Saisonabschluss in Lübeck

Die Oberligasaison 2015/16 steht vor dem Ende – wir spielen morgen noch einmal auswärts gegen die erste Mannschaft des Lübecker SV, die in der Vorsaison noch in der 2. Liga gespielt hat. – Die letzte Begegnung liegt schon fast 10 Jahre zurück, als wir gegen eine mit GM und IM spielende Mannschaft nur zwei Brettpunkte holen konnten. In den Jahren danach durften wir nur noch die „ewigen Duelle“ gegen Lübeck 2 spielen. – Doch mittlerweile hat sich das Gesicht der ersten Mannschaft des LSV verändert: Es gibt noch vier Spieler des 2006er-Teams und drei U16-Spieler sorgen für frischen Wind in Lübeck. Mal sehen, ob unser „Alt-Herren-Team“ den vierten Platz verteidigen kann.

Während an der Tabellenspitze mit Turm Kiel der Aufsteiger schon fest steht, ist es am Tabellenende noch einmal richtig spannend: Kann Marmstorf nach den beiden letzten Punktgewinnen mit einem Sieg in Schwerin noch an den Tabellennachbarn Schwerin und Bargteheide vorbeiziehen? – Wer begleitet SKJE in die jeweilige Landesliga? – Morgen wissen wir mehr!

Jahresbeitrag 2016

Ende März wird die Übergabe der Kassenunterlagen an den neuen Kassenwart Malte Eggert stattfinden. Der schon vor der Jahreshauptversammlung angekündigte Einzug der Jahresbeiträge verschiebt sich nun auf Anfang April.

Für weitere Fragen bitte einfach an „kasse(et)scdiogenes.de“ schreiben.

Stefan Gottuk

Informationen vom Kassenwart

Auch im Jahre 2016 werden die Beiträge stabil bleiben. Hiermit kündige ich an, dass die fälligen Jahresbeiträge für 2016 als SEPA-Lastschrift ab Ende März eingezogen werden. Die Mitglieder, die kein SEPA-Lastschrift-Mandat erteilt haben und ihren Beitrag noch nicht überwiesen haben, bitte ich hiermit ihrer Verpflichtung nachzukommen, den Jahresbeitrag selbst auf das Vereinskonto zu überweisen.
Falls es Rückfragen gibt, bitte einfach an „kasse(et)scdiogenes.de“ schreiben.

Stefan Gottuk

Knapp war es …

… nicht beim Finale der Handball-Europameisterschaft, die am Abend des 31. Januar 2016 zu Ende ging und dies mit einem beeindruckenden Sieg „unserer“ Nationalmannschaft.

Ein paar Stunden zuvor hatten wir im Fahrenkamp St. Pauli zu Gast – mit 9:1 Punkten immer noch mit der „Mission Aufstieg“, die in dieser Saison mit Turm Kiel (jetzt 12:0 Punkte) „ausgefochten“ werden muss. St. Pauli hat sich im Vergleich zum Vorjahr noch einmal verstärkt: So durfte Markus gegen WGM Monika Socko spielen. Leider hat er im Mittelspiel einen starken Zwischenzug übersehen und musste seine erste Saisonniederlage unterzeichnen. Zuvor musste dies auch schon Axel tun, der uns nach zwei Runden Oberliga-Pause kurzfristig wieder verstärken konnte – diesmal leider ohne zählbaren Erfolg. Damit lagen wir nach vier Stunden mit 1,5:2,5 zurück, denn Torben konnte uns gegen Patrick Stenner in Führung bringen, nachdem Dominik seine materiellen Vorteil gegen den von Königsspringer zu St. Pauli gewechselten Christian Hess leider nicht verwerten konnte. Es blieben noch vier Partien, die in die fünfte Stunde gingen und damit vier Partien mehr als in der letzten Saison – da war nach vier Stunden, drei Remis und einem ZÜ-Sieg Schluss.
Die beiden Turmendspiele von Fabian und Roman sahen doch sehr schwierig aus, so dass es Christian und Stefan an den letzten beiden Brettern mit dem Gewinnen versuchen mussten. Doch immer wieder passieren in Schachpartien überraschende Dinge: Roman nutzte die Chance für den taktischen Einschlag und die ungünstige Turmposition seines Gegners Rüdiger Breyther – Martin hat gegen uns ausgesetzt. Leider war in dem Turmendspiel von Fabian gegen IM Aljoscha Feuerstack nichts mehr zu machen, also 2,5:3,5 bevor es in die sechste Stunde ging. Aber die Hoffnungen schwanden, denn Stefan konnte im Schwerfigurenendspiel mit ungleichfarbigen Läufern gegen Andreas Mitscherling keinen Druck aufbauen – das sah in der vierten Stunde noch hoffnungsvoller aus. Auch Christian konnte nach Bauernopfer und aktivem Figurenspiel keinen Vorteil erarbeiten. So landete er im Endspiel mit Minusbauern, das er nicht mehr halten konnte. Da konnte auch Stefan seine hoffnungslosen Gewinnversuche einstellen und sein Remis und die 3:5-Niederlage unterschreiben.

