{"id":381,"date":"2012-04-24T07:40:06","date_gmt":"2012-04-24T05:40:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.scdiogenes.de\/wordpress\/?p=381"},"modified":"2012-04-24T07:40:06","modified_gmt":"2012-04-24T05:40:06","slug":"doppelheimkampf-erfolg-im-kampf-um-den-klassenerhalt","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.scdiogenes.de\/wordpress\/?p=381","title":{"rendered":"Doppelheimkampf &#8211; Erfolg im Kampf um den Klassenerhalt"},"content":{"rendered":"<p>Gestern spielten SCD 2 und SCD 3 den letzten Doppelheimkampf der Saison. Und beide Mannschaften machten im gut gef\u00fcllten Clubheim (32 Spieler + die Fans Sven B., Michael N., Stefan G., Soner und Putzi &#8211; hab ich jemanden vergessen) einen Schritt Richtung Klassenerhalt. <!--more-->  <br \/> Was f\u00fcr SCD 2 eine schlechte Nachricht war, wollte man doch mit einem Sieg gegen Concordia verlustpunktfrei einen weiteren Schritt Richtung Aufstieg machen. Dort begann es auch gut, Ralf gewann, und in der Folge purzelten die Remise nur so Richtung Standard-Ergebnis &#8211; Holger, Torben, Kai und Wolfgang erh\u00f6hten auf 3:2. Leider wurden bei dieser Taktik 3 Faktoren \u00fcbersehen &#8211; Thomas, der einen Bauern f\u00fcr nicht existente Kompensation gab (und dabei auch noch in richtig fette Zeitnot kam), Alexander, der schon relativ fr\u00fch nachteilig und irgendwann v\u00f6llig tot stand (sein erster Punktverlust f\u00fcr Diogenes) und Ruidi, der sich freute, endlich einen guten Gegner zur Verbesserung seiner DWZ zu bekommen &#8211; und wie gegen jeden Gegner mit einer DWZ \u00fcber 1800 verlor. Ich wollte ihm ja noch den Tipp geben, dass die beste Methode zur Verbesserung der DWZ Siege w\u00e4ren, aber dieser Hinweis kam zu sp\u00e4t.<\/p>\n<p> Also 3:5 und somit wurde auch den 3 Punkten Vorsprung auf einen Nichtaufstiegsplatz ein Minuspunkt &#8211; und die 2 vermeintlich st\u00e4rksten Gegner kommen noch.<\/p>\n<p> K\u00e4men wir zu SCD 3: Zumindest theoretisch bestand noch eine gewisse Abstiegsgefahr, die im direkten Duell gegen den Abstiegskandidaten HSK13 behoben werden sollte. Und ich hatte als Mannschaftsf\u00fchrer das Problem, dass 9 Leute spielen wollten. Da Peter und Sven die einzigen waren, die bislang durchgepielt hatten, fiel die Wahl auf Sven (der als Betreuer von 18:30 &#8211; 23:30 vor Ort war), damit ich zur Aufrechterhaltung meiner Bilanz einen schw\u00e4cheren Gegner bekomme. Wie \u00fcblich in solchen F\u00e4llen gab es Zwischenf\u00e4lle. Um 19:30 trudelte Alex ein, der von der Arbeit direkt nach Hause fuhr, wo ihm gerade noch einfiel, dass er 4 Tage vorher f\u00fcr einen Mannschaftskampf zugesagt hatte. Noch 15 min sp\u00e4ter kam Dominik, der mir diesbez\u00fcglich eine SMS geschickt hatte, die aber noch nicht angekommen ist &#8211; vielleicht sollten wir nochmals die Handynummer \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n<p> Die Taktik war klar, von den Zahlen sollten die Punkte an den hinteren Brettern geholt werden, wo wir von den Zahlen am \u00fcberlegensten waren. Joachim hatte dies leider nicht so realisiert, er tauschte mit Wei\u00df so lange, bis er in einem sehr remisverd\u00e4chtigen Turmendspiel war. So fragte er mich um 19:58, ob er Remis anbieten d\u00fcrfe. Mit Hinweis auf die Taktik und die Uhrzeit verweigerte ich dies. Also sah er sich gezwungen, doch noch Schach zu spielen und stellte erst einmal einen Bauern weg. Es sah nicht so gut aus, und Karsten w\u00e4re vermutlich ob der beiderseitigen Endspielf\u00fchrung verzweifelt (und das bei Spielern seiner beiden Vereine), doch gegen 21 Uhr informiert mich Sven pl\u00f6tzlich, dass Joachim gewinnt &#8211; sein Gegner ist in eine kleine Falle getappt und es stand auf einmal 1:0.