmannschaft der Schachelschweine sicherte, blieb nur eine kampflose Niederlage. Die Siege von Malte, Waldi und Daniel reichten in Verbindung mit meinem Remis leider nicht, da Ramona und Markus verloren sowie Fabian und  Moritz nicht rechtzeitig den Weg ans Brett finden konnten. So verloren wir 3,5 : 4,5 und alle Aufstiegsphobien konnten ad acta gelegt werden.

Ähnlich ging es in der siebten Runde zu. Es ging im beinahe finalen Kampf gegen den HSK um die JuBlN und so mussten wir die Spieler Etappenweise aus Eilbek nach Lohbrügge schaffen. Das schafften wir allerdings wobei aufgrund seiner Spieldauer nur Fabian Besch ausfiel und so ließen wir wieder einmal unsere Leiche Christopher ans Brett. Nur Markus verzockte gegen den nominell stärksten Gegner, Andre holte ein Remis und Ramona sowie Neuspieler Sascha Dethloff holten gleich ihre ersten Punkte. Mit einem komfortablen 5,5 : 2,5 ging es nach Hause in die Tonne.

Die Siebte Runde musste Alexander leiten, da ich mein Desaster in Hockenheim über die Bühne bringen musste. Trotz einiger Schließschwierigkeiten im LAB (Man muss alle Fenster schließen bevor man geht) wurde der Einsatz des Wachdienstes vermieden. Christopher wollte diesmal tatsächlich spielen, blieb der Partie aber fern und so kam es nur zum ungefährdeten 6 : 2 bei dem nur Ramona keinen Sieg feiern konnte.

In der letzten Runde wurde uns Königsspringer verzehrt und wieder setzten wir auf die Jugend. Sascha war bereits zum dritten Mal dabei und Deniz Gül spielte seine erste Partie. Kurz und gut: Es kam zu einem gerechten 4 : 4 bei dem Malte kampflos gewann, ich ein Remis herausholen konnte und Fabian bis kurz vor Mitternacht kämpfte aber verlor. Das Unentschieden sicherten unsere Punktemaschinen Markus (1), Daniel (1) und Waldi (0,5).

 

 

Kreisklasse A 

WD 2

NTSV 4

MAT 4

HSK 20

SCS 4

SKJE 5

Loh 2

Gehörl 2

KSH 7

Summe

Ergebnis

4

5,5

1,5

5,5

5

3,5

5,5

6

4

 

Christopher Scholz

 

 

 

-

 

 

-

-

 

 

Klaus Dräger

+

1

0

1

0,5

0,5

1

 

0,5

4,5/7

Moritz Pottek

0,5

0,5

0,5

 

0,5

-

 

 

 

2/4

Waldemar Heinz

0

0

 

1

0,5

1

1

1

0,5

5/8

Daniel Kühn

1

1

0,5

 

0

1

 

1

1

5,5/6

Fabian Besch

0

1

0

 

 

-

 

 

0

1/4

Malte Eggert

0,5

0

0

1

1

1

1

1

+

5,5/8

Markus Wolf

1

1

 

0,5

1

0

0

1

1

5,5/8

Max Finne

 

 

0

 

 

 

 

 

 

0/1

André von Windheim

0

1

0,5

 

 

 

0,5

1

 

3/5

Deniz Gül

 

 

 

 

 

 

 

 

0

0/1

Frederick Tomasic

 

 

 

1

0,5

 

 

 

 

1,5/2

Ramona Neumann

 

 

 

0

 

0

1

0

 

1/4

Jan Hendrik Roth

 

 

0

1

1

 

 

 

 

2/3

Sascha Dethloff

 

 

 

 

 

 

1

1

0

2/3

 

Mit 12:6 Mannschaftspunkten und einem sicheren 3. Platz beendeten wir die Saison so wie angestrebt und im Folgejahr könnten wir sogar einen Aufstieg ins Auge fassen.

Der Danke gilt allen Spielern, die allesamt eine tolle Saison über ihrem Soll gespielt haben. Wenn es so weitergeht wird 2006 ein Erfolgsjahr für unsere Jugendlichen.

 

DWZ-Änderungen

Moritz +20, Waldemar + 7, Daniel +3, Fabian +60, Malte +137, Markus +41, Andre +37, Ramona +57, Jan +178, Deniz -29

 

Klaus


07. August 2005

Die Diogeneses haben sich in Dresden leicht unter Wert geschlagen aber dennoch gute Resultate erzielt:(Angabe der tats. Ergebnisse – nicht der KO-Wertung)

Runde 1:  Thomas 1/1, Peter 1/1, Ralf 1/1, Holger B. 0,5/1, Kai 1/1

Runde 2: Thomas 2/2, Peter 2/2, Ralf 2/2, Holger 1,5/2, Kai 1/2

Runde 3: Peter 3/3, Ralf 3/3, Thomas 2/3, Kai 2/3, Holger 1,5/3

Runde 4: Peter 3/4, Ralf 3/4, Thomas 3/4, Kai 3/4, Holger 2/4

Runde 5: Peter 4/5, Thomas 4/5, Ralf 3/5, Kai 3/5, Holger 2,5/5

Runde 6: Peter 4,5/6, Thomas 4/6, Ralf 4/6, Holger 3,5/6, Kai 3/6

Runde 7: Ralf 5/7, Peter 4,5/7, Kai 4/7, Thomas 4/7, Holger 3,5/7

Runde 8: Ralf 5/8, Peter 5/8, Thomas 5/8, Kai 4,5/8, Holger 4,5/8

Runde 9: Thomas 6/9, Ralf 5,5/9, Kai 5,5/9, Peter 5/9, Holger 4,5/9

Endstand: 56. Thomas, 74. Ralf, 92. Kai, 97. Holger, 101. Peter 5/9

Dresden II: Ralf und Andrea Hein erreichten bei der Deutschen Familienmeisterschaft den 29. Platz


28. Juli 2005

In Dresden schlagen sich die Diogenesen weiterhin ganz gut. Pech hatte Kai, der in der 6. Runde erneut verlor und damit sein bislang gutes Ergebnis aus den ersten Runden wieder egalisierte. Hervorragend das Remis von Peter der sich damit vorne mit festsetzen kann. Jetzt wir