Auch nach der 6. Runde sind wir mit 8:4 Punkten noch auf Platz 4 und am 21. Februar wollen wir in Marmstorf diesen Platz verteidigen. Doch Vorsicht, Marmstorf hat gerade gegen SKJE den ersten Oberligasieg eingefahren und nun wieder Hoffnung auf den Klassenerhalt.
Der Mannschaftsführer

Pokalaus trotz 2:2

Finale der Vorrunde gegen den SK Norderstedt
Der Bundesligist SK Norderstedt wechselte für das sonntägliche Finale unserer Vorrunde das Ehepaar Michna ein, so dass im Vergleich zum Samstag ein um +51 erhöhter ELO-Durchschnitt von 2351 an den Brettern saß. – Im Vergleich zum angespannten Liga-Alltag lässt es sich im Pokal locker spielen, vor allem bei dieser Ansetzung – die letzten Vergleiche gegen Norderstedt sind „unendlich lange“ her: In der Saison 2010/11 gab es ebenso ein 0,5:7,5-Desaster wie schon 2002/03. – Da unser ELO-Durchschnitt nur 2198 beträgt, kann jeder halbe Punkt als Erfolg gewertet werden.
Den ersten Erfolg dieser Art erzielte Almar, der an Brett 1 gegen WGM Marta Michna mit Schwarz Initiative entwickeln konnte. Doch im Endspiel war nicht mehr als die Punkteteilung möglich. Dadurch stand es schon 0,5:1,5 und der Blitzvergleich war unmöglich , denn Fabian hatte mit Weiß an Brett 2 gegen IM Michael Kopylov auf seinen d4-Bauern nicht gut genug aufgepasst und schließlich chancenlos verloren.
Da waren nun Torben und Stefan gefragt, doch Torben musste an Brett 4 mit Schwarz gegen Christian Michna erst einmal eine schwierige Mittelspielstellung verteidigen. Da lief es für Stefan mit Weiß an Brett 3 gegen Viktor Polischuk schon besser: Zunächst konnte der Angriff am Königsflügel noch souverän abgeblockt werden, doch die schwarzen Figuren standen nicht harmonisch und nach weißem Damenschwenk zum Damenflügel verlor Viktor die Geduld – sein Qualitätsopfer konnte leicht widerlegt werden, so dass es nach dreieinviertel Stunden tatsächlich 1,5:1,5 stand. Torben hatte ein interessantes Endspiel mit Turm und Springer gegen Turm und Läufer erreicht – was war noch möglich? – Am Ende leider nur ein remis, so dass wir mit 2:2 wie schon 2014 aus dem Pokal ausgeschieden sind. Denn in der Pokalarithmetik gibt die „Berliner Wertung“ den Ausschlag und diese sieht Norderstedt mit 5,5:4,5 vorn, denn der Sieg am 2. Brett wird höher (3) bewertet als der Sieg am 3. Brett (2). – Herzlichen Glückwunsch an den SK Norderstedt und viel Erfolg in der Zwischenrunde.