<\/p>\n<p> Den zweiten Punkt holte Peter. In einer gr\u00f6\u00dftenteils souver\u00e4nen Partie hatte nur seine Gegnerin gro\u00dfe Zeitprobleme, und die Stellungsprobleme waren so gro\u00df, dass Peters L\u00e4uferverlust kurz vor Schlu\u00df nicht mehr ins Gewicht fiel. Dadurch und durch ein paar weitere gute Stellungen war mein Plan klar &#8211; die Mannschaft holt schon den Sieg, dann kann ich ja volles Risiko gehen, um den ganzen Punkt zu holen. Das 3:0 holte Alex. Auch er stand zwischenzeitlich nicht optimal, bot auch Remis an, doch irgendwann positionierte sein Gegner sein Material so geschickt, dass er eine Mattdrohung nur per Figurenopfer abwenden konnte.<\/p>\n<p> Das 4:0 kam dann von mir. Als Schwarzer verfolgte ich den klassischen Plan im K\u00f6nigsinder und startete eine Br\u00fcllangriff am Damenfl\u00fcgel. Gut, das mag nicht das Standardkonzept sein, es bescherte mir aber einen Freimehrbauern auf a4. Einige Figurent\u00e4usche sp\u00e4ter hatten wir ein nettes kleines Endspiel. W: Kc5, Ta2, Bh2,g3,f4,d5 S: Kf6, Ta4, Bh7,g6,f7,e7,a3<br \/> Hier h\u00e4tte Wei\u00df sicher noch etwas kneten k\u00f6nnen, aber der Bauer auf a3 h\u00e4tte ihm so viel an Flexibilit\u00e4t gekostet, dass ich am K\u00f6nigfl\u00fcgel fr\u00fcher oder sp\u00e4ter durchmarschiert w\u00e4re &#8211; wenig sp\u00e4ter ergab er sich und ich bleibe (f\u00fcr SCD 3) bei 100%.<\/p>\n<p> Wenig sp\u00e4ter konnte auch Sylvin Vollzug melden &#8211; nach einem langwierigen Qualit\u00e4tsvorteil brach die gegnerische Stellung zusammen (h\u00fcbsch die zwischenzeitliche Bauernstruktur h2,g4,e4,c4,a4).<\/p>\n<p> Bei Dom sah es lange Zeit unklar aus. Seinen Zeitnachteil hatte er gut ausgeglichen, hatte fr\u00fch einen Mehrbauern, allerdings gegen gegnerische Initiative auf a und b. Ich kann es nicht wirklich beurteilen, teilweise hatte er 2 Minusbauern, die aber wohl recht zwangsl\u00e4ufig zur\u00fcckkamen, und dann erh\u00f6hte er auf 6:0.<\/p>\n<p> Von Maltes Partie habe ich nicht viel mitbekommen. Irgendwie sah es immer ausgeglichen aus. Dementsprechend bot er bei T+B gegen T+B Remis an &#8211; ohne den Mannschaftsf\u00fchrer zu konsultieren &#8211; da war der erste halbe Punkt weg.<\/p>\n<p> Und Ramona? Michael erw\u00e4hnte um 19:30, dass sie auf Gewinn steht, es aber bei ihr vermutlich noch 4 Stunden dauern w\u00fcrde. Und eigentlich sah ihre Stellung auch immer gut aus, insbesondere gegen die lange Rochade des Gegners.. An diversen Stellen br\u00fcllte die Stellung nach Opfern, ich spekulierte immer auf ein Turmopfer auf c3, dass entweder Familienschach mit Damengewinn oder Matt drohte, aber es kam nicht dazu. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob gegen Ende nicht ein gegnerisches Turmopfer zu einem b\u00f6sen Erwachen gef\u00fchrt h\u00e4tte, da Ramona fast ihr ganzes Material um den gegnerischen K\u00f6nig postiert hatte, aber das traute sich ihr Gegner nicht. So setzte Ramona gegen 23:30 matt, was die beiden dann auch ca. eine Minute sp\u00e4ter bemerkten &#8211; ein kappes 7,5:0,5, mit 8 Mannschaftspunkten ist ein Abstieg nur noch extremst theoretisch m\u00f6glich.<br \/> <br type=\"_moz\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gestern spielten SCD 2 und SCD 3 den letzten Doppelheimkampf der Saison. 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