{"id":526,"date":"2013-12-05T20:37:24","date_gmt":"2013-12-05T19:37:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.scdiogenes.de\/wordpress\/?p=526"},"modified":"2013-12-05T20:37:24","modified_gmt":"2013-12-05T19:37:24","slug":"eine-historische-niederlage","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.scdiogenes.de\/wordpress\/?p=526","title":{"rendered":"\u201eEine historische Niederlage\u201c"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-size:12.0pt;line-height:115%;font-family: Arial\">Als \u201ehistorische Niederlage\u201c bezeichnete Matthias Hermann das, was sich am 24.11.2013 in den R\u00e4umen des Heinrich Bauer Verlags zwischen Schachfreunde Hamburg und dem SC Diogenes abspielte. Matthias wei\u00df dies nicht nur, weil er fast alle Duelle zwischen diesen Teams selbst miterlebt hat, sondern auch weil er die gro\u00dfe \u00dcbersicht \u00fcber alle Wettk\u00e4mpfe seiner Mannschaft seit den 80er Jahren hat. Da tauchte der SC Diogenes erstmals Mitte der 80er Jahre in der Landesliga gegen die Schachfreunde auf. \u2013 Wie so oft gab es damals ein 4:4. In der Oberliga gab es ein solches Unentschieden f\u00fcnfmal, weitere achtmal ging der Kampf mit einem knappen Sieg f\u00fcr ein Team \u00fcber die B\u00fchne. \u2013 Am 24.11.2013 endete der Kampf mit 6,5:1,5 f\u00fcr den SC Diogenes.<\/span><\/p>\n<p>  <!--more-->  <\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-size:12.0pt;line-height:115%;font-family: Arial\">Schon am Freitag vorher erschien das gute Omen in der ARD als innerhalb von einer Stunde nicht nur von Diogenes 1, sondern auch vom neuen Schachweltmeister Magnus Carlsen berichtet wurde. \u2013 Es war die \u201eThemenwoche Gl\u00fcck\u201c und auch wenn sich Dieter Nuhr in seinem Beitrag nicht auf unser Spiel bezogen hat, schien schon die blo\u00dfe Erw\u00e4hnung in einer Sendung zum Thema Gl\u00fcck das gute Omen zu sein. <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-size:12.0pt;line-height:115%;font-family: Arial\">Ist es Gl\u00fcck, wenn der Gegner nur zu siebt an den Brettern sitzt? \u2013 Nein, es ist f\u00fcr alle Beteiligten \u00e4rgerlich, denn sicherlich wollte Holger den Sonntag zum Schachspielen nutzen und nicht, um nur den Punkt zu holen. Besonders \u00e4rgerlich, da Martin Zimmermann nach der halben Stunde Karenzzeit noch am Spielort erschienen ist. \u2013 War das der Knackpunkt des Kampfes? \u2013 Mit den wei\u00dfen Steinen hatten wir schon in der zweiten Runde 3,5 Punkte geholt, Holger war mit 2 aus 2 gut in die Saison gestartet. Sicherlich h\u00e4tte Holger auch wieder auf Gewinn gespielt. \u2013 So wie es unsere drei Wei\u00df-Spieler Markus, Martin und Roman taten. <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-size:12.0pt;line-height:115%;font-family: Arial\">Haben die anderen sieben Schachfreunde ihre Stellungen \u00fcberzogen? \u2013 Schwer zu sagen, denn zu welchem Zeitpunkt soll das \u201e\u00dcberziehen\u201c fest gemacht werden? \u2013 Wenn der Kampf eng wird? \u2013 Eng war der Kampf nie richtig! Sicherlich gab es in einzelnen Partien kritische Momente, aber insgesamt konnten wir mit gutem Gef\u00fchl die Partien betrachten:<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-size:12.0pt;line-height:115%;font-family: Arial\">Markus wollte gewinnen und konnte seinen Gegner Dusan Nedic auch in der Er\u00f6ffnung unter Druck setzen. Martin schn\u00fcrte seinen Gegner Christian Zacharias ein und konnte mit seinen Figuren Dominanz ausstrahlen \u2013 trotz Verlagsposter mit Modern Talking und Dieter Bohlen neben dem Brett. Roman schien mit den wei\u00dfen Steinen gegen Matthias Hermann die gr\u00f6\u00dften Probleme zu haben. Es gab viel zu rechnen bei diversen Schlagbeziehungen und ihm lief auch ein bisschen die Zeit weg. Doch mit 2 aus 2 war auch der Siegeswille gro\u00df.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-size:12.0pt;line-height:115%;font-family: Arial\">Und unsere Schwarzspieler Almar (gegen Jan-Paul Ritscher), Fabian (gegen den erstmalig in dieser Saison eingesetzten Marco Jaeckle), Tsung (gegen J\u00fcrgen Dietz) und Stefan (gegen Knut Seidel) versuchten erst einmal in \u201eihren Er\u00f6ffnungen\u201c solide Stellungen zu erreichen. Besonders Tsung musste nach 1.f4 kreativ dagegen halten und verbrauchte daf\u00fcr viel Zeit \u2013 ein Zeitnotduell der besonderen G\u00fcte bahnte sich an.