Ein hart erkämpfter Sieg in Bargteheide

Volkstrauertag, der Himmel weint so sehr, dass die Spurrillen überlaufen. Zum Glück spielen wir nur vor den Toren der Stadt – in Bargteheide. Eigentlich schnell zu erreichen, wäre da nicht die Sperrung der B75 in Delingsdorf. Dominik und Christian kommen mit kleiner Verspätung an ihr Brett. Da sind bei Markus schon viele Züge gespielt – ein theoretischer Schlagabtausch, der Markus mit den weißen Steinen Initiative gibt.
Dominik ist leider als erster fertig – es ist nicht sein Tag. Nach knapp vier Stunden schafft Axel den Ausgleich. Alle anderen müssen in die Nachspielzeit. Bei Fabian und Roman sieht es nicht gut aus, bei Christian ist gar nichts los. Markus, Torben und Stefan kämpfen um den ganzen Punkt.
Fabian kann den Nachteil nicht mehr ausgleichen, doch Torben gelingt mit seinem zweiten Oberligasieg der Ausgleich zum 2:2. An vier Brettern wird weiter gekämpft, es folgen zwei Punktteilungen: Markus stellt seine Gewinnversuche im Turmendspiel ein, Roman schafft mit dem Übergang in das Turmendspiel auch die Entschärfung der Stellung und schließlich das Remis.
Es geht in die 7. Stunde – an Brett 7 ist das Damenendspiel von Stefan sehr vorteilhaft – nach 79 Zügen fällt seinem Gegner nichts mehr ein. Da hatte Christian in einem Springerendspielt schon einen Minusbauern überstanden und jetzt sogar die aktiven Figuren. Beide Spieler spielten ihre Züge nur noch mit ihren jeweils 30 Sekunden pro Zug. Christian hatte eine Gewinnidee: Nachdem sich sein Gegner lange umsichtig verteidigt hatte, konnte Christian mit seinem König ein Dreiecksmannöver machen, das der Gegner nicht entsprechend parierte. Nach mehr als 90 Zügen gelang das entscheidende Schachgebot und so stand unser 5:3-Arbeitssieg fest. – So schließt sich der Kreis, wie gut, dass wir schon um 10 Uhr angefangen haben.
Auch unserer zweiten Mannschaft gelang bei Schachfreunde 2 ein 5:3-Sieg.

Informationen zur Tonne

Rechtzeitig zum nächsten Sommertreffen am 22.8. mit den Ehemaligen und Aktiven des Vereins soll auch wieder eine neue Tonne (als Druckerzeugnis zum Blättern!) erscheinen. Neben einigen Seiten, die vom Vorstand gefüllt werden (Spieltag, Protokoll der JHV, Vereinsmeisterschaft, 5-Kampf) sollen auch Berichte über die Aktivitäten des ersten Halbjahrs und von Sommerturnieren (!) zu lesen sein.

Schreibt doch bitte eure Berichte und Erlebnisse (am besten mit der Möglichkeit zur weiteren Gestaltung als Word-Dokument) an „kasse(et)scdiogenes.de“ – da wir aktuell keinen „Tonnenwart“ haben, übernehme ich die Zusammenstellung der Artikel. Gern erstelle ich auch Diagramme mit den kritischen Situationen von Partien als Aufgabenseite!

Stefan Gottuk

Informationen vom Kassenwart

Das Jahr 2015 befindet sich schon im zweiten Halbjahr und demnächst werden die Verbände (Hamburger Sportbund und Hamburger Schachverband) die zweite Rate der Mitgliedsbeiträge einziehen.
Vereinbarungsgemäß kündige ich hiermit an, dass ich als Kassenwart Mitte August die noch offenen Jahresbeiträge für 2015 als SEPA-Lastschrift einziehen werde: Das sind die Beiträge der passiven Mitglieder sowie Beiträge für das zweite Halbjahr.

Falls es Rückfragen gibt, bitte einfach an „kasse(et)scdiogenes.de“ schreiben.

Weitere Informationen sind auch der „Über uns-Seite“ zu entnehmen, z. B. die Monatsbeiträge, die seit 2009 stabil sind.

Stefan Gottuk

… und noch einmal: ALSTERUFERTURNIER 2015

Das Alsteruferturnier 2015 ist Geschichte: Die 54. Auflage seit 1958 wurde von der Louise Schroeder Schule gewonnen. 2464 Teilnehmer schraubten die Gesamtzahl aller Teilnehmer auf über 100.000! (Quelle: www.alsteruferturnier.de) – Dabei fehlen noch einige Zahlen aus den frühen Jahren der Durchführung und in den Jahren 1972 bis 1975 gab es kein Turnier (oder nur keine Daten? – das liegt vor meiner aktiven Zeit).

Seit einigen Jahren schon gibt es am Abend auch das „Turnier der Ehemaligen“ für alle die, die auch gern einmal im CCH Schach spielen wollen und dort „alte Bekannte“ treffen können. Da Teamnamen frei gewählt werden können, kann es da schon einmal zur Begegnung mit „Tieren“ oder „Eilbeker Nachbarn“ kommen, deren Gefährlichkeit sich im Namen nicht sofort erschließt. Da haben es dann auch die „Dreamboys +40“ schwer, ein Team in dem Holger (Mach) mit den aktiven Paulianern Martin (Voigt) und Patrick Stenner alte Erinnerungen an erfolgreiche SCD-Schnellturnier-Zeiten aufleben lassen wollte, wenn sich die „Nachbarn“ als Zweitliga-Truppe des HSK (Dirk Sebastian, Merijn Van Delft, Georgios Souleidis, Diana Baciu) entpuppen. Nach drei klaren 4:0-Siegen der „Nachbarn“ gaben sie erst gegen das Team des SC Diogenes das erste remis ab und retteten sich in der Schlussrunde mit einem 2,5-Sieg ins Ziel und auf Platz 1 – herzlichen Glückwunsch!

Erfolgreichster Spieler des SC Diogenes wurde Christian Kalla, der am dritten Brett seiner Betriebssportmannschaft den 2. Platz (9:1 MP) belegen konnte. – Mit Ralf, Peter und Robert waren weitere unserer Landesligaspieler in verschiedenen Betriebssportteams aktiv, ohne jedoch dem Team der BSG Rapid 2 (8:2 MP) den Betriebssportpreis entreißen zu können.

Das einzige Team, das auch unter dem Vereinsnamen SC Diogenes gestartet ist, konnte nach gutem Start gegen NTSV (3,5) auch noch gegen die „Tiere“ (HSK-Junioren mit Erfahrungen in der 2. Liga) beißen und 2,5:1,5 gewinnen. Nach einem hart erkämpften 3,5-Sieg gegen die BSG Rapid 2 folgte die klare Niederlage (0,5) gegen den späteren Turniersieger. In der letzten Runde gelang noch ein knapper Sieg gegen SKJE, so dass am Ende mit 8:2 Punkten Platz 7 und die beste Buchholzzahl (35) des Turniers herauskam, denn auch die Tiere kamen auf 8 Punkte und haben am Ende sogar noch den dritten Platz belegt. – Doch es zählen eben in zweiter Linie die Brettpunkte und da sind 12,5 zu wenig um ganz nach vorn zu kommen: Fabian hat sich an Brett 1 „geopfert“ und 1,5 Punkte geholt, Stefan und Torben konnten an 2 und 3 jeweils 3,5 Punkte holen und Kai gewann an Brett 4 viermal.

Insgesamt ein schönes „Feierabendturnier“, so dass ich an dieser Stelle dem Hamburger Schachverband sowie stellvertretend für das Organisationsteam Hendrik Schüler und Hugo Schulz danken möchte.

Stefan Gottuk

 

 

Informationen vom Kassenwart

Nach den nicht ernstzunehmenden News des gestrigen Tages hier nun wieder seriöse Informationen:

Das Jahr 2015 ist schon zu einem Viertel vorbei und demnächst sind die Jahresbeiträge bei den Verbänden (Hamburger Sportbund und Hamburger Schachverband) fällig. Daher kündige ich hiermit an, dass ich als Kassenwart von Mitte bis Ende April die fälligen Jahresbeiträge für 2015 als SEPA-Lastschrift einziehen werde. Die Mitglieder, die keine Einzugsermächtigung erteilt haben und ihren Beitrag noch nicht überwiesen haben, bitte ich hiermit ihrer Verpflichtung nachzukommen, den Jahresbeitrag selbst auf das Vereinskonto zu überweisen.

Falls es Rückfragen gibt, bitte einfach an „kasse(et)scdiogenes.de“ schreiben.

Stefan Gottuk