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-size:12.0pt;line-height:115%;font-family: Arial\">Nach gut drei Stunden begann die reiche Ernte: Markus konnte seine Druckstellung mit taktischer Feinheit zum Ende bringen. Stefan konnte die ungenauen Z\u00fcge seines Gegners zum klaren Vorteil nutzen. Martin konnte sein zwischenzeitliches Figurenopfer mit Renditeertrag zum 4:0 ausbauen. Das war schon ziemlich brutal \u2013 vor der eigentlichen Zeitkontrolle. Tsung war wieder in einem Endspiel angelangt und durfte den Mannschaftssieg sichern.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-size:12.0pt;line-height:115%;font-family: Arial\">Die anderen drei spielten noch munter weiter: Roman hatte Dame und L\u00e4uferpaar mit starkem d6-Freibauern gegen Dame, Turm und schwachem L\u00e4ufer. Vor der Zeitkontrolle verpasste sein Gegner die Aktivierung der eigenen Figuren, so dass Roman schlie\u00dflich den dritten Sieg in Folge erzielen konnte. Almar gelang es, sich einen Mehrbauern zu erarbeiten, der schlie\u00dflich zum Sieg f\u00fchrte \u2013 Zwischenstand 6,5:0,5. Nur Fabian spielte noch, doch leider konnte er seine sicher erscheinende Stellung nach Druckspiel am Damenfl\u00fcgel nicht gut zusammenhalten, so dass er seinen Springer f\u00fcr Damenfl\u00fcgelbauern geben musste. Das Endspiel mit Dame und vier K\u00f6nigsfl\u00fcgelbauern gegen Dame, Springer und drei K\u00f6nigsfl\u00fcgelbauern konnte er nicht mehr halten. \u2013 Das \u00e4nderte nichts mehr an dem \u201ehistorischen Sieg\u201c f\u00fcr uns gegen die Schachfreunde, die schon in der 2. Runde gegen den HSK diese schmerzliche 1,5:6,5-Erfahrung machen mussten. Ich hoffe, dass damit f\u00fcr die Schachfreunde der negative Ergebnisbereich abgedeckt ist und es in der n\u00e4chsten Runde wieder besser l\u00e4uft.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-size:12.0pt;line-height:115%;font-family: Arial\">Besser l\u00e4uft es mittlerweile auch f\u00fcr den Ligafavoriten Preetz, der sich mit einem 8:0-Sieg gegen St.Pauli (wie konnte das passieren? \u2013 Maik Richter versucht in seinem Bericht auf der St.Pauli-Homepage eine Erkl\u00e4rung zu geben) von Platz 10 auf Platz 4 der Tabelle katapultieren konnte (Preetz ist damit Aufsteiger der Woche!). Auch die Schachfreunde Schwerin spielten mit der bisher besten Aufstellung und fegten Turm Kiel mit 6,5:1,5 weg. \u2013 Nur die K\u00f6nigsspringer konnten die gute Form der ersten beiden Runden nicht konservieren und verloren in L\u00fcbeck mit 2,5:5,5. Bleibt noch der HSK, der ersatzgeschw\u00e4cht in Pinneberg mit 3,5:4,5 verlor und damit Pinneberg Auftrieb im Kampf um den Klassenerhalt (oder den Wiederaufstieg?) gegeben hat.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-size:12.0pt;line-height:115%;font-family: Arial\">Wir d\u00fcrfen uns weiterhin die Tabelle ausschneiden, aber die Saison ist noch nicht zu Ende und\u2026 <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-size:12.0pt;line-height:115%;font-family: Arial\">Unser n\u00e4chster Kampf wird am 15.12. ab 11 Uhr im Fahrenkamp gegen die \u201eangeschlagenen\u201c K\u00f6nigsspringer ausgetragen. \u2013 Endlich einmal wieder ein Heimkampf gegen K\u00f6nigsspringer! Die letzten K\u00e4mpfe gegen K\u00f6nigsspringer waren allerdings nicht so ertragreich \u2013 vielleicht k\u00f6nnen wir daran ja einmal etwas \u00e4ndern!? Zusehen lohnt sich auf jeden Fall!<\/span><\/p>\n<p> <!--[if gte mso 9]><xml> <w:WordDocument> <w:View>Normal<\/w:View> <w:Zoom>0<\/w:Zoom> <w:HyphenationZone>21<\/w:HyphenationZone> <w:PunctuationKerning \/> <w:ValidateAgainstSchemas \/> <w:SaveIfXMLInvalid>false<\/w:SaveIfXMLInvalid> <w:IgnoreMixedContent>false<\/w:IgnoreMixedContent> <w:AlwaysShowPlaceholderText>false<\/w:AlwaysShowPlaceholderText> <w:Compatibility> <w:BreakWrappedTables \/> <w:SnapToGridInCell \/> <w:WrapTextWithPunct \/> <w:UseAsianBreakRules \/> <w:DontGrowAutofit \/> <\/w:Compatibility> <\/w:WordDocument> <\/xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml> <w:LatentStyles DefLockedState=\"false\" LatentStyleCount=\"156\"> <\/w:LatentStyles> <\/xml><![endif]--><!--[if gte mso 10]> \n\n<style> \/* Style Definitions *\/ table.MsoNormalTable {mso-style-name:\"Normale Tabelle\"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-parent:\"\"; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin:0cm; mso-para-margin-bottom:.0001pt; mso-pagination:widow-orphan; font-size:10.0pt; font-family:\"Times New Roman\"; mso-ansi-language:#0400; mso-fareast-language:#0400; mso-bidi-language:#0400;} <\/style>\n\n <![endif]--><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als \u201ehistorische Niederlage\u201c bezeichnete Matthias Hermann das, was sich am 24.11.2013 in den R\u00e4umen des Heinrich Bauer Verlags zwischen Schachfreunde Hamburg und dem SC Diogenes abspielte